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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Offenburg / Mittelbaden, Rheinm?nster - ...

10.09.2020 - 14:17:47

Polizeipr?sidium Offenburg / Mittelbaden, Rheinm?nster - .... Mittelbaden, Rheinm?nster - Wildunfall sorgt f?r Folgeunf?lle, Polizei sucht Zeugen // Hinweise der Polizei zu Wildunf?llen

Mittelbaden - Nach einem Unfall mit einem Wildschwein auf der L 75, hat ein noch unbekannter Autofahrer Folgeunf?lle und Sachschaden von rund 5.000 Euro verursacht. Am Donnerstagmorgen war der Autofahrer auf der Landstra?e aus Richtung Rheinm?nster-S?llingen kommend in Fahrtrichtung H?gelsheim unterwegs, als rund 300 Meter vor dem Kl?rwerk des Flughafens ein Wildschwein die Stra?e querte und das Auto das Tier erfasste. Das verendete Wildtier auf der Stra?e zur?cklassend, entfernte sich der Kraftfahrer unerlaubt. In der Folge fuhren eine zwei Opel ?ber das nun bestehende Hindernis und wurde dabei stark besch?digt. Die Beamten des Polizeipostens Flughafen-Rheinm?nster haben die Ermittlungen zum Unfallverursacher aufgenommen und bitten Zeugen unter der Telefonnummer 07229 3018-0 um Hinweise zu dem unbekannten Autofahrer.

Da das Risiko eines Wildunfalles ab Oktober zunimmt gilt gerade jetzt f?r Verkehrsteilnehmer:

Wildtiere k?nnen jederzeit und ?berall auf der Stra?e auftauchen.

Ganz besonders aber in den Zeiten der Morgen- und Abendd?mmerung sind Wildtiere unterwegs und aktiv. Deshalb steigt auch das Unfallrisiko im Winterhalbjahr, wenn die D?mmerung auf die Zeiten des Berufsverkehrs f?llt. Zwar sind gef?hrdete Strecken zumeist durch das Warnschild 'Wildwechsel' gekennzeichnet, das hei?t aber nicht, dass die ?brigen Stra?en frei von dieser Gefahr sind.

Deshalb gilt ganz besonders im Wald und an un?bersichtlichen Stellen auf offenem Feld: Fu? vom Gas, aufmerksam und bremsbereit sein und besonders auf die Fahrbahnr?nder achten. Wenn ein Wildtier auf der Fahrbahn steht: Bremsen, Hupen und Abblenden - keine riskanten Ausweichman?ver in den Gegenverkehr oder den Stra?engraben riskieren. Dies hat meist gravierende Sch?den oder gar Verletzungen zur Folge.

Wenn es dann doch zum Unfall kommt? Anhalten und unbedingt die Unfallstelle absichern! Dazu verpflichtet ? 34 der Stra?enverkehrsordnung. Im Anschluss ist die Polizei ?ber den Notruf 110 zu verst?ndigen. Die Polizei informiert auch den Jagdaus?bungberechtigten, der f?r den Bereich der Unfallstelle zust?ndig ist - unabh?ngig davon, ob das Tier get?tet oder verletzt wurde. Zu verletzten oder toten Tieren unbedingt Abstand halten. In beiden F?llen kann es ohne Vorwarnung zu unkontrollierbaren und verletzungstr?chtigen Bewegungen kommen. Verletzte und tote Tiere werden vom J?ger versorgt. In keinem Fall solch ein Tier mitnehmen, das kann den Tatbestand der Jagdwilderei erf?llen.

Ein Tier auf der Fahrbahn zur?cklassen verbietet sich aus ? 32 der Stra?enverkehrsordnung. Das bedeutet, dass Fahrzeugf?hrer nach Zusammenst??en mit Wild, das auf der Stra?e liegen bleibt, das Tier als `Gegenstand` im Sinne des ? 32 StVO unverz?glich von der Stra?e zu entfernen haben. K?nnen sie dies nicht leisten, muss die Gefahrenstelle abgesichert und Hilfe, zum Beispiel durch die Polizei, gerufen werden. Kommt bei zur?cklassen eines Tieres zu einem Folgeunfall, wie im eingangs geschilderten Fall, kann ein Strafverfahren drohen.

/rs

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Offenburg Telefon: 0781-211211 E-Mail: offenburg.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110975/4703010 Polizeipr?sidium Offenburg

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