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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Offenburg / Achern, B?hl, Rastatt - Wildunf?lle ...

19.05.2021 - 11:27:34

Polizeipr?sidium Offenburg / Achern, B?hl, Rastatt - Wildunf?lle .... Achern, B?hl, Rastatt - Wildunf?lle sorgen f?r Sch?den, Hinweise der Polizei

Mittelbaden - Mehrere Wildunf?lle, die sich am Dienstagabend in den Bereichen der Polizeireviere Achern/Oberkrich, B?hl und Rastatt ereigneten, zeigen erneut die Gefahren des Wildwechsels:

Die T?cken des Wildwechsels lernte ein Fahranf?nger am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr auf der Gro?weierer Stra?e kennen. Auf der Fahrt in Richtung Gro?weier sprang ein Reh vor den VW Polo eines 18-J?hrigen, der dadurch einen Schaden von rund 1.500 Euro erlitt. Das Tier entfernte sich nach dem Zusammensto?.

Rund eine Stunde sp?ter, gegen 22:15 Uhr, kollidierte ein BMW-Fahrer auf der Fahrt von der Maiwaldkreuzung kommend in Richtung Wagshurst mit einem die Fahrbahn kreuzenden Reh. W?hrend das Wildtier auch hier das Weite suchte, kam der 33-J?hrige mit dem Schrecken davon. Sein Auto jedoch hatte einen Schaden von rund 3.000 Euro.

Auf der Kreisstra?e 3721 bei Durmersheim kam es nur 15 Minuten sp?ter zu einem Unfall zwischen einem Frischling und dem Audi eines 26-J?hrigen. W?hrend am A5 ein Schaden von rund 1.500 Euro entstand und dieser durch den Frontschaden nicht mehr fahrbereit war, verstarb der Frischling nach der Kollision.

Wenig sp?ter, um 23:35 Uhr, mussten auch die Beamten des Polizeireviers B?hl zu einem Wildunfall ausr?cken: Eine 46-J?hrige war auf der L 76, von Moos in Richtung Lichtenau-Ulm fahrend, mit einem Reh zusammengesto?en. W?hrend das Tier durch den Zusammensto? get?tet wurde, entstand am Nissan der Frau ein Schaden von rund 2.000 Euro.

Keiner der Fahrzeuginsassen wurde bei den Unf?llen verletzt.

Im Zusammenhang mit Wildunf?llen weist die Polizei daher auf folgendes hin:

Wildtiere k?nnen jederzeit und ?berall auf der Stra?e auftauchen.

Ganz besonders aber in den Zeiten der Morgen- und Abendd?mmerung sind Wildtiere unterwegs und aktiv. Zwar sind gef?hrdete Strecken zumeist durch das Warnschild 'Wildwechsel' gekennzeichnet, was aber nicht bedeutet, dass die ?brigen Stra?en frei von dieser Gefahr sind.

Deshalb gilt ganz besonders im Wald und an un?bersichtlichen Stellen auf offenem Feld: Fu? vom Gas, aufmerksam und bremsbereit sein und besonders auf die Fahrbahnr?nder achten. Wenn ein Wildtier auf der Fahrbahn steht: Bremsen, Hupen und Abblenden - keine riskanten Ausweichman?ver in den Gegenverkehr oder den Stra?engraben riskieren. Dies hat meist gravierende Sch?den oder gar Verletzungen zur Folge.

Wenn es dann doch zum Unfall kommt? Anhalten und unbedingt die Unfallstelle absichern! Dazu verpflichtet ? 34 der Stra?enverkehrsordnung. Im Anschluss ist die Polizei ?ber den Notruf 110 zu verst?ndigen. Die Polizei informiert auch den Jagdaus?bungberechtigten, der f?r den Bereich der Unfallstelle zust?ndig ist - unabh?ngig davon, ob das Tier get?tet oder verletzt wurde. Zu verletzten oder toten Tieren unbedingt Abstand halten. In beiden F?llen kann es ohne Vorwarnung zu unkontrollierbaren und verletzungstr?chtigen Bewegungen kommen. Verletzte und tote Tiere werden vom J?ger versorgt. In keinem Fall solch ein Tier mitnehmen, das kann den Tatbestand der Jagdwilderei erf?llen.

Ein Tier auf der Fahrbahn zur?cklassen verbietet sich aus ? 32 der Stra?enverkehrsordnung. Das bedeutet, dass Fahrzeugf?hrer nach Zusammenst??en mit Wild, das auf der Stra?e liegen bleibt, das Tier als `Gegenstand` im Sinne des ? 32 StVO unverz?glich von der Stra?e zu entfernen haben. K?nnen sie dies nicht leisten, muss die Gefahrenstelle abgesichert und Hilfe, zum Beispiel durch die Polizei, gerufen werden.

/rs

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Offenburg Telefon: 0781-211211 E-Mail: offenburg.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110975/4918618 Polizeipr?sidium Offenburg

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