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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf / ...

11.01.2021 - 15:22:18

Polizeipr?sidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf / .... Neues Jahr - Alte Masche Betr?ger geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus

Marburg-Biedenkopf - Landkreis

Auch im neuen Jahr lassen die Betr?ger am Telefon nicht locker und versuchen es immer wieder. Aktuell riefen am zur?ckliegenden Wochenende mal wieder angebliche Polizeibeamte an Vorsicht! Die Anrufe ereilten nah bisherigem Wissen mindestens vier ?ber 80 Jahre alte Seniorinnen und Senioren in Schr?ck, Bauerbach und Michelbach. Die Betr?ger blieben gl?cklicherweise erfolglos.

Aus aktuellem Anlass informiert die Polizei erneut zu der Betrugsmasche "Anruf durch falsche Polizeibeamte"

Die Betr?ger t?uschen durch geschickte Gespr?chsf?hrung vor, dass sie Beamte der ?rtlichen Polizei, der Kriminalpolizei, der Staatsanwaltschaft oder des Bundeskriminalamtes sind. Unterstrichen wird die Glaubw?rdigkeit oftmals durch die im Telefondisplay des Angerufenen angezeigte Rufnummer, die oftmals den tats?chlichen Nummern der Polizei oder sonstigen vorgegebenen Beh?rde entsprechen. Auf die Anzeige ist aber kein Verlass, denn die Betr?ger haben die M?glichkeit, jede x-beliebige Nummer auf dem Display erscheinen zu lassen! Im Gespr?ch benutzten die Betr?ger oftmals die Story, dass es Festnahmen gab und im Rahmen der damit verbundenen Ermittlungen Notizen mit deren Namen und Anschriften sichergestellt worden seien, was darauf hindeutet, dass die Betroffenen Opfer eines Einbruchs werden sollen. Die Situation und den Schock durch die suggerierte Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden, nutzen die Anrufer, um Informationen ?ber pers?nliche Verh?ltnisse, Bargeldbest?nde, Verm?gen oder auch ?ber die Art und H?he von Geldanlagen bei Banken zu erhalten. L?sst sich ein Angerufener auf das Gespr?ch ein, dauern die Telefonate oft Stunden und werden an folgenden Tagen fortgesetzt. Die Betroffenen werden dabei zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet, insbesondere gegen?ber der Polizei, den Bankmitarbeitern oder auch gegen?ber den Familienangeh?rigen. Die Geschichten sind in Abh?ngigkeit zur angewandten Masche sehr verschieden und vielf?ltig. Letztlich enden die Geschichten alle mit der Bitte oder Forderung nach Geld oder Wertgegenst?nden. Den Anrufern gelingt es nicht selten, ihre Opfer so zu manipulieren, dass sie ihre kompletten Ersparnisse abheben und an vermeintliche Polizisten, Beamte des BKA oder Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ?bergeben.

Damit die Betr?ger keinen Erfolg r?t die Polizei:

- Seien Sie wachsam, misstrauisch und besprechen sich mit einer Vertrauensperson, bevor Sie ?berhaupt an eine Abhebung von Bargeld oder ?berweisung oder die ?bergabe des daheim gelagerten Geldes denken! - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! - Geben Sie niemals vertrauliche Informationen preis. Beh?rden und seri?se Unternehmen agieren nicht in dieser Form und fragen niemals am Telefon nach sensiblen Daten. - Rufen Sie zur?ck - Verwenden Sie dabei aber niemals Rufnummern, die man Ihnen mitteilt oder die sie auf dem Display sehen (die k?nnten gef?lscht sein), sondern immer nur die selbst herausgesuchten Telefonnummern. W?hlen Sie bewusst neu! Benutzen Sie nicht die R?ckruftaste! - W?hlen Sie die Notrufnummer 110 oder die Festnetznummer der zust?ndigen Polizei, die Sie im Telefonbuch oder ?ber das Internet ermitteln k?nnen.

"Die Polizei ruft niemals an, um ?ber Ungl?cksf?lle zu informieren, um ?ber Festnahmen zu berichten oder um auf eventuell bevorstehende Straftaten hinzuweisen. Die Polizei kommt auch nie vorbei, um irgendwelches Verm?gen zur Sicherung abzuholen und die Polizei erfragt am Telefon keine pers?nlichen Daten."

Hinweise und Tipps zu den Vorgehensweisen und zum Schutz vor Betr?gern am Telefon wie z.B. zu den Betrugsph?nomenen Anrufe falscher Polizeibeamter, Enkeltrick oder Schockanrufe finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de oder auf der Pr?ventionsseite unter www.polizei.hessen.de/Pr?vention

"Geben Sie diese Hinweise mit der Bitte um Weiterverbreitung weiter. Informieren Sie Freunde, Bekannte, Verwandte. Informieren und instruieren Sie potentielle Opfer, meist ?ltere Menschen, wie sie sich bei einem solchen Anruf verhalten sollen!"

Martin Ahlich

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mittelhessen Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit Raiffeisenstra?e 1 35043 Marburg Telefon: 06421-406 120

E-Mail: pressestelle-marburg.ppmh@polizei.hessen.de http://www.polizei.hessen.de/ppmh

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