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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Mehrere Drohschreiben ...

28.01.2021 - 16:22:35

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Mehrere Drohschreiben .... (120) Mehrere Drohschreiben mit Munition versandt - Hinweis auf Pressemeldung des Generalbundesanwalts

Mittelfranken - Wie mit Meldung 319 (06.03.2020), 339 (11.03.2020) und 394 (20.03.2020) berichtet, wurden durch eine zun?chst unbekannte Tatverd?chtigte mehrere Drohschreiben versandt. Diesen war teilweise echte Munition beigef?gt. Betroffen waren ein T?rkisch-Islamischer Moscheeverein sowie zwei Kommunalpolitiker aus dem N?rnberger Land und eine weitere regionale soziale Einrichtung.

Aufgrund der intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Schwabach in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft N?rnberg-F?rth konnte im Fr?hjahr eine dringend tatverd?chtige 54-j?hrige Frau aus dem Landkreis N?rnberger Land ermittelt werden.

Zur Aufkl?rung der Bedrohungsserie hatte die mittelfr?nkische Polizei bei der Kriminalpolizei Schwabach eine rund 20 Personen starke Sonderkommission eingerichtet. Aufgrund des Inhaltes der Drohschreiben und der Art und Weise der Bedrohung gingen die polizeilichen Ermittler sehr schnell von einer politisch rechts motivierten Tat aus.

Wegen der Vielzahl der Indizien wurde von der Staatsanwaltschaft N?rnberg-F?rth ein Durchsuchungsbeschluss beantragt und vom Ermittlungsrichter des Amtsgerichts N?rnberg-F?rth erlassen. Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz informierte das Polizeipr?sidium Mittelfranken die ?ffentlichkeit am 20.03.2020 mit der Staatsanwaltschaft N?rnberg-F?rth ?ber den aktuellen Stand der Ermittlungen (Pressemeldung 388 vom 20.03.2020).

Im Fortgang verdichtete sich der Verdacht, dass sich die Tatverd?chtige dem Ermittlungsverfahren durch Flucht zu entziehen versucht. Daher wurde im September 2020 durch das Amtsgericht N?rnberg ein Haftbefehl gegen sie erlassen. Durch umfangreiche operative Ma?nahmen konnte die Tatverd?chtige innerhalb k?rzester Zeit lokalisiert und festgenommen werden. Bei ihrer Festnahme war sie im Besitz diverser Materialien, die zum Bau von Brands?tzen geeignet sind.

Zur Durchf?hrung der dann folgenden weiteren umfangreichen Ermittlungen wurde wiederum eine rund 20 Personen starke Ermittlungskommission eingerichtet. Im Rahmen von diversen Wohnungsdurchsuchungen konnte Literatur zum Umgang mit Sprengstoff und unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen sichergestellt werden.

Die Ermittlungen ergaben zudem, dass die Tatverd?chtige im Sommer des Jahres 2020 Polizeibeamte und einen fr?nkischen Mandatstr?ger als m?gliche Anschlagsopfer ausgesp?ht hatte, indem sie die Privatfahrzeuge und Wohnungen der Betroffenen auskundschaftete.

Am 12.10.2020 hat der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof das Ermittlungsverfahren gegen die Tatverd?chtige wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgef?hrdenden Gewalttat (? 89a StGB) ?bernommen und Haftbefehl erlassen.

Anl?sslich der Anklageerhebung hat der Generalbundesanwalt am 27.01.2021 eine Pressemeldung ver?ffentlicht: https://www.generalbundesanwalt.de/SharedDocs/Pres semitteilungen/DE/aktuelle/Pressemitteilung-vom-27-01-2021.html;jsessionid=1C293 BD40BB39034EB3E4296C89B0CD1.intranet672

Das Polizeipr?sidium Mittelfranken bittet darum, Presseanfragen in der Sache ausschlie?lich an die Pressestelle des Generalbundesanwalts zu stellen.

Stefan Bauer/n

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mittelfranken Pr?sidialb?ro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 N?rnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 17:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

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Au?erhalb der B?rozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Telefax: +49 (0)911 2112 1525

Die Pressestelle des Polizeipr?sidiums Mittelfranken im Internet: http://ots.de/P4TQ8h

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/6013/4824352 Polizeipr?sidium Mittelfranken

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