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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Kaufangebot f?r ...

29.04.2021 - 15:33:23

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Kaufangebot f?r .... (585) Kaufangebot f?r Lexikotheken - Polizei warnt vor Betrugsmasche

Ansbach - In den vergangenen Wochen verzeichnete die Kriminalpolizei Ansbach vermehrt F?lle einer Betrugsmasche, bei der ?lteren Menschen zun?chst ein Kaufangebot f?r ihre Lexikotheken unterbreitet wird. Die Polizei warnt zur Vorsicht bei diesen vermeintlich lukrativen Angeboten.

Die Kriminalpolizei Ansbach warnt vor folgender Betrugsmasche, der in letzter Zeit mehrere ?ltere Menschen zum Opfer gefallen sind:

Besitzer von Lexikotheken renommierter Buchhandelsketten werden von angeblichen Mitarbeitern dieser Firmen aufgesucht, um ihnen angebliche K?ufer f?r ihre Sammlungen zu pr?sentieren. Diese seien angeblich stark im Wert gestiegen.

Um den Verkauf der Sammlung zu realisieren, bittet der vermeintliche Interessent den Betroffenen allerdings darum, vorher noch einen Nachdruck einer "Mittelalterlichen Schrift" zu einem v?llig ?berteuerten Preis zu kaufen. Dies w?rde den Wert der Lexikotheken nochmals deutlich erh?hen. F?r den Kauf dieser Nachdrucke werden dann gerne auch Finanzierungen zu v?llig ?berh?hten Zinsen angeboten oder vermittelt.

Betroffene, die tats?chliches Interesse am Verkauf ihrer Sammlung zeigen und bereits den ersten Nachdruck erworben haben, werden dann oft zum Spielball weiterer Vertreter anderer Firmen. Diese pr?sentieren wiederum neue Kaufinteressenten mit h?heren Angeboten f?r die vorhandene Sammlung. Auch hier, wie nicht anders zu erwarten, m?ssen nat?rlich vor dem Verkauf nochmals "wertvolle Faksimile" zugekauft werden. Vor dem versprochenen Verkauf ihrer Sammlung werden dann von den Senioren ?berteuerte B?cher im mittleren f?nfstelligen Bereich angekauft.

In einem Fall sei es "coronabedingt" sogar n?tig gewesen, die zum Verkauf stehenden B?cher zu desinfizieren. Hierf?r wurde gro?z?gig entsprechendes Material zur Verf?gung gestellt. Auf diese dubiose Art und Weise wurden dem Gesch?digten einfache "Wasserstaubsauger" verkauft.

Abschlie?end unterschreiben die Gesch?digten noch eine verklausulierte Erkl?rung, dass es nie irgendwelche Versprechungen gegeben habe.

Am Ende bleiben die Betroffenen auf den neu dazugekauften und v?llig ?berteuerten B?chern, ihrer Lexikothek und zum Teil auf Finanzierungen zu ?berh?hten Zinsen sitzen.

Michael Petzold/n

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