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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Falsche Polizeibeamte ...

20.04.2021 - 12:32:31

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Falsche Polizeibeamte .... (540) Falsche Polizeibeamte entrei?en Gesch?digten ihre Beute - Zeugenaufruf

N?rnberg - Am Montag (19.04.2021) riefen Betr?ger bei einem Ehepaar aus dem N?rnberger Stadtteil Erlenstegen an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Bei einem Treffen mit einem Geldabholer der Bande entriss dieser ihnen Wertgegenst?nde. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen des Raubes.

Unerwartet klingelte am Vormittag des Tages das Telefon bei einem betagten Paar. Der unbekannte Betr?ger meldete sich als "Stefan Grotsche vom Raubdezernat" der N?rnberger Polizei. Er w?re ein verdeckter Ermittler und einer rum?nischen Bande auf der Spur, die Schlie?f?cher in einer Bank ausrauben w?rden. Da die Senioren selbst ein Schlie?fach bei einer Bank hatten, riet der falsche Polizeibeamten ihnen, die dort gelagerten Wertgegenst?nde sofort abzuholen um sie vermeintlich in Sicherheit zu bringen. Unter Vorwand vereinbarte der Betr?ger einen Treffpunkt mit einem Geldabholer bei einem Supermarkt in der ?u?eren Sulzbacher Stra?e 164. Da der Senior zwischenzeitlich misstrauisch wurde, dirigierte ihn der angebliche verdeckte Ermittler in einen Weg beim nahe gelegenen Jobster Friedhof.

Dort entriss der falsche Polizeibeamte ihm unvermittelt die Tasche mit den von der Bank abgeholten Wertgegenst?nden. Anschlie?end fl?chtete er zu Fu? in unbekannte Richtung. Die Tatbeute hatte einen Wert von mehreren zehntausend Euro. Anschlie?end wandten sich die Gesch?digten an den Notruf der "echten" Polizei und mussten ersch?ttert feststellen, dass sie Opfer von Betr?gern geworden waren.

Die N?rnberger Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen Raubes eingeleitet. Sie sucht Zeugen, die im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 12:45 Uhr den Tatverd?chtigen in der N?he des Jobster Friedhofes oder des Supermarktparkplatzes gesehen haben. Wem ist ggf. ein Unbekannter aufgefallen, der dort ohne ersichtlichen Grund auf etwas gewartet hat und ggf. st?ndig telefoniert hat?

Der Gesch?digte beschreibt den Mann folgenderma?en:

Ca. 180 cm gro?

Schlanke Statur Dunkle Augen Dunkle Haare Schwarze Jacke mit Kapuze ?ber den Kopf Schwarze Jogginghose Sprach normales deutsch Telefonierte bei der Tatausf?hrung in einer ausl?ndischen Sprache

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verd?chtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Zur Betrugsmasche "falsche Polizeibeamte" hat das Polizeipr?sidium Mittelfranken einen Videoclip erstellt. Dieser zeigt, wie die T?ter vorgehen und erkl?rt auch, wie sich potentielle Opfer vor Betrug sch?tzen k?nnen:

https://fb.watch/1ZK3hM3Ygi

Fast w?chentlich berichtet das Polizeipr?sidium Mittelfranken ?ber telefonisch angebahnte Betrugsf?lle. Trotz gro? angelegter Pr?ventionskampagnen fallen immer wieder insbesondere lebens?ltere Gesch?digte auf die Betrugsmaschen herein. Im aktuell berichteten Fall waren die Gesch?digten im Telefonbuch verzeichnet und die Nummern so leicht f?r die Betr?ger ersichtlich.

Aus diesem Grund wird noch einmal explizit auf die M?glichkeit hingewiesen, die eigene Rufnummer aus dem Telefonbuch und ?ffentlichen Verzeichnissen l?schen zu lassen.

Die Polizei bittet Angeh?rige und Nachbarn potentieller Opfer:

Sprechen Sie mit ihren Angeh?rigen / Nachbarn ?ber die Betrugsmaschen.

Bieten Sie Ihre Hilfe bei der L?schung der Rufnummer aus dem Telefonbuch an - oft gen?gt hierzu eine Verst?ndigung des jeweiligen Telefonanbieters.

?berpr?fen Sie selbst, ob die Rufnummer im Internet noch in Verzeichnisdiensten zu finden ist (z.B. ?ber eine Suche nach der Nummer in einer Suchmaschine). Die L?schung der Rufnummer aus diesen Verzeichnissen ist oft mit einer kurzen Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Firma m?glich.

Wenn Sie die Telefonnummer aus dem Telefonbuch und Internetverzeichnissen l?schen wollen, dann schieben Sie dieses Thema nicht auf die lange Bank.

Entsprechend den Erkenntnissen der Polizei nutzen die Betr?ger gezielt Telefonb?cher und Internetverzeichnisse um an die Rufnummern potentieller Gesch?digter zu gelangen.

Stefan Bauer / tb

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mittelfranken Pr?sidialb?ro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 N?rnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 17:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Au?erhalb der B?rozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Telefax: +49 (0)911 2112 1525

Die Pressestelle des Polizeipr?sidiums Mittelfranken im Internet: http://ots.de/P4TQ8h

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/6013/4893512 Polizeipr?sidium Mittelfranken

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