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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Erneut mehrere ...

16.09.2020 - 16:22:27

Polizeipr?sidium Mittelfranken / Erneut mehrere .... (1289) Erneut mehrere Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte

Mittelfranken - Seit Anfang der Woche (14.09.2020) kam es im Gro?raum N?rnberg erneut zu zahlreichen Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte. Bislang gingen die T?ter gl?cklicherweise leer aus.

Seit Montagmorgen gingen bei der mittelfr?nkischen Polizei rund 50 Mitteilungen ?ber Anrufe vermeintlicher Polizeibeamter ein. Die F?lle erstreckten sich insbesondere auf den Bereich Erlangen und N?rnberg. Hinter den Anrufen stecken professionelle Betr?ger mit der mittlerweile bekannten Masche: Unter dem Vorwand, dass bei festgenommenen Einbrechern ein Zettel mit den Personalien des Angerufenen aufgefunden worden sei, versuchen die falschen Polizeibeamten vertrauliche Informationen zu den Verm?gensverh?ltnissen sowie den Aufbewahrungsorten von Schmuck und Bargeld zu erhalten.

In keinem der aktuellen F?lle ist es den T?tern gelungen, tats?chlich an Bargeld oder Wertgegenst?nde zu kommen. Den allermeisten Gesch?digten ist die Masche mittlerweile bekannt - auch durch die zahlreichen Warnungen der Polizei in den letzten Wochen. Sie lassen sich deshalb auf die Einlassungen der Betr?ger gar nicht erst ein sondern legen auf und informieren die Polizei.

In zwei F?llen h?tten die T?ter mit ihrem Betrugsversuch jedoch beinahe Erfolg gehabt. Eine 85 j?hrige Frau aus Erlangen ging den Betr?gern am Dienstagmorgen (15.09.2020) auf den Leim. Sie gab den falschen Beamten am Telefon bereitwillig Auskunft ?ber ihre Verm?gensverh?ltnisse. Der Sohn war es, dem das Verhalten seiner Mutter im Anschluss seltsam vorkam. Er fuhr zu seiner Mutter, welche ihm daraufhin von dem Gespr?ch mit den angeblichen Polizeibeamten erz?hlte. Er reagierte genau richtig und rief umgehend bei der n?chsten Polizeidienststelle an.

Auch eine 78-J?hrige ebenfalls aus Erlangen schenkte den Schilderungen der Betr?ger am Telefon Glauben. Hier ist es einer aufmerksamen Mitarbeiterin in der Bank zu verdanken, dass die ?ltere Dame nicht um ihr Erspartes gebracht wurde. Die Seniorin hatte telefonisch angek?ndigt, einen gr??eren Geldbetrag abheben zu wollen. Die Mitarbeiterin schaltete vorsichtshalber die Polizei ein, welche die Dame zuhause besuchte. Als die Beamten eintrafen, telefonierte die 78-J?hrige gerade erneut mit den Betr?gern. Nachdem sie von den echten Polizisten aufgekl?rt wurde, legte sie sofort auf.

Die mittelfr?nkische Polizei gibt weiterhin folgende Verhaltenstipps:

- Seien Sie bei derartigen Anrufen stets misstrauisch! Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Telefonat m?glichst sofort.

- Geben Sie am Telefon grunds?tzlich keine vertraulichen Informationen weiter. Dies betrifft vor allem Angaben zu Ihren Verm?gensverh?ltnissen oder den Aufbewahrungsort von Schmuck und Bargeld.

- ?bergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenst?nde an Personen, die Ihnen unbekannte sind. Hinterlegen Sie keine derartigen Sachen f?r unbekannte Abholer!

- Lassen Sie sich bei Anrufen von vermeintlichen Polizeibeamten stets den Namen und die Dienststelle nennen. Notieren Sie sich die Nummer des Anrufers.

- Beachten Sie: Die Polizei meldet sich bei Ihnen niemals ?ber die Notrufnummer "110"! Seien Sie misstrauisch, wenn derartige Phantasienummern im Display erscheinen.

- Beachten Sie andererseits aber auch, dass es den T?tern mittlerweile m?glich ist, die echten Rufnummern von Polizeidienststellen im Telefondisplay anzeigen zu lassen!

- Wenn Sie zur?ckrufen, suchen Sie sich die Rufnummer der betreffenden Dienststelle selbst raus und lassen Sie sich nicht vom Anrufer verbinden. Meist wartet hier der n?chste Betr?ger.

- Ziehen Sie gegebenenfalls eine Person Ihres Vertrauens hinzu.

- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!

- Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis, egal ob diese in Uniform oder Zivilkleidung auftreten. ?berpr?fen Sie Ausweise sorgf?ltig.

- Angeh?rige bitten wir, ihre ?lteren Verwandten ?ber die Betrugsmasche zu informieren.

- Seien Sie aufmerksam, wenn in Ihrer Nachbarschaft ?ltere Menschen leben. Sprechen Sie mit ihnen ?ber dieses Ph?nomen.

- Melden Sie verd?chtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu w?hlen, wenn Ihnen etwas verd?chtig vorkommt.

Marc Siegl

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mittelfranken Pr?sidialb?ro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 N?rnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 17:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Au?erhalb der B?rozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Telefax: +49 (0)911 2112 1525

Die Pressestelle des Polizeipr?sidiums Mittelfranken im Internet: http://ots.de/P4TQ8h

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