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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Mannheim / ...

01.01.2021 - 15:07:46

Polizeipr?sidium Mannheim / .... Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Silvester/Neujahrsnacht: Vorl?ufige Bilanz

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis - Wie bereits in den vergangenen Jahren bereitete sich das Polizeipr?sidium Mannheim gezielt und akribisch auf den Jahreswechsel vor. Zum einen wurde die Personalst?rke in jedem der insgesamt 17 Polizeireviere deutlich erh?ht. Zum anderen wurden zus?tzliche Einsatzkr?fte aufgerufen, um eine offensive und hohe Pr?senz mit viele Kontrollen an den neuralgischen Punkten zu gew?hrleisten. Damit sollten Menschenansammlungen sowie das Z?nden von Feuerwerksk?rpern im ?ffentlichen Raum bereits sehr fr?hzeitig verhindert werden.

Dieses offensive Sicherheitskonzept mit dem Ziel, bereits fr?hzeitig (weit vor 24 Uhr) an Orten in der gesamten Region, insbesondere an ?ffentlichen Hotspots in den beiden Gro?st?dten Mannheim und Heidelberg pr?sent zu sein, an denen Menschen erfahrungsgem?? gerne feiern, zahlte sich aus. Auch die Ank?ndigungen, engmaschige Kontrollen durchzuf?hren, zeigte offenbar Wirkung. Nach 20 Uhr waren nur sehr wenige Fahrzeuge und Personen in der Region unterwegs. Die Ausgangsbeschr?nkungen wurden weitestgehend auch in der Silvesternacht von der Bev?lkerung respektiert.

Zwischen dem 31.12.2020, 18 Uhr und dem 01.01.2021, 06 Uhr, registrierte das Lagezentrum des Polizeipr?sidiums 570 Eins?tze. Gemessen an den Gesamteinsatzzahlen vergangener Jahre (2019: 588; 2018: 633; 2017: 661) deutet dies zwar zun?chst nur auf einen leichten R?ckgang hin, bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich allerdings ein anderes Bild. Vorbehaltlich einer detaillierten Auswertung im Verh?ltnis vorangegangener Jahre, l?sst sich bereits jetzt konstatieren, dass silvestertypische Delikte, wie Ruhest?rungen (90 - Mannheim: 45; Heidelberg: 18; Rhein-Neckar-Kreis: 27); K?rperverletzungen (6 - Mannheim: 2; Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 3), Streitigkeiten (14 - Mannheim: 8; Heidelberg: 3; Rhein-Neckar-Kreis: 3) und Schl?gereien (1 - Rhein-Neckar-Kreis: 1) deutlich abgenommen haben. Eine Vielzahl der gemeldeten Ruhest?rungen bezog sich auf lauten Partykrach, der aus Privatwohnungen drang. Bei den ?berpr?fungen wurden neun unerlaubte Partys (Mannheim: 3; Heidelberg: 2; Rhein-Neckar-Kreis: 4) festgestellt. Die Partys wurden beendet, insgesamt 41 Personen m?ssen sich verantworten und bekommen demn?chst Post vom Ordnungsamt.

Bei einer Party in Reichartshausen, bei der sieben Personen angetroffen wurden, kam es alkoholbedingt bereits deutlich vor 24 Uhr zu Streitigkeiten. Gegen einen 27-j?hrigen Mann, der ?ber 1,3 Promille intus hatte, wird wegen des Verdachts der K?rperverletzung und Beleidigung ermittelt. Zudem verstie?en alle Anwesenden, die aus f?nf Haushalten stammten, gegen die Corona-Verordnung. In sinsheim-Steinsfurt eskalierte kurz nach 2 Uhr eine private Zusammenkunft derart, dass die beiden Streith?hne mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Zu insgesamt sechs Br?nden (Mannheim: 2; Heidelberg: 1, Rhein-Neckar-Kreis: 3) mussten die Rettungskr?fte ausdr?cken, um meistens kleine Feuer zu l?schen, die offenbar durch Feuerwerksk?rper entstanden sind. So kurz nach Mitternacht in Dossenheim, wo ein Weihnachtsbaum in der Ortsmitte abbrannte und dadurch ein in der N?he stehendes Auto leicht besch?digt und die Fassade der Sparkasse verru?t wurde. Die Dossenheimer Feuerwehr war unverz?glich zur Stelle und konnte schnell "Feuer aus!" melden. Beim Brand einer Wohnung der Neckarpromenade in Mannheim entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Ein Bewohner wurde zudem leicht verletzt. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

In der neuen Schlossstra?e in der Heidelberger Altstadt brannte ebenfalls kurz nach Mitternacht ein BMW Z4. Die Ursache des Fahrzeugbrandes bedarf noch weiterer Ermittlungen. Der Sachschaden bel?uft sich auf 5.000.- Euro. Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700 zu wenden.

Im Ostpreu?enring in Schwetzingen fingen auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gelagerte Gegenst?nde Feuer. Die ?rtliche Feuerwehr konnte den Brand schnell l?schen. Der Schaden bel?uft sich dennoch auf rund 30.000.- Euro. Der Bewohner wurde mit Verdacht, eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten zu haben, mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Bei insgesamt f?nf Verkehrsunf?llen (Mannheim: 1, Rhein-Neckar-Kreis: 4) wurde zum Gl?ck nur eine Autofahrerin leicht verletzt. Der Sachschaden ist jedoch teilweise enorm.

Mit mehr als einem F?nftel aller Eins?tze in der Silvester-/Neujahrsnacht lag das Gros zwischen 00-01 Uhr. 130 Mal mussten Streifen ausr?cken, um polizeiliche Lagen zu bereinigen und Anzeigen nachzugehen. Gegen 17 Personen, die Feuerwerksk?rper im ?ffentlichen Raum z?ndeten, wird ermittelt.

Bei Kontrollen wurden insgesamt 370 Fahrzeuge und rund 1.300 Personen kontrolliert. 298 Personen m?ssen mit Anzeigen rechnen, da sie sich w?hrend der Ausgangsbeschr?nkung drau?en aufgehalten hatten, ohne daf?r einen triftigen Grund zu haben. Entweder waren sie zur sp?ten Stunde noch auf dem Weg zu einer Silvesterparty oder in den fr?hen Morgenstunden des Neuen Jahres auf dem Nachhauseweg. Neun Mal waren Alkohol oder Drogen im Spiel und der Grund f?r polizeiliche Folgema?nahmen mit finalen F?hrerscheinentz?gen.

Bei drei Widerstandshandlungen, bzw. t?tlichen Angriffen (Mannheim: 2; Heidelberg: 1), wurden vier Polizeibeamtinnen und -beamte leicht verletzt. Die Tatverd?chtigen waren zum Teil erheblich alkoholisiert.

"Ich bin mit dem Verlauf in der Silvesternacht ?u?erst zufrieden", fasst Polizeipr?sident Andreas Stenger den Einsatz der Polizei zum Jahreswechsel zusammen. "Es war insgesamt friedlich und ruhig. Nat?rlich wurde geb?llert, aber zumeist nur auf dem privaten Gel?nde. Es gab vor allem keine Menschenansammlungen im ?ffentlichen Raum. Vielmehr waren viele Stra?en in den Innenst?dten der Region menschenleer. Vereinzelt mussten meine Kolleginnen und Kollegen dennoch gegen einige wenige Unbelehrbare einschreiten, f?r die Geduld, Disziplin und Solidarit?t in Corona-Zeiten offenbar Fremdworte sind. Die Anzeigen und empfindlichen Bu?gelder sind sicherlich kein guter Start ins neue Jahr, aber notwendig um Bewusstsein zu schaffen.

Allen Mitb?rgerinnen und Mitb?rgern w?nsche ich ein gutes, neues Jahr. Sie k?nnen auch weiterhin auf Ihre Polizei vertrauen, die f?r Ihre Sicherheit rund um die Uhr nat?rlich auch 2021 ein verl?sslicher Partner ist", verspricht der Polizeipr?sident.

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mannheim Stabsstelle ?ffentlichkeitsarbeit Norbert Sch?tzle Telefon: 0152/57721026 E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/14915/4802824 Polizeipr?sidium Mannheim

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