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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Ludwigsburg / Schlag gegen den international ...

26.08.2020 - 17:57:49

Polizeipr?sidium Ludwigsburg / Schlag gegen den international .... Schlag gegen den international organisierten Drogenhandel -Ermittlungskooperation der Polizeipr?sidien Ludwigsburg und Aalen mit Sicherheitsbeh?rden aus ?sterreich und der Schweiz f?hrt zum Erfolg

Ludwigsburg - Ermittler der Kriminalpolizeidirektionen der Polizeipr?sidien Ludwigsburg und Aalen haben in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung Organisierte Kriminalit?t, dem Landespolizeikommando und dem Landeskriminalamt Vorarlberg sowie der Kantonspolizei St. Gallen eine international agierende, vorwiegend albanische T?tergruppe ausgehoben, die gr??ere Mengen Kokain und Marihuana sowohl in S?d- und Mitteldeutschland als auch in ?sterreich und der Schweiz absetzte. Im Zuge des Verfahrens stellten die Ermittler 74 Kilogramm Marihuana, etwa 1,8 Kilogramm Kokain und ?ber 160.000 Euro Bargeld sicher. 14 Tatverd?chtige befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Bereits im Fr?hjahr 2019 hatten sich bei der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen erste Hinweise auf einen 39-j?hrigen bulgarisch-albanischen Staatsangeh?rigen aus dem Rems-Murr-Kreis und dessen 43-j?hrigen Komplizen aus Ludwigsburg ergeben. Diese Hinweise korrespondierten mit Erkenntnissen der Ludwigsburger Kripo. Die weiteren Ermittlungen wurden daher im Rahmen einer Kooperation in Ludwigsburg gef?hrt. Im Sommer 2019 zog der 43-J?hrige nach Offenbach um und organisierte von dort aus den Rauschgifthandel in Richtung S?ddeutschland. Die mitunter verdeckt gef?hrten Ermittlungen f?hrten schlie?lich am 16. Mai 2020 zur Sicherstellung von ?ber 65 kg Marihuana auf einem Firmenparkplatz in Steinheim an der Murr, das mit einem Lkw aus Spanien angeliefert worden war. Der 34-j?hrige Fahrer sowie die beiden 30 und 27 Jahre alten Abholer aus Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen wurden festgenommen. Gegen den 34-J?hrigen wird zwischenzeitlich auch wegen internationalen Waffenhandels ermittelt. Ein 43-j?hriger Bosnier aus Bielefeld, der den Transport koordiniert hatte, wurde am 14. August festgenommen.

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, hatte der 39-J?hrige zusammen mit einem Familienmitglied und einem ebenfalls albanischen Fahrer unterdessen zahlreiche Rauschgiftbeschaffungsfahrten sowohl in Deutschland als auch ins Ausland durchgef?hrt und versorgte zahlreiche Abnehmer in S?ddeutschland und im schweizerisch-?sterreichischen Grenzgebiet mit Kokain und Marihuana im Kilogrammbereich. W?hrend sich das Familienmitglied und der Mitt?ter ins Ausland absetzten, f?hrte der 39-J?hrige die Rauschgiftgesch?fte ab Januar 2020 zun?chst alleine weiter.

Hier setzten nunmehr intensive grenz?berschreitende Ermittlungen ein, die am 19.06.2020 zur Festnahme des 39-J?hrigen in ?sterreich f?hrten, nachdem er dort einen t?rkischen Abnehmer mit zuvor in Karlsruhe gelagertem Marihuana beliefern wollte. In seinem Pkw stellten die ?sterreichischen Einsatzkr?fte in einem professionellen Versteck 5,5 kg Marihuana sicher. Die Gruppierung steht nach Abschluss der dortigen Ermittlungen im Verdacht, unter ma?geblicher Vermittlung eines aus der Schweiz agierenden kroatischen Staatsangeh?rigen zumindest seit Sommer 2019 bis Mitte Juni 2020, im Gro?raum Dornbirn und Bregenz insgesamt etwa 25 kg Marihuana an t?rkische und t?rkischst?mmige Abnehmer im Gro?raum Bregenz und Dornbirn geliefert, verkauft und mehrere 100 Gramm Kokain an einen Abnehmer in Vorarlberg ?bergeben zu haben. Dar?ber hinaus schmuggelten sie Marihuana und Kokain von Deutschland durch Vorarlberg in die Schweiz.

Die Kantonspolizei St. Gallen legt den Tatverd?chtigen nach umfangreichen Ermittlungen den Erwerb und Weiterverkauf von rund 800 Gramm Kokain und 27 kg Marihuana zur Last.

Nach der Festnahme des 39-J?hrigen griffen die deutschen Ermittler in Karlsruhe zu und nahmen mit einem albanischen Br?derpaar im Alter von 37 und 42 Jahren weitere Mitt?ter des 39-J?hrigen sowie einen weiteren Komplizen fest. Bei ihrer Festnahme transportierten die Br?der neben 2,4 kg Marihuana und 1,1 kg Kokain in ihrem Auto auch 52.000 Euro Drogengeld.

Mutma?lich unter dem Eindruck der polizeilichen Ma?nahmen wollte sich der 43-J?hrige zusammen mit einem 25-J?hrigen, als Kurierfahrer eingesetzten Mitt?ter nunmehr aus Deutschland absetzen. Sie wurden jedoch am 25. Juni auf der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald an der A 8 festgenommen. Ein weiterer Kurierfahrer ging den Ermittlern mit einem pr?parierten Fahrzeug in Offenbach ins Netz. In diesem Auto stellten die Beamten knapp 70.000 Euro Bargeld sicher.

Am 06. Juli kam es in Ludwigsburg und Leinfelden-Echterdingen zur Festnahme zweier weiterer, 25 und 29 Jahre alter Tatverd?chtiger sowie zur weiteren Sicherstellung von Bargeld und 100 Gramm Kokain. Am Rande dieses umfangreichen Ermittlungsverfahrens erfolgte am 05. August nach einem vereinbarten Rauschgiftgesch?ft in der Ludwigsburger Innenstadt die Festnahme eines 34-j?hrigen Kosovaren und eines 33-j?hrigen Serben, die zuvor im Besitz von 500 Gramm Kokain waren. Die Festgenommenen waren seit einiger Zeit im Bereich des Ludwigsburger Holzmarktes aktiv und hatten dort verschiedene Abnehmer versorgt. Bei dieser Festnahme kam es - wie wir bereits berichteten - zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch, nachdem ein 30-J?hriger Albaner bei seiner Flucht auf einen Polizeibeamten zugefahren war und ihn leicht verletzt hatte. Der 30-J?hrige ist weiterhin auf der Flucht und hat sich mutma?lich ins Ausland abgesetzt.

Nach diesem Erfolg betonten die Ermittler die Komplexit?t dieses umfangreichen Verfahrens, in dessen Verlauf sie auf ?u?erst konspirativ agierende Tatverd?chtige stie?en, die mitunter ?ber abh?rsichere Mobiltelefone kommunizierten und ?berwachungsma?nahmen durch den Einsatz von St?rsendern zu verhindern versuchten.

"Ich kann alle mit den Ermittlungen betrauten Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, ?sterreich und der Schweiz zu diesem herausragenden Erfolg nur begl?ckw?nschen," so Polizeivizepr?sident Frank Spitzm?ller. "Wir haben es hier mit europaweit organisierter Kriminalit?t zu tun, deren Strukturen auch nur mit langem Atem und den notwendigen personellen wie finanziellen polizeilichen Ressourcen in grenz?berschreitender, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit hochmotivierten Ermittlern und Staatsanw?lten aufgebrochen werden k?nnen."

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Ludwigsburg Telefon: 07141 18-9 E-Mail: ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110974/4689871 Polizeipr?sidium Ludwigsburg

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