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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Koblenz / Zerschlagung einer internationalen ...

12.05.2021 - 16:13:25

Polizeipr?sidium Koblenz / Zerschlagung einer internationalen .... Zerschlagung einer internationalen Bande von Internet-Betr?gern - Tausende Gesch?digte - 150 Millionen Euro Umsatz - Festnahme von sechs Verd?chtigen und Durchsuchungen in ganz Europa

Koblenz - Mayen - Der Generalstaatsanwalt in Koblenz, Dr. J?rgen Brauer, und der Polizeivizepr?sident des Polizeipr?sidiums Koblenz, J?rgen S?s, berichten in der jetzt laufenden Pressekonferenz ?ber die Hintergr?nde des Verfahrens und der Ermittlungen.

Die Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und die Kriminalinspektion Mayen des Polizeipr?sidiums Koblenz f?hren seit Mai 2019 ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen eine international agierende Bande von Betr?gern. Die Bande betrieb im Internet Anlageplattformen, auf denen hohe Gewinne mit der Investition in sog. Bin?re Optionen, CFDs und Kryptow?hrungen versprochen wurden. Die Kunden wurden von Callcentern insbesondere in Bulgarien betreut und zu weiteren Zahlungen veranlasst. In den vergangenen Jahren wurden viele gutgl?ubige Anleger aus Deutschland Opfer der Betr?ger. Der von der Bande erzielte Umsatz bel?uft sich nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen auf bis zu 150 Millionen Euro weltweit und ca. 30 Millionen Euro Schaden zum Nachteil der Anleger.

Das Verfahren richtet sich bislang gegen zehn Beschuldigte unterschiedlicher Nationalit?t. Sie sind dringend verd?chtig, hochprofessionell gestaltete, seri?s wirkende Handelsplattformen in betr?gerischer Absicht online gestellt zu haben. Den interessierten Finanzanlegern wurde ein geringes Risiko und eine gute Rendite versprochen. Unter Verwendung spezieller Software t?uschte die Bande dabei glaubhaft einen aktiven Handel mit daraus resultierenden Kursgewinnen vor. In Wahrheit wurde das Geld nach den vorliegenden Erkenntnissen aber nicht angelegt, sondern ausschlie?lich f?r eigene Zwecke verbraucht. In seltenen F?llen kam es zur Auszahlung vermeintlicher Gewinne. Diese sollen allein dazu gedient haben, das Vertrauen der Anleger in das Gesch?ftsmodell zu st?rken und zu weiteren Investitionen zu animieren. Die Gesch?digten erlitten am Ende jedoch regelm??ig Totalverluste; in einem Fall ?ber eine 1,6 Million Euro.

Die Strafverfolgungsbeh?rden aus Bulgarien, Israel, Lettland, Schweden, Nordmazedonien und Polen wurden ersucht, heute im Rahmen einer gemeinsamen Aktion Ma?nahmen gegen diese international agierende Bande zu vollziehen.

Am 11.05.2021 unterst?tzten Ermittler der Kriminalinspektion Mayen die bulgarische Polizei vor Ort bei der Durchsetzung des Rechtshilfeersuchens und vollstreckten gemeinsam die Durchsuchungsbeschl?sse und europ?ischen Haftbefehle. In Varna wurde ein Call-Center durchsucht, in Sofia u.a. ein aufgel?stes Call-Center festgestellt und ebenfalls durchsucht. Auch in anderen beteiligten L?ndern Israel, Lettland, Schweden, Nordmazedonien, Spanien und Polen gab es zeitgleiche Durchsuchungen bei Mitgliedern der Bande.

Die Einsatzkr?fte stellten Beweismaterial, ca. 50.000 Euro Bargeld, Goldschmuck, Fahrzeuge, umfangreiche IT, u.a. Server, Mobiltelefone und PCs sowie Immobilien im Wert von ca. vier Millionen Euro und Verm?gensarreste auf Konten von bislang zwei Millionen Euro sicher. Weiterhin konnten im Rahmen der Aktion f?nf Tatverd?chtige aufgrund bestehender europ?ischer Haftbefehle in Bulgarien festgenommen werden. In Israel wurde ein weiterer Haftbefehl vollstreckt. Ein Bandenmitglied ist derzeit noch fl?chtig, Fahndungsma?nahmen sind eingeleitet. Die Bandenmitglieder sind im Alter zwischen 32 und 65 und haben deutsche, bulgarische, israelisch-rum?nische, polnische, d?nische und belgische Staatsangeh?rigkeiten.

Der Erfolg der internationalen polizeilichen Ma?nahmen ist ma?geblich auf die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den ausl?ndischen Ermittlungsbeh?rden zur?ckzuf?hren. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und ihre Ermittler erhielten dabei Unterst?tzung von Eurojust, Europol und dem Bundeskriminalamt.

Die komplexen Ermittlungen der Landeszentrale Cybercrime, der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und der Kriminalinspektion Mayen dauern an. Weitere Einzelheiten zum Stand des Verfahrens k?nnen, um die fortdauernde auch europaweiten Ermittlungen nicht zu gef?hrden, derzeit noch nicht bekannt gegeben werden.

Bilder aus dem Einsatz finden Sie unter https://s.rlp.de/j8MwT

Presseausk?nfte:

Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Der Generalstaatsanwalt Tel.: 0261/1307-30101 Fax: 0261/1307-30810 E-Mail: genstako@genstako.jm.rlp.de

Polizeipr?sidium Koblenz

Pressestelle Tel.: 0261/103-2014 Fax: 0261/103-2007 E-Mail: pp.koblenz.pressestelle@polizei.rlp.de

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Koblenz EPHK Ulrich Sopart Telefon: 0261-103-2014 E-Mail: ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.koblenz

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