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Obs, Polizei

Polizeipr?sidium Koblenz bittet um Ihre Mithilfe (FOTO)

16.04.2021 - 11:17:21

Polizeipr?sidium Koblenz / Polizeipr?sidium Koblenz bittet um ...

Koblenz - Sie sind Bankmitarbeiter, Mitarbeiter im Pflegedienst oder eines Seniorenwohnheims, Taxifahrer, Mitarbeiter eines Medienunternehmens oder ganz wichtig, Angeh?rige von Senioren?

Dann brauchen wir Sie.

Lassen Sie uns gemeinsam "Falschen Polizeibeamten" und Enkeltrickbetr?gern das Handwerk legen.

Denn nur gemeinsam k?nnen wir es schaffen, dieses miese Spiel zu beenden.

Schon seit Monaten rollt eine Welle von betr?gerischen Anrufen nach der anderen ?ber unsere Region hinweg, mit dem Ziel, unsere Senioren um ihr Erspartes oder um ihre Wertgegenst?nde zu bringen.

Helfen Sie uns diesen Betr?gereien ein Ende setzen!

Die Betr?ger, die meist aus ausl?ndischen Call-Centern agieren, ?ndern st?ndig ihre Vorgehensweisen und "L?gengeschichten" ab und passen diese den Tagesaktualit?ten an.

Die neuste Masche: Es werden sogar sogenannte Schockanrufe mit Enkeltrick und Anrufen falscher Polizeibeamter kombiniert.

Dies l?uft wie folgt ab:

Ein naher angeblicher Angeh?riger, meist Enkel oder Enkelin, ruft v?llig aufgel?st mit weinerlicher Stimme an und teilt mit, einen Verkehrsunfall mit t?dlichem Ausgang verursacht zu haben. Kurze Zeit sp?ter greift ein angeblicher Polizeibeamter oder ein angeblicher Staatsanwalt in das Gespr?ch ein, best?tigt den Vorfall und gibt an, dass zur Abwendung einer Haftstrafe eine hohe Kaution gezahlt werden muss.

Bemerkt der Angerufene dieses miese Spiel und beendet das Gespr?ch, gibt der Betr?ger jedoch nicht auf und ?ndert stattdessen seine Vorgehensweise.

Denn wenig sp?ter ruft er erneut an und gibt sich hierbei als Mitarbeiter der ?rtlich zust?ndigen Polizeidienststelle aus. Durch Manipulation seines Telefoncomputers erscheint sogar die 110 oder die richtige Telefonnummer der Polizeibeh?rde im Display des Angerufenen. Der angebliche Beamte teilt nun mit, dass er durch Telefon?berwachung bei einem Verd?chtigen auf den zuvor get?tigten "Unfallanruf" aufmerksam wurde und bittet den Angerufenen, die Polizei zu unterst?tzen und mitzuspielen. Das Geld soll wie gew?nscht bei der Bank abgeholt und wie von den T?tern gefordert, gemeinsam mit weiteren vorhandenen Wertgegenst?nden wie Schmuck oder M?nzen ?bergeben werden. St?ndige Polizei?berwachung und Festnahme des Geldabholers nach ?bergabe werden selbstverst?ndlich zugesichert.

So oder so ?hnlich laufen die Telefongespr?che ab, die f?r die T?ter in den vergangenen Wochen in der Region Koblenz teils sehr erfolgreich verliefen. Mit dieser Masche gelang es ihnen, mehrere Senioren um meist hohe f?nfstellige Betr?ge zu erleichtern.

Und nun kommen Sie ins Spiel.

Seien Sie wachsam und misstrauisch, wenn Sie als Taxifahrer einen aufgeregten, nerv?sen ?lteren Mitb?rger zu einer Bank oder Sparkasse bef?rdern. Scheuen Sie sich nicht, den Fahrgast im Verlauf der Fahrt anzusprechen. Raten Sie zu einem pers?nlichen Anruf bei dem angeblichen Verwandten.

Seien Sie als Bankmitarbeiter misstrauisch und wachsam, wenn eine ?ltere Person an ihrem Bankschalter un?blicherweise einen hohen Geldbetrag abheben will. Sprechen Sie die Senioren an und raten Sie zu einem pers?nlichen Anruf bei dem angeblichen Verwandten.

Berichten Sie als Mitarbeiter eines Medienunternehmens ?ber die perfide Masche der Betr?ger. Die Vielzahl dieser Betrugsf?lle zeigt, verbunden mit dem immens hohen bundesweiten Gesamtschaden, wie wichtig es ist, unsere Mitb?rger rechtzeitig zu informieren und auch st?ndig auf dem Laufenden zu halten.

Sprechen Sie Sie als Mitarbeiter eines Seniorenheims oder eines Pflegedienstes mit den Senioren ?ber dieses Thema.

Und zuletzt zu Ihnen als Angeh?rige. Sprechen Sie mit Oma, Opa, Vater, Mutter, oder auch alleinstehenden Nachbarn, damit diese nicht zu Opfern werden.

Haben Sie den Wunsch nach Beratung oder Infomaterial, senden Sie uns eine Mail an ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de

Weitere Infos unserer Kampagne gegen Telefonbetr?ger "#mit mir nicht" finden Sie auf der Homepage der Polizei Koblenz unter: https://s.rlp.de/LDQh4

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Koblenz

Telefon: 0261-103-2013, Georg E-Mail: ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.koblenz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Ver?ffentlichung frei.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/117715/4890457 Polizeipr?sidium Koblenz

@ presseportal.de