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Polizei, Kriminalit?t

Polizeipr?sidium Freiburg / Baden-W?rttemberg: ...

29.04.2021 - 14:37:33

Polizeipr?sidium Freiburg / Baden-W?rttemberg: .... Baden-W?rttemberg: "sicher.mobil.leben - Radfahrende im Blick"

Freiburg - Sehr geehrte Medienschaffende, nachfolgende Pressemitteilung des IM BW senden wir Ihnen mit der Bitte um Beachtung.

Stv. Ministerpr?sident und Innenminister Thomas Strobl: "Gemeinsam mit starken Partnern in ganz Deutschland bringen wir Sicherheit auf die Stra?e - ein gleichberechtigtes Miteinander im Stra?enverkehr ist unser Ziel"

"Verkehrssicherheit rettet Leben. Und deshalb geht die Sicherheit im Stra?enverkehr uns alle an, ob als Fu?g?nger, Fahrradfahrer oder als motorisierter Fahrzeugnutzer, ob jung oder alt, im Privaten wie im Beruflichen. Mit gegenseitiger R?cksichtnahme und st?ndiger Vorsicht gelingt eine gleichberechtigte Teilnahme am Stra?enverkehr. Denn jeder hat gleicherma?en Rechte und Pflichten, die es zu achten gilt. So unterst?tzt die Polizei zum Beispiel auch die Kommunen, wenn es um das unberechtigte und gef?hrdende Parken auf Geh- oder Radwegen geht. Die Polizei dr?ckt kein Auge zu, wenn der Mindestabstand beim ?berholen nicht eingehalten wird - und das nicht nur am Aktionstag. Dabei gilt: je schw?cher der Verkehrsteilnehmende, desto st?rker muss sein Schutz in den Blick genommen werden", betonte der Stv. Ministerpr?sident, Innenminister und aktuelle Vorsitzende der Innenministerkonferenz im Vorfeld der Aktion.

Bundesweit werden am 5. Mai 2021 die Radfahrenden im Fokus der Ver-kehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" stehen. Seit 2018 wird diese Aktion, basierend auf einem Beschluss der Innenministerkonferenz, j?hrlich mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung an einem Tag durchgef?hrt und von Ma?nahmen der L?nderpolizeien in ganz Deutschland mit Leben gef?llt. In diesem Jahr werden bundesweit rund 8.000 Beamtinnen und Beamte die "Radfahrenden im Blick" haben. Das Hauptaugenmerk legt die Polizei darauf, ein regelkonformes Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden in Bezug auf den Radverkehr zu erreichen und die gegenseitige R?cksicht zu f?rdern - es soll keineswegs nur ein eventuelles Fehlverhalten von Radlerinnen und Radlern aufgezeigt werden.

"Der Radverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil der Mobilit?tswende. Verst?rkt durch die Covid-19-Pandemie ist dar?ber hinaus ein deutlicher Trend hin zum (Elektro-) Fahrrad feststellbar. Damit einhergehend stiegen leider auch die Anzahl der polizeilich registrierten Fahrradunf?lle sowie der verletzten Radfahrenden in den letzten Jahren kontinuierlich an - das macht deutlich wie wichtig dieser Aktionstag ist", so Innenminister Thomas Strobl weiter.

Im Vergleich zum Vorjahr verungl?ckten 2020 bundesweit mehr als 92.000 Radfahrende (+ 5,7 Prozent). Beim mehrj?hrigen Durchschnitt (2015 - 2019) ist dieser Anstieg mit rund 11 Prozent sogar noch h?her.

In Baden-W?rttemberg ereigneten sich im vergangenen Jahr (2020) 12.406 Unf?lle unter Beteiligung von Radfahrenden, was im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 8,4 Prozentdarstellt. W?hrend die Zahl der Get?teten (58) erfreulicherweise um 6,5 Prozent r?ckl?ufig war, sind bei den Schwerverletzten (2.343, +18,2 Prozent) und den Leichtverletzten (8.661, +10,4 Prozent) deutliche Anstiege zu verzeichnen. An jedem vierten Fahrradunfall war ein Pedelec beteiligt. Statistisch gesehen war jeder sechste Verkehrstote im Land ein Radfahrer (330 Verkehrstote insgesamt).

Grund genug, in diesem Jahr den Radverkehr in den Mittelpunkt des Aktionstages zu stellen. An den deutschlandweit rund 2.500 Kontrollstellen richtet die Polizei ihre Ma?nahmen dabei an den g?ngigen Problemfeldern aus: beispielsweise am technischen Zustand der Fahrr?der, an der Verkehrst?chtigkeit, aber auch am Verhalten beim ?berholen oder Parken auf Rad- und Fu?wegen.

Die landesweite Zentralveranstaltung findet im sehr kleinen Kreis in Freiburg statt.

"Unkenntnis und Gedankenlosigkeit gef?hrden Leben. Es muss dringend normale Praxis werden, dass mit ausreichend Abstand ?berholt wird. Au?erdem d?rfen Rad- und Gehwege genauso wenig zum Parken und Halten von KFZ dienen wie Kreuzungen", macht die Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Baden-W?rttemberg (ADFC), Frau Gudrun Z?hlke, dass Anliegen der vielen Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich.

"Verkehrssicherheit kann nur funktionieren, wenn wir aufeinander Acht geben und sich jeder Verkehrsteilnehmer an die geltenden Regeln h?lt. Dies ist vor allem auch mit Blick auf die Kinder besonders wichtig. In Zeiten, in denen pandemiebedingt die Radfahrausbildung und s?mtliche Fahrradprogramme f?r Kinder entfallen, m?ssen wir als Vorbilder einmal mehr zeigen, wie man sich richtig im Stra?enverkehr verh?lt. Verkehrssicherheit ist nicht nur ein Auftrag an die Politik, sondern vor allem auch ein Auftrag an unsere Gesellschaft", mahnt Carl-Eugen Metz, Vorstand Verkehr und Umwelt beim ADAC W?rttemberg.

"Um dem Thema noch mehr Gewicht zu verleihen, wird am Aktionstag auch der Startschuss f?r die baden-w?rttembergische Pr?ventionskampagne "Abgefahren - Ra(d)geber Verkehr" fallen. Diese soll alle Ver-kehrsteilnehmenden f?r die Probleme und Gefahren im Radverkehr sensi-bilisieren und die gegenseitige Achtsamkeit sowie das Verst?ndnis f?reinander st?rken", k?ndigte Innenminister Thomas Strobl die landesweite Kampagne an. Die Polizei wird daf?r insbesondere ihre Plattformen in den sozialen Medien nutzen. Zudem sind Busse, Schienenfahrzeuge des ?ffentlichen Personennahverkehrs und ein Lkw mit den Botschaften der Kampagne beklebt, um diese im Verkehrsraum "zu transportieren". Die Fahrzeuge werden vielerorts im Land im Kampagnendesign unterwegs sein.

Begr??t wird die Aktion von Stefan Grieger, Hauptgesch?ftsf?hrer des Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR): "Der Radverkehr muss sicherer werden. Das klappt nur, wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden an die Verkehrsregeln halten. Genau deshalb ist die Verkehrssicherheitsaktion der Polizei "sicher.mobil.leben." - Radfahrende im Blick so wichtig. Genau deshalb unterst?tzen wir sie!"

Welche Bedeutung ein solcher Aktionstag hat, stellt Professor Kurt Bodewig, Pr?sident der Deutschen Verkehrswacht (DVW) heraus: "Wir brauchen mehr Radverkehr, aber mit Blick auf die Unfallzahlen muss er auch sicherer werden. Darum m?ssen die Deutsche Verkehrswacht und andere Akteure in der Pr?ventionsarbeit ?bergreifend und konzentriert zusammenarbeiten. Der Aktionstag der Polizei "sicher.mobil.leben." ist die passende Gelegenheit daf?r und wir sind deshalb gern dabei."

"Wir lassen in unseren Bem?hungen nicht nach und haben die 'Vision Zero', einen Stra?enverkehr ohne Get?tete und Schwerverletzte, fest im Blick. Um dies zu erreichen, ber?cksichtigen wir aktuelle Trends und treffen ma?geschneiderte Ma?nahmen. Die positive Entwicklung der Unfallzahlen in den letzten Jahren zeigt, dass wir mit diesem Ansatz gut fahren. Freilich wird die Polizei das Ziel nicht alleine erreichen. In einer mobilen Gesellschaft sind wir auf starke Partner angewiesenen. Es ist sehr beruhigend, mit dem ADFC, dem ADAC sowie dem DVR und der Deutschen Verkehrswacht, die gr??ten Akteure an unserer Seite zu wissen", unterstrich Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Informationen zur Aktion und dem Thema Verkehrssicherheit fin-den Sie auch im Internet unter www-gib-acht-im-verkehr.de sowie in den sozialen Medien unter dem Hashtag #sichermobilleben.

Medienr?ckfragen bitte an:

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