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Polizei, Kriminalit?t

Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland / Polizeiinspektion ...

24.03.2021 - 14:12:43

Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland / Polizeiinspektion .... Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland stellt ihre Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) vor - Gesamtzahl der registrierten Straftaten erneut auf einem Tiefstand

Wilhelmshaven - ~Anhaltender R?ckgang der Gesamtstraftaten +++ Positive Entwicklung verfestigt sich +++ Deutlicher R?ckgang bei den Tageswohnungseinbr?chen +++ Deutlicher R?ckgang bei den Raubtaten +++ Aufkl?rungsquote bei fast 70 %

Allgemeines

Mit 12.835 Straftaten verzeichnet die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland in 2020 erneut weniger Delikte als im Vorjahr. Der positive Trend setzt sich somit fort, wenn auch nicht mehr ganz so deutlich wie in den Vorjahren (2018: -1.545; 2019: -1.267; 2020: -237). "Nachdem f?r das letzte Jahr bereits der tiefste Stand der letzten drei Jahrzehnte erreicht werden konnte, sank die Zahl der registrierten Straftaten erneut", stellt der Leiter der Polizeiinspektion, Polizeidirektor Heiko von Deetzen, fest. "Im Jahr 2012 lagen wir im Inspektionsbereich noch bei 16.091 Straftaten, so dass insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung vorliegt", so von Deetzen weiter. Von dieser positiven Entwicklung profitiert vor allem die Stadt Wilhelmshaven, dort sinken die Straftaten um 380 Delikte auf 7.747 Taten. Im Landkreis sind im Jahr 2020 mit insgesamt 5.088 Delikten im Vergleich zum Vorjahr zwar 143 Taten mehr zu verzeichnen, im langfristigen 5-Jahres-Vergleich ist aber auch f?r den Landkreis eine abnehmende Tendenz bei den Fallzahlen zu erkennen. Auf Grund der sinkenden Straftaten verringert sich auch die H?ufigkeitszahl. Die H?ufigkeitszahl setzt die Anzahl der Straftaten in Relation zur Einwohnerzahl und ist damit ein Indikator f?r Sicherheit. In der Gesamtinspektion sinkt die H?ufigkeitszahl auf 7.343, in der Stadt Wilhelmshaven von 10.654 auf 10.181. Ebenfalls sehr erfreulich ist die anhaltend gute Aufkl?rungsquote. W?hrend bereits landesweit ein neuer H?chstwert von 64,28 % an aufgekl?rten Straftaten zu verzeichnen war, ?bertrifft die Aufkl?rungsquote der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland mit 68,70 % und somit 8.818 aufgekl?rten Straftaten diesen Wert noch einmal. Im Jahr 2019 lag die Aufkl?rungsquote in der Inspektion bereits bei 68,81% und ist damit nahezu gleichgeblieben. "Die hervorragende Aufkl?rungsquote von 68,70 % zeigt, dass sich konsequente Ermittlungsarbeit und Akribie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lohnen. Die B?rgerinnen und B?rger k?nnen sich damit wieder ein St?ck sicherer f?hlen", stellt der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Kriminaloberrat Holger Wermer?en, dar.

Diebstahlsdelikte

Der R?ckgang der Straftaten macht sich am deutlichsten im Bereich der Diebstahlstaten bemerkbar. Hier waren mit insgesamt 3.474 Taten 532 Straftaten weniger zu verzeichnen. Das bedeutet einen R?ckgang um 13,28 %. Die abnehmenden Fallzahlen verteilen sich dabei gleichm??ig auf die Bereiche einfacher Diebstahl und Diebstahl unter erschwerenden Umst?nden (einfacher Diebstahl: -268; Diebstahl unter erschwerenden Umst?nden: - 264).

Besonders erfreulich ist hier der R?ckgang im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls. Mit 166 Taten registrierte die Polizei f?r den Bereich der Polizeiinspektion 79 Taten weniger als im Vorjahreszeitraum, das entspricht einem R?ckgang von 32,24 %. Allein in der Stadt Wilhelmshaven wurden 66 Taten weniger verzeichnet. "Neben den materiellen Verlusten stellt ein Einbruch einen tiefen Eingriff in die Privatsph?re dar. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung sehr erfreulich. Wir werden dennoch weiterhin einen polizeilichen Fokus auf diese Deliktsgruppe legen" verdeutlicht Holger Wermer?en. Gut die H?lfte der angezeigten Einbruchstaten scheitert zudem im Versuchsstadium. Diese Zahl l?sst auf Verbesserungen im technischen Einbruchsschutz schlie?en. Hier kann das Pr?ventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland wertvolle Hinweise geben. In Wilhelmshaven ist Katja Reents als Beauftragte f?r Kriminalpr?vention f?r diesen Bereich zust?ndig. Sie ist unter der Rufnummer 04421-942-108 zu erreichen. Im Landkreis stehen Tanja Horst, Sachbearbeiterin Pr?vention beim Polizeikommissariat Jever unter der Rufnummer 04461-9211-181 sowie Eugen Schnettler, Sachbearbeiter Pr?vention beim Polizeikommissariat Varel unter der Rufnummer 04451-923-146 als weitere Ansprechpartner zur Verf?gung. Pr?ventionshinweise werden zudem ganzj?hrig ?ber das Presseportal und den eigenen Twitter-Account www.twitter.com/Polizei_WHV_FRI ver?ffentlicht. Katja Reents macht deutlich, dass man das Beratungsangebot an die aktuellen Umst?nde der Coronapandemie angepasst habe: "Mittlerweile f?hre ich, je nach Bedarf und technischen Voraussetzungen, auch schon mal online Beratungsgespr?che durch", beschreibt sie die aktuelle Vorgehensweise. Technische Kenntnisse sind aber keinesfalls Voraussetzung f?r eine Beratung. Die Beratung kann individuell telefonisch oder per E-Mail unter praevention@pi-whv.polizei.niedersachsen.de vereinbart werden.

Roheitsdelikte und Straftaten gegen die Pers?nliche Freiheit

In dieser Deliktsgruppe, zu der neben den K?rperverletzungsdelikten u.a. auch die Raubtaten geh?ren ist ein leichter R?ckgang zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in 2020 mit 2.162 Taten 138 Delikte weniger als im Vorjahr registriert. Dies entspricht einem R?ckgang von 6%. Den Gro?teil der registrierten Taten machen die K?rperverletzungsdelikte aus. Hier ist ein R?ckgang um 7,28 % auf 1.541 Taten zu verzeichnen. Den Hauptanteil an diesen Delikten stellen mit 1.061 Taten zudem die einfachen K?rperverletzungen dar. Besonders erfreulich ist ein R?ckgang im Bereich der Raubtaten. Die Anzahl der Straftaten in diesem Deliktsbereich sank von 101 Taten in 2019 um 23 auf 78 Taten in 2020. Dies entspricht einem R?ckgang von 22,77 %.

Verm?gens- und F?lschungsdelikte

Im Bereich der Verm?gens- und F?lschungsdelikte, einen Gro?teil machen hier die Betrugsstraftaten aus, ist im Gegensatz zu den anderen Deliktsbereichen kein R?ckgang zu verzeichnen. Nachdem im Vorjahr die Zahlen um 591 Straftaten gesunken waren, verzeichnet die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland im aktuellen Berichtsjahr mit 2.228 Taten und einem leichten Plus von 95 ann?hernd Taten auf dem Vorjahresniveau.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

F?r den Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bewegen sich die Fallzahlen im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung mit insgesamt 238 Taten auf dem Vorjahresniveau. In diesen Deliktsbereich fallen auch die Straftaten im Zusammenhang mit der Herstellung, Verbreitung sowie dem Erwerb und Besitz von kinderpornografischen Inhalten. Dieser Deliktsbereich stellt die polizeiliche Arbeit vor besondere Herausforderungen. Die Nutzung digitaler Medien durch die T?ter macht die Auswertung enormer Datenmengen erforderlich und erh?hen den Ermittlungsaufwand betr?chtlich.

Auswirkungen der Coronapandemie

Die PKS bietet eine ?bersicht ?ber die von der Polizei im jeweiligen Bezugsjahr registrierten Straftaten. Kausale Wirkzusammenh?nge lassen sich nicht direkt ablesen, vielmehr ist eine Interpretation der Statistik erforderlich. Mit aller Vorsicht lassen sich dennoch Effekte der auf Grund der Coronapandemie getroffenen Ma?nahmen erkennen. Im Zusammenhang mit dem R?ckgang der Wohnungseinbruchsdiebst?hle ist zu vermuten, dass abgesagte Urlaubsreisen sowie das gro?fl?chig erm?glichte Homeoffice einen positiven Einfluss auf die Zahlen gehabt haben. Ebenso waren aus nachvollziehbaren Gr?nden in 2020 weniger Ladendiebst?hle zu verzeichnen. Gleicherma?en lassen sich so die entgegen dem Gesamttrend stagnierenden Zahlen im Betrugsbereich erkl?ren, denn in diesem Deliktsfeld werden auch online-Betr?gereien erfasst. Auf Grund mangelnder Tatm?glichkeiten im ?ffentlichen Raum verlagern T?ter ihr Aktionsfeld auf das Internet. Das "Tatmittel Internet" wurde im Jahr 2020 in 1.233 Vorg?ngen verzeichnet, das sind 158 Taten mehr als im Vorjahrszeitraum. Bei 9,61 % der in der Polizeiinspektion registrierten Gesamtstraftaten spielte damit das Internet eine Rolle.

Pr?ventionsarbeit gegen Internetkriminalit?t

Neben ganzj?hrigen Pr?ventionshinweisen nimmt sich die PI Wilhelmshaven/Friesland mit der Aufkl?rungskampagne "Tatort Internet - gehen Sie den Hackern nicht ins Netz!" intensiv der Internetkriminalit?t an. Nach dem Motto: "Cybercrime kann jeden jederzeit treffen!" werden verschiedene Ph?nomene bzw. das Vorgehen der T?ter erkl?rt, die einzig und allein das Ziel haben, an Daten bzw. an das Geld der B?rgerinnen und B?rger zu kommen. Hierbei nutzen die Cyberkriminellen verschiedenste Wege und werden dabei immer raffinierter! Die Beitr?ge sind auf folgender Internetseite eingestellt: https://www.pd-ol.polizei -nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_wilhelmshaven_friesland/themen/tatort-in ternet---gehen-sie-den-hackern-nicht-ins-netz--112280.html

Weitere Informationen zum Thema Internetkriminalit?t finden Sie unter: www.polizei-praevention.de www.polizei-beratung.de www.zac-niedersachsen.de

H?usliche Gewalt

H?usliche Gewalt umfasst alle Erscheinungsformen der physischen, sexuellen und/oder psychischen Gewalt zwischen Menschen, die in nahen Beziehungen stehen oder standen. Die H?usliche Gewalt stellt keinen separat erfassten Straftatbestand dar. Vielmehr weist die nieders?chsische Polizei im Rahmen der elektronischen Vorgangsbearbeitung allen Delikten, die dem Kontext h?uslicher Gewalt zuzurechnen sind, einen Auswertemerker zu. Mit seiner Hilfe lassen sich die entsprechenden F?lle aus der PKS selektieren.

In diesem Deliktfeld ist besonders zu betonen, dass die PKS nur die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten, dass sogenannte Hellfeld, erfasst. Die Relation des Hellfeldes zum Dunkelfeld, d.h. den nicht bekanntgewordenen Straftaten, h?ngt u.a. stark vom Anzeigeverhalten ab. Gerade im Deliktsfeld der h?uslichen Gewalt mit seiner deliktsimmanenten intensiven T?ter-Opfer-Beziehung ist von einem starken Einfluss dieser Aspekte auf die Zahlen auszugehen. Diese sind bei der Bewertung der Zahlen zu ber?cksichtigen. Um hier wissenschaftlich fundiert Aussagen treffen zu k?nnen, f?hrt das LKA aktuell eine Dunkelfeldstudie durch. Im Rahmen der Erhebung werden 40.000 Haushalte befragt.

Im Hellfeld lassen sich f?r die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland folgende Aussagen treffen: ?ber die letzten Jahre ist ein stetiger gradueller Anstieg der registrierten Taten zu verzeichnen (2015: 526; 2016: 551; 2017: 467; 2018:561; 2019: 553; 2020: 599). Die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Zahlen liegen dabei durchaus im Trend der letzten Jahre. Die gr??te Gruppe innerhalb der Straftaten der h?uslichen Gewalt machen die Roheitsdelikte aus. Im Jahr 2020 wurden in der Polizeiinspektion 516 Straftaten dieses Bereiches, und damit 26 mehr als im Vorjahr, registriert. Weitere Aussagen zu diesem Deliktsfeld werden die Ergebnisse der Dunkelfeldstudie m?glich machen.

Allgemeine Hinweise:

Die PKS f?r die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bildet die in der Stadt Wilhelmshaven und im Landkreis Friesland registrierten Straftaten ab. Die PKS bildet die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten, das sog. Hellfeld, ab. Die Relation dieses Hellfeldes zum Dunkelfeld h?ngt von verschiedenen Faktoren, u.a. dem Anzeigeverhalten, ab. Die PKS gibt keine genaue Aussage ?ber die konkrete Qualit?t der Tat.~

R?ckfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland Pressestelle Wilhelmshaven Telefon: 04421/942-104 und am Wochenende ?ber 04421 / 942-215 www.polizei-wilhelmshaven.de www.twitter.com/Polizei_WHV_FRI

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/68442/4872323 Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

@ presseportal.de