Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Obs, Polizei

Polizeiinspektion Rostock / Verkehrsunfallstatistik 2020 f?r ...

17.05.2021 - 16:07:38

Polizeiinspektion Rostock / Verkehrsunfallstatistik 2020 f?r .... Verkehrsunfallstatistik 2020 f?r die Hanse- und Universit?tsstadt Rostock (FOTO)

Rostock - Zusammenfassende Feststellungen:

- R?ckgang der Verkehrsunf?lle - weniger Fu?g?nger an Verkehrsunf?llen beteiligt - leichter R?ckgang der Erwachsenen als Unfallverursacher mit Personenschaden - leichter Anstieg der Radfahrer als Hauptunfallverursacher mit Personenschaden - Anstieg der Unfallursache Abbiegen

Die Polizeiinspektion Rostock verzeichnet insgesamt weniger Verkehrsunf?lle f?r das Jahr 2020. Im vergangenen Jahr wurden 5.594 Verkehrsunf?lle in der Hanse- und Universit?tsstadt gemeldet. 2019 waren es noch 6.429 Unf?lle. Dies entspricht dem landesweiten Trend und ist auf die ver?nderte Mobilit?t der Bev?lkerung durch die einschr?nkenden Ma?nahmen zur Eind?mmung der Corona-Pandemie r?ckf?hrbar.

Sachsch?den

Bei rund 90 % der Verkehrsunf?lle blieb es bei Sachsch?den in 2020. Dies ist vergleichbar mit den beiden Jahren zuvor. Die Anzahl des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ist im Verh?ltnis zum Gesamtaufkommen der Verkehrsunf?lle im Vergleich zum Vorjahr 2019 unver?ndert geblieben. In 2020 verzeichnete die Rostocker Polizei durchschnittlich vier bis f?nf Verkehrsunfallfluchten pro Tag. Im vergangenen Jahr wurden der Rostocker Polizei 1.649 (2019: 1.926) Anzeigen aus diesem Deliktsbereich gemeldet.

Personensch?den

Die Unf?lle mit Personensch?den blieben im Verh?ltnis zum Gesamtaufkommen der Verkehrsunf?lle gleich. Bei 511 (2019: 620) Unf?llen mit Personenschaden verungl?ckten im Jahr 2020 insgesamt 631 (2019: 740) Personen. Insgesamt sind nur drei Personen infolge eines Verkehrsunfalls gestorben (2019: 4). Bei den Unfallopfern mit Todesfolge handelt es sich um zwei Pkw-Fahrer und einen Stra?enbahninsassen. Bei den 631 verungl?ckten Personen stellen insbesondere die Radfahrer mit 42,8 % den gr??ten Anteil dar (270 Personen), gefolgt von den verletzten Pkw-Fahrern mit ca. 38,5 % (243) und den Fu?g?ngern mit 10,3 % (65). Diese Aufteilung ist mit den Verungl?ckten der letzten beiden Jahre vergleichbar.

Verkehrsunfallbeteiligte

Am meisten waren bei einem Verkehrsunfall abermals Pkw mit 76,6 % (2019: 79%) beteiligt, sp?t gefolgt von Liefer- und Lastkraftwagen mit 6,9 % (2019: 7 %). Fahrr?der waren mit 3,9 % (2019: 3,6 %) an einem Unfall beteiligt. In der Gruppe der Fahrr?der machten die Pedelecs einen Anteil von 1,6 % aus. Insgesamt gab es im Jahr 2020 im Bereich Rostock 393 Verkehrsunf?lle mit Beteiligung eines Radfahrers (2019: 412). An dieser Stelle sei zu den Zahlen erl?uternd angemerkt, dass es zu Verkehrsunf?llen kommen kann, bei denen mehrere Radfahrer betroffen sein k?nnen. Die Polizei Rostock registrierte im letzten Jahr insgesamt sechs Verkehrsunf?lle mit E-Scootern. Bei vier Unf?llen waren Leichtverletzte zu verzeichnen. Ein E-Scooter-Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Die Anzahl der Unf?lle unter Beteiligung der Fu?g?nger liegt unter einem Prozent und ist erstmalig wieder gesunken (Gesamtanzahl 2018: 116, 2019: 128, 2020: 95).

Von den insgesamt 10.801 Personen, die an einem Verkehrsunfall in 2020 beteiligt waren (2019: 12.512), sind 6.839 (63,3 %) Erwachsene (25-64 Jahre) und 1.549 (14,3 %) Senioren (65+) zu verzeichnen. Die geringe Beteiligung von Kindern (67; 0,6%), Jugendlichen (32; 0,3%) und jungen Erwachsenen bis 24 Jahren (870; 8,1%) ist erfreulicherweise geblieben.

Hauptunfallverursacher von Unf?llen mit Personenschaden 62 % aller Verkehrsunf?lle mit Personenschaden wurden durch Pkw-Fahrer verursacht (2019: 60 %, 2018: 65 %, 2017: 66 %). Radfahrer verursachten 24 % (2019: 23 %, 2018: 18 %, 2017: 15 %) und Fu?g?nger 4 % (2019: 6 %, 2018: 5 %, 2017: 5 %) dieser Verkehrsunf?lle. Diese Zahlen bewegen sich seit mehreren Jahren auf ?hnlichem Niveau, wobei sich seit einigen Jahren ein leichter Anstieg der Radfahrer als Hauptunfallverursacher von Unf?llen mit Personenschaden abzeichnet. Auch im Bereich der Hauptunfallverursacher bei Verkehrsunf?llen gibt es zum Vorjahr kaum merkliche Ver?nderungen. Als Hauptverursacher aller Verkehrsunf?lle sind nach wie vor am meisten die Erwachsenen mit 52 % verantwortlich. Als zweite Gruppe bei den Unfallverursachern wurde die Gruppe der Senioren mit rund 17 % errechnet. Zu den Hauptverursachern von Unf?llen mit Personenschaden z?hlen die Erwachsenen mit 53,6 % (2019: 60 %). An n?chster Stelle stehen die Senioren ab 65 Jahren mit 20,1 % (2019: 17,9 %), gefolgt von den jungen Erwachsenen mit 11,35 % (2019: 7,9%). Bei Letzteren ist ein leichter Anstieg zu erkennen.

Verkehrsunfallursachen

Zu der h?ufigsten Unfallursache bei Unf?llen mit Personensch?den z?hlte auch im Jahr 2020 ein ungen?gender Sicherheitsabstand. Hier verzeichnete die Polizei insgesamt 100 Verkehrsunf?lle. Weitere h?ufige Unfallursachen sind nicht angepasste Geschwindigkeit und Fehler beim Rechtsabbiegen. Unf?lle unter dem Einfluss von Alkohol oder auch Unf?lle, die auf die verbotswidrige Benutzung der Fahrbahn oder anderer Stra?enteile (z. B. Geh- oder Radweg) zur?ckzuf?hren sind, sind weiterhin auff?llig.

Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit

Auch wenn aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Situation eine Vielzahl von Veranstaltungen im Bereich der Verkehrsunfallpr?vention abgesagt werden musste, so wird diese wichtige Arbeit seitens der Polizeiinspektion Rostock nicht aus dem Auge verloren und bei gegebenen M?glichkeiten intensiviert und fortgesetzt. Dabei wird die Rostocker Polizei eigeninitiativ t?tig oder schlie?t sich mit ?rtlichen Partnern verschiedener Institutionen und Vereine zusammen. Im Zuge der landesweiten Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! haben die Polizeibeamtinnen und Beamten die Unfallursachen und die Hauptgruppe der verungl?ckten Personen fest im Blick, wie eben auch die Zweiradfahrer. So arbeitet die Polizeiinspektion Rostock eng mit der Deutschen Verkehrswacht Rostock e.V. zusammen. Neben der Radfahrausbildung und -pr?fung f?r die Schulkinder sollen auch k?nftig Seniorinnen und Senioren geschult werden, insbesondere mit dem Pedelec.

"Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden im Rahmen von Pr?ventionsveranstaltungen oder Kontrollma?nahmen zu einem umsichtigen und r?cksichtsvollen Verhalten angehalten. Versuchen wir uns doch alle in unsere eigene Zeit der Fahrschulausbildung zur?ckzuversetzen und uns an die Regeln zu erinnern. Allein der Schulterblick bei Abbiegevorg?ngen kann Verkehrsunf?lle vermeiden und sogar Leben retten", teilt der Leiter der Polizeiinspektion Rostock, Achim Segebarth, mit.

Bei den Ma?nahmen zur Verkehrs?berwachung stellte die Polizeiinspektion Rostock insgesamt 3.368 Geschwindigkeitsverst??e (2019: 4.180), 195 Vorfahrtsverst??e (2019: 176), 137 Alkoholverst??e (2019: 120), 171 Drogenverst??e (2019: 118) und 1.941 Handyverst??e (2019: 1.365) fest.

R?ckfragen zu den B?rozeiten:

Polizeiinspektion Rostock Ellen Klaubert Ulmenstr. 54 18057 Rostock Telefon: 0381/4916-3040 E-Mail: pressestelle-pi.rostock@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de

Interesse an Informationen und Tipps in Echtzeit? www.twitter.com/polizei_rostock https://www.facebook.com/Polizei.HRO.LRO

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/108765/4916985 Polizeiinspektion Rostock

@ presseportal.de