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Obs, Polizei

Polizeiinspektion Ludwigslust / Polizeiliche Kriminalstatistik: ...

31.03.2021 - 12:07:58

Polizeiinspektion Ludwigslust / Polizeiliche Kriminalstatistik: .... Polizeiliche Kriminalstatistik: R?ckl?ufiges Gesamtstraftatenaufkommen im Pandemiejahr 2020 (FOTO)

Ludwigslust-Parchim - Polizei registrierte deutlich weniger Stra?enkriminalit?t aber eine Zunahme von h?uslicher Gewalt

Das Straftatenaufkommen im Landkreis Ludwigslust- Parchim ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wurden 2019 insgesamt 11.971 Delikte angezeigt und bearbeitet, waren es im Gesamtverlauf des Jahres 2020 insgesamt 11.014 bearbeitete Strafanzeigen. Das entspricht einem R?ckgang von 8 Prozent. Hinzu kamen im Jahr 2020 weitere 208 Anzeigen (2019= 401) wegen Versto?es gegen das Asylverfahrens,- Aufenthalts- und Freiz?gigkeitsgesetz, die im Zusammenhang mit den Fluchtumst?nden der hier zugewanderten Fl?chtlinge stehen. Meist waren das Pass- und Visaverst??e, die keine direkten Auswirkungen auf die Allgemeinheit haben. Abgesehen von diesen in die Kriminalstatistik eingehenden Verst??en (sie flie?en in diese Darstellung nicht weiter ein), betrug die Kriminalit?tsbelastung im vergangenen Jahr 5.201 Straftaten pro 100.000 Einwohner (2019= 5630). Damit ist der Landkreis Ludwigslust- Parchim, gemessen an der Kriminalit?tsbelastung, nach wie vor der zweitsicherste Landkreis in Mecklenburg- Vorpommern. Die Aufkl?rungsquote im Zust?ndigkeitsbereich blieb fast unver?ndert und betrug im vergangenen Jahr 61,9 Prozent (2019= 61,2 Prozent). "Der deutliche R?ckgang von Straftaten, der sich nahezu auf alle Deliktsbereiche bezieht, ist zu einem beachtlichen Teil auf die pandemiebedingten Einschr?nkungen zur?ckzuf?hren.", res?miert der Leiter der Polizeiinspektion Ludwigslust, Polizeidirektor Ingo Renk, die Kriminalit?tsentwicklung im vergangenen Jahr. Offensichtliche Gr?nde hierf?r waren unter anderem: "Verst?rkte polizeiliche Kontrollen zur Einhaltung der Corona- Regeln, die unter anderem zu einer fl?chendeckenden und sichtbaren Polizeipr?senz gef?hrt haben. Zudem haben sich durch die teils sehr einschneidenden Einschr?nkungen auch weniger Tatgelegenheiten bzw. Tatm?glichkeiten ergeben.", erg?nzt der Polizeidirektor. Unter anderem hat die Polizei zum H?hepunkt der Pandemie im vergangenen Fr?hjahr allein im Monat April 2020 landkreisweit insgesamt 83 Kontrollen bez?glich der seinerzeit geltenden pandemiebedingten Einreisebestimmungen nach der Corona- Landesverordnung durchgef?hrt. Dabei sind 1.284 Personen abgewiesen worden, die keinen triftigen Grund f?r eine Einreise nach Mecklenburg- Vorpommern vorweisen konnten.

Stra?enkriminalit?t fast um ein Viertel gesunken

Besonders Delikte der Stra?enkriminalit?t sind im vergangenen Jahr deutlich weniger angezeigt und kriminalpolizeilich bearbeitet worden. Um etwa 24 Prozent ist das Straftatenaufkommen diesbez?glich zur?ckgegangen. So wurden im vergangenen Jahr 1.294 F?lle angezeigt und bearbeitet. Im Jahr 2019 waren es 1.706 Delikte im Bereich der Stra?enkriminalit?t. Allerdings sank die Aufkl?rungsquote um 3 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 25,3 Prozent. Unter anderem wurden im Berichtszeitraum weniger Autos gestohlen. Wurden 2019 noch insgesamt 50 Autodiebst?hle bearbeitet, so waren es im vergangenen Jahr 33 Delikte. Die Aufkl?rungsquote betrug 45,5 Prozent. Ebenso r?ckl?ufig gestaltet sich das Straftatenaufkommen bei den PKW- Einbr?chen (2020= 335, 2019= 429 bearbeitete F?lle), Auch gestohlene Kraftr?der bzw. Kleinkraftr?der (2020= 15, 2019= 36) und Fahrr?der (2020= 184, 2019= 284) wurden deutlich weniger angezeigt und bearbeitet. Besonders h?ufig hat die Polizei gef?hrliche und schwere K?rperverletzungsdelikte auf ?ffentlichen Stra?en, Wegen und Pl?tzen aufkl?ren k?nnen. Die Aufkl?rungsquote in diesem Deliktsbereich der Stra?enkriminalit?t lag bei 87,5 Prozent.

Eigentumsdelikte erneut r?ckl?ufig

Ermittlungsschwerpunkte bildeten im vergangenen Jahr auch die 2.449 bearbeiteten Eigentumsdelikte. Im Jahr 2019 wurden durch die Polizei hierzu noch 3.130 F?lle erfasst. Innerhalb eines Jahres sank die Anzahl der gemeldeten Eigentumsdelikte um knapp 22 Prozent.

Weniger Wohnungseinbr?che

Tendenziell weiterhin r?ckl?ufig stellt sich die Entwicklung der Wohnungseinbr?che im Landkreis dar, die einen Schwerpunkt der polizeilichen Ermittlungsarbeit bilden. Wurden im Jahr 2015 insgesamt noch 226 Wohnungseinbr?che kriminalpolizeilich bearbeitet, so waren es im vergangenen Jahr 107 Delikte. "Damit sind die Wohnungseinbr?che seit 2015 um ?ber 50 Prozent zur?ckgegangen.", so Ingo Renk. ?rtliche Schwerpunkte im letzten Jahr waren die Stadt Parchim (14) die Region Wittenburg (11) sowie die St?dte Hagenow (10) und Boizenburg (10).

Gewaltstraftaten: weniger K?rperverletzungen und leichter R?ckgang bei den Raubstraftaten - h?usliche Gewalt nahm zu

Nach einem Anstieg der K?rperverletzungsdelikte im Jahr 2019 mit insgesamt 1.270 F?llen, sind die Delikte im vergangenen Jahr leicht zur?ckgegangen: 2020= 1.204. Auch die Anzahl der bearbeiteten Raubstraftaten hat sich von 50 auf 46 im vergangenen Jahr verringert. Einen Anstieg verzeichnete die Polizei im Zusammenhang mit h?uslicher Gewalt. Wurden im Jahr 2019 insgesamt 260 registriert, so waren es im Berichtszeitraum 326. Vielfach wurde den betroffenen Opfern nach den Vorf?llen Hilfe angeboten und die zust?ndigen Interventionsstellen informiert. Gegen die Tatverd?chtigen ist in vielen F?llen eine sogenannte Wegweisung ausgesprochen und verf?gt worden.

Verm?gens- und F?lschungsdelikte weiterhin auf hohem Niveau

Betr?gereien, Veruntreuungen, Unterschlagungen und Urkundenf?lschungen machen weiterhin einen erheblichen Anteil in der Kriminalit?tsbelastung aus. Im letzten Jahr ermittelte die Kriminalpolizei hierzu in insgesamt 2.288 F?llen (2019= 2.446). Die Aufkl?rungsquote in diesem Deliktsspektrum lag im vergangenen Jahr bei ?ber 55 Prozent. Insbesondere Betrugsstraftaten via Internet und Telefon sowie durch missbr?uchliche Benutzung von Geld- und Kreditkarten trugen zu dieser Entwicklung bei. Obwohl der Onlinehandel im Pandemiejahr einen kr?ftigen Aufschwung erlebte, konnte im vergangenen Jahr keine Erh?hung der Betrugsstraftaten in diesem Deliktsfeld (Waren- und Kreditbetrug) festgestellt werden. Im Gegenteil: Die Fallzahlen sanken von 782 im Jahr 2019 auf 706 im vergangenen Jahr. Zunehmend wurden ?ltere Menschen Opfer von Telefonbetr?gern. 290 F?lle von Enkeltrick- und Gewinnspielbetr?gereien oder falschen Polizisten sind der Polizeiinspektion Ludwigslust im vergangenen Jahr gemeldet worden (2019= 245). Zwar blieben diese Taten meist im Versuch stecken, jedoch kam es in Einzelf?llen zu Geld?bergaben an die T?ter und damit teilweise zu erheblichen finanziellen Sch?den. Erneut r?ckl?ufige Zahlen zeichneten sich beim so genannten Tankbetrug ab. Wurden 2019 insgesamt 277 Taten angezeigt und bearbeitet, waren es im vergangenen Jahr 222. Knapp 61 Prozent der F?lle konnten durch die Polizei aufgekl?rt werden. Die Aufkl?rungsquote ist insbesondere auf zentral gef?hrte Ermittlungen dieser F?lle zur?ckzuf?hren. Sie werden f?r den gesamten Landkreis zentral im Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Stolpe durch Beamte der Kripo Parchim bearbeitet.

Zahlreiche Drogendelikte trotz nicht stattgefundener Gro?veranstaltungen aufgedeckt

Trotz pandemiebedingt abgesagter Gro?veranstaltungen, insbesondere Goa- Partys, hat die Polizei im vergangenen Jahr landkreisweit in 782 Rauschgiftdelikten ermittelt (2019= 811). Dabei handelt es sich um sogenannte Kontrolldelikte, die im Zuge polizeilicher Kontrollen bzw. Ermittlungen aufgedeckt und dann verfolgt werden. Die Aufkl?rungsquote lag mit 95,4 Prozent entsprechend hoch. In dieser Statistik sind auch Strafanzeigen wegen des Versto?es gegen das Bet?ubungsmittelgesetz erfasst, die gegen Kraftfahrer nach Fahrten unter Drogeneinfluss erstattet wurden.

Weniger Angriffe gegen Polizeibeamte

Nach einem kontinuierlichen Anstieg der Widerstandsdelikte gegen Polizeibeamte in den letzten f?nf Jahren, sind die Fallzahlen erstmalig wieder zur?ckgegangen. Im vergangenen Jahr kam es im Landkreis zu 57 Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte, die als Straftaten bearbeitet wurden (2019= 74, 2018= 66) ?rtliche Schwerpunkte waren im vergangenen Jahr die St?dte Parchim (9) und Hagenow (7).

4.864 Tatverd?chtige ermittelt

Gemessen an den sinkenden Fallzahlen, wurden im vergangenen Jahr entsprechend weniger Tatverd?chtige ermittelt. Im Berichtszeitraum hat die Polizei insgesamt 4.864 Tatverd?chtige (2019= 5.262) ermittelt, darunter 818 Nichtdeutsche (2019= 902). In Deliktsbereiche unterteilt, wurden bei Diebst?hlen im vergangenen Jahr gegen 795 (darunter 239 Nichtdeutsche), bei K?rperverletzungen gegen 880 (darunter 165 Nichtdeutsche) und bei der Rauschgiftkriminalit?t gegen 569 (darunter 92 Nichtdeutsche) Beschuldigte Ermittlungen gef?hrt.

Leichter R?ckgang in der Altersgruppe bis 21 Jahren

Der Anteil der ermittelten Tatverd?chtigen in der Altersstruktur bis 21 Jahren ist im Berichtszeitraum um etwa zwei Prozentpunkte zur?ckgegangen und betr?gt derzeit 17,4 Prozent (2019=19,5 Prozent). Den gr??ten Anteil bei den ermittelten Tatverd?chtigen nimmt die Altersgruppe der Erwachsenen zwischen 30 und 40 Jahren mit 26,7 Prozent ein. Die Anteil der ?ber 60-j?hrigen Tatverd?chtigen betrug im Berichtszeitraum 10,8 Prozent.

Pr?ventive Ma?nahmen

Im Rahmen der eigenen Kriminalit?tspr?vention haben vornehmlich die Pr?ventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust trotz pandemiebedingter Einschr?nkungen im vergangenen Jahr 216 Veranstaltungen und Aktionen - meist im Umfeld von Kindertagesst?tten und Schulen- mit mehr als 4.200 Teilnehmern durchgef?hrt. Die ?berwiegende Mehrheit der Teilnehmer waren demzufolge Kinder und Jugendliche. Durch den Mitarbeiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle wurden 25 vor- Ort- Beratungen zum Schutz vor Einbr?chen in Wohngeb?uden und G?rten durchgef?hrt.

R?ckfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeiinspektion Ludwigslust Pressestelle Klaus Wiechmann Telefon: 03874/411 304 E-Mail: pressestelle-pi.ludwigslust@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de Twitter: @PolizeiLWL Instagram: @polizei.mv.lup Facebook: Polizei Westmecklenburg

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