Polizei, Kriminalität

Polizeiinspektion Harburg / Wochenendmeldung der PI Harburg vom ...

10.09.2017 - 19:31:34

Polizeiinspektion Harburg / Wochenendmeldung der PI Harburg vom .... Wochenendmeldung der PI Harburg vom 09./10.09.2017 ++ Stadtfest Buchholz ++ Trunkenheit im Straßenverkehr ++ Körperverletzungen ++ Einbruchdiebstahl ++

Landkreis Harburg - Königsmoor - Tageswohnungseinbruch: Am Freitag zwischen 09:30 und 13:00 Uhr hebelten Unbekannte die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Poststraße in Königsmoor auf. Alle Räumlichkeiten im Erdgeschoss wurden durchsucht und danach vermutlich über die Terrassentür auch wieder verlassen. Die Täter nahmen dabei mehrere hundert Euro Bargeld an sich.

Für Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen und Personen wenden sie sich bitte an die Polizei in Buchholz unter 04181-2850.

Buchholz - Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss: Am Samstagnachmittag kam es auf dem Parkplatz des FAMILA-Marktes Buchholz im Nordring zu einem Verkehrsunfall. Hier befuhren eine 57-jährige Buchholzerin mit ihrem VW Golf und eine 43-jährige Handorferin mit ihrem Skoda den Parkplatz vor dem Markt. Als die Buchholzerin eine Parklücke für ihr Fahrzeug gefunden hatte, stoppte sie ihre Fahrt und setzte mit dem Fahrzeug zurück. Dabei übersah sie die hinter ihr wartende Handorferin und fuhr ungebremst gegen das andere Fahrzeug. Von der eigentlichen Unfallverursacherin wurde dann der Vorwurf gegen die Handorferin gerichtet, dass diese ihr zu dicht aufgefahren sei und es deshalb und nicht wegen ihrer unachtsamen Rückwärtsfahrt zum Unfall gekommen sei. Nunmehr wurde die Polizei hinzugerufen, um die Sache zu klären. Als auch bei der polizeilichen Unfallaufnahme festgestellt wurde, dass die alleinige Unfallursache das Fehlverhalten der Buchholzerin war, wurde diese zusammennehmend wütender. Während des Gesprächs vernahmen die Beamten dann noch Alkoholgeruch, so dass sich die Lage für die Buchholzerin nicht gerade verbesserte. Ein Alcotest ergab 0,72 Promille. Scheinbar mit der ganzen Situation, der bevorstehenden Blutentnahme und den Folgen, die sich durch das nun eingeleitete Strafverfahren ergeben, schrie die Buchholzerin quer über den Parkplatz und war kaum noch zu halten. Erst in einem klärenden Gespräch konnte sie beruhigt werden. Nachdem ein hinzugerufener Arzt eine Blutprobe entnommen hatte, wurde ihr das Führen von Kraftfahrzeugen bis zur Entscheidung durch ein Gericht untersagt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Buchholz - Stadtfest: Die Polizei hatte in diesem Jahr zahlreiche Einsätze auf dem Buchholzer Stadtfest zu bewältigen. Geprägt war das Einsatzbild von Körperverletzungen zwischen Alkoholisierten aber auch Diebstähle von Wertgegenständen, die den Besuchern aus den Taschen entwendet wurden.

Einer Buchholzerin wurde ein Iphone aus der Handtasche gezogen, während sie sich in der Fußgängerzone befand. Einer anderen wurde das Bargeld aus der Geldbörse genommen als diese sie vermutlich zuvor verloren hatte.

Zwei heranwachsende Buchholzer im Alter von 18 und 20 gerieten am Freitagabend in einen Streit weil der ältere die Umhängetasche des jüngeren weggenommen haben soll. Der Streit endet damit, dass der 18-jährige den 20-jährigen in den Schwitzkasten nahm und ihn schlug. Die Streitenden wurden getrennt und Strafverfahren wegen Körperverletzung und Unterschlagung eingeleitet.

Im Thomasweg gerieten am Freitagabend ein 23-jähriger Gödenstorfer und ein 19-jähriger Buchholzer aneinander. Der Gödenstorfer schlug dem Buchholzer dabei mit der Faust ins Gesicht und versuchte mit einem Sprungtritt das Opfer zu attackieren. Durch die eingesetzten Beamten wurde der immer noch aufgebrachte Verursacher festgenommen und sollte dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Hierbei sperrte er sich mit ganzer Kraft gegen die polizeilichen Maßnahmen. Es wurden Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Der 23-Jährige verblieb bis alle Fahrgeschäfte und Buden geschlossen hatten im Gewahrsam und konnte dann nach Hause gehen.

In einem anderen Fall wurde ein jugendlicher Buchholzer von mehreren jugendlichen und heranwachsenden Flüchtlingen am Samstag im Stadtpark angetanzt. Die Ablenkung wurde dann dazu genutzt, um dem 16-jährigen Buchholzer in die Gesäßtasche zu greifen und die Geldbörse herausziehen. Die Tat blieb jedoch nicht unbemerkt, so dass die Täter die Geldbörse fallen ließen. Die drei afghanischen Jugendlichen im Alter von 16,17 und 18 wurden noch vor Ort vom Sicherheitsdienst angesprochen und zur Polizeiwache verbracht.

Ein 37-jähriger Rumäne fiel ebenfalls am Samstagabend auf dem Rathausplatz auf weil er Besuchern des Stadtfestes zu nahe kam. Als er von den eingesetzten Beamten angesprochen wurde, fing er an zu randalieren und machte klar, dass er für Gespräche nicht bereit wäre. Er wurde noch vor Ort festgenommen und zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam verbracht. Wo er bis zum Sonntagmorgen seinen Rausch ausschlief und dann entlassen wurde.

Die Festnahme des Rumänen nahm ein 19-jähriger Buchholzer zum Anlaß, um seinen Unmut zu den polizeilichen Maßnahmen Luft zu machen. Ihm wurde noch vor Ort die Möglichkeit gegeben sich zu entfernen und die polizeilichen Maßnahmen nicht zu stören. Dem kam er widerwillig nach, folgte aber den Polizeikräften zur Wache, um sich dort direkt vor die Einfahrt zu setzen. Welchen Zweck diese "Sitzblockade" nun hatte, blieb in einem weiteren Gespräch unklar. Da sich die Person jedoch aufgrund seiner dunklen Kleidung der Gefahr aussetzte von Verkehrsteilnehmern und Einsatzfahrzeugen übersehen zu werden, wurde er aufgefordert den Platz zu verlassen. Daraufhin schlug der Buchholzer mit voller Wucht gegen das neben der Einfahrt befindliche beleuchtete Polizeischild, welches glücklicherweise unbeschädigt blieb. Das Ganze blieb jedoch nicht ohne Folgen. Um Straftaten zu verhindern und den zuvor ausgesprochenen Platzverweis durchzusetzen, verbrachte er nun die Nacht in einer Gewahrsamszelle. Ein Alcotest ergab 1,76 Promille, was vielleicht eine Erklärung aber keine Entschuldigung für sein Verhalten ist.

Ein 33-jähriger Hamburger nahm das Stadtfest zum Anlass um vor den Beamten seine Fahrkünste und sein Fahrzeug zu demonstrieren. Natürlich blieb seine Fahrweise und sein Auftritt nicht ohne Folgen. In einer anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch fest. Ein Alcotest ergab dann 0,68 Promille und beendete die Weiterfahrt. Bis zum Antritt des drohenden Fahrverbotes und dem zu erwartenden Bußgeld in Höhe von mindestens 500,- Euro kann der Fahrer noch einmal über sein Verhalten nachdenken.

Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden mehreren Jugendlichen die zum Teil zahlreichen alkoholischen Getränke weggenommen und zur Abholung für die Eltern auf der Wache hinterlegt. Hierbei wurde bei einem 20-jährigen Buchholzer Marihuana aufgefunden. In einem weiteren Fall versuchte ein 17-jähriger Buchholzer zu flüchten. Auch er hatte Marihuana dabei. Die aufgefundenen Drogen wurden beschlagnahmt und Strafverfahren eingeleitet.

Ein 16-jähriger Buchholzer versuchte am Samstagabend auf die Discoveranstaltung in der Schützenhalle zu gelangen. Bei der Eingangskontrolle fand der Sicherheitsdienst ein Einhandmesser in der Hosentasche. Zu welchem Zweck der Jugendliche das Messer nun unbedingt mit zur Disco nehmen musste, blieb unklar. Das Messer wurde einbehalten und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr wurden einem 21-jährigen Hamburger die Geldbörse von zwei ihm unbekannte Personen entwendet. Diese hatte er zuvor in die Hand genommen, um den beiden Tätern ein Bier auszugeben. Die Geldbörse wurde ohne Bargeld wieder aufgefunden.

Ebenfalls am Sonntagmorgen gegen 04:30 Uhr versuchte ein Unbekannter einem am Bahnhof schlafenden Schneverdinger die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen. Dies bemerkte er sogar noch und schob die Hand des unbekannten Täters weg. Als er später aufwachte, musste er feststellen, dass sein Iphone weg ist.

Einer 16-jährigen Hamburgerin trat ein bislang Unbekannter in den Weg, umarmte sie ungewollt und entwendet ihr 40 Euro sowie ein Iphone. Weiterhin griff er ihr so stark ans Handgelenk, dass sie Schmerzen hatte und sich losriss. Zeugen melden sich für Hinweise bitte bei der Polizei in Buchholz unter 04181-2850

Zu einer Körperverletzung kam es in der Poststraße nachdem sich ein 22-jähriger Buchholzer gegen einen dort aufgestellten Flohmarktstand lehnte. Der 59-jähriger Rotenburger und Besitzer des Standes war darüber so erbost, dass er dem Opfer mit den Fingern in die Augen stach. Eine ärztliche Untersuchung der Augen steht noch aus.

Maschen - Einbruchdiebstahl in Tankstelle: In den frühen Samstagmorgenstunden (09.09.17) kam es in 21220 Seevetal/Maschen in der Winsener Straße um kurz nach 03:00 Uhr zu einem Einbruchdiebstahl in eine Tankstelle. Die bisher unbekannten Täter schlugen zunächst die Tür zur Tankstelle ein und entwendeten anschließend eine noch unbekannte Anzahl an Zigaretten aus dem Verkaufsraum. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Personen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen zur Tatzeit im Bereich der Tankstelle oder auch beim angrenzenden Pendlerparkplatz geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Seevetal unter 04105-6200 zu melden.

Tötensen - Verkehrsunfall aufgrund Übermüdung: Am Freitag gegen 21:50 Uhr kam es in Rosengarten/Tötensen zu einem Verkehrsunfall. Ein 35-Jähriger Fahrzeugführer befuhr die Kreisstraße 85 in Richtung Tötensen und kam dann im Kreuzungsbereich Hamburger Straße/ Stadtweg nach rechts von der Fahrbahn ab, wo er gegen zwei Verkehrszeichen stieß. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Pole seit mehreren Tagen ohne seine vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten mit seinem Lkw durchgefahren und demzufolge völlig übermüdet war, sodass es zum Unfall kam. Weitere Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Unfallbeteiligte seinen Lkw deutlich überladen führte. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Des Weiteren wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund der Übermüdung eingeleitet.

Maschen - Mehrere Kfz-Aufbrüche: In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Seevetal/Maschen zu insgesamt drei BMW-Aufbrüchen. In zwei Fällen wurde jeweils eine kleine Fahrzeugscheibe zum Zerbersten gebracht. Beim dritten Fahrzeug wurde der Pkw auf bisher unbekannte Weise geöffnet. In allen drei Fällen entwendeten die Täter Teile des Fahrzeuginterieurs. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 10.000 EUR. Personen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Seevetal unter 04105-6200 zu melden.

Elstorf - Verkehrsunfallflucht: Am frühen Sonntagmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall auf einem Parkplatz in der Straße "Am Schützenplatz" in Elsdorf. Anschließend flüchtete der Fahrzeugführer mit einem Taxi, konnte aber an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Hier wurde dann auch der Grund für seine Flucht bekannt. Ein Atemalkoholtest ergab 1,47 Promille. Dem 50-jährigen Neu Wulmstorfer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol sowie wegen Verkehrsunfallflucht wurde außerdem eingeleitet.

Verkehrsunfall A 1; 5 Verletzte und erhebliche Verkehrsbehinderungen :

Am Samstag, gegen 13:30 Uhr, ereignete sich auf der A 1 in Richtung Bremen in Höhe des Maschener Kreuzes ein Verkehrsunfall mit 4 Fahrzeugen, bei dem insgesamt 5 Personen leicht verletzt wurden. Aus bisher noch unbekannter Ursache war eine 51jährige Hamburgerin mit ihrem Wohnmobil auf ein Stauende aufgefahren. Hierdurch wurden noch 3 weitere Fahrzeuge ineinander geschoben. Insgesamt 5 Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Zur Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn mussten 2 Fahrstreifen der A 1 für ca. 3 Stunden gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf einer Länge bis zu 10 Kilometern.

OTS: Polizeiinspektion Harburg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/59458 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_59458.rss2

Rückfragen bitte an: PHK Lissner Polizeiinspektion Harburg Pressestelle

Telefon: 04181/285-0 E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de www.pi-wl.polizei-nds.de

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bahn-Kontrollen: Berliner Polizei registriert 91 Straftaten. Schwerpunkt laut Bundespolizei: Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurde 24 Mal gegen das Verbot von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen verstoßen. Das Verbot galt zum ersten Mal an bestimmten Bahnhöfen in Berlin. Die Polizei hat durch die neue Regel mehr Befugnisse. Sie konnte Menschen durchsuchen ohne konkrete Verdachtsmomente. Insgesamt wurden 870 Menschen kontrolliert. Berlin - Bei verstärkten Kontrollen wegen hoher Gewaltkriminalität im Bahnverkehr von Berlin hat die Polizei am Wochenende 91 Straftaten festgestellt. (Politik, 24.06.2018 - 11:54) weiterlesen...

Wegen zunehmender Gewalt - Polizei sucht verbotene Waffen an Berliner Bahnhöfen. Die Polizei versucht mit einem Verbot und verstärkten Kontrollen dagegen vorzugehen. An bestimmten Bahnhöfen in Berlin kommt es insbesondere am Wochenende immer wieder zu Gewalttaten. (Politik, 23.06.2018 - 14:08) weiterlesen...

Sechs Tote bei Polizeieinsatz im Rio de Janeiro. Über 100 Polizisten und Soldaten rückten in die Favela Maré ein, um mehrere Verdächtige festzunehmen, wie die Polizei mitteilte. Mutmaßliche Bandenmitglieder schossen daraufhin auf die Einsatzkräfte. Die Beamten erwiderten das Feuer und töteten sechs Verdächtige. Nach Medienberichten wurde ein 14-jähriger Junge von einem Querschläger schwer verletzt. Die brasilianischen Sicherheitskräfte sind für ihr hartes Vorgehen bekannt. Rio de Janeiro - Bei einer Razzia im Großraum Rio de Janeiro haben Sicherheitskräfte sechs Menschen getötet. (Politik, 21.06.2018 - 02:48) weiterlesen...

Bericht: 85 Prozent aller Handfeuerwaffen in Privatbesitz. Lediglich 13 Prozent gehörten der Studie Small Arms Survey zufolge im vergangenen Jahr zu Arsenalen von Militärs und nur weitere 2 Prozent wurden von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Vor allem wegen der zunehmend bewaffneten Zivilisten sei der weltweite Bestand an Handfeuerwaffen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen, hieß es in der neu veröffentlichten Studie. Nur etwa 100 der weltweit 857 Handfeuerwaffen von Zivilisten waren registriert. New York - 85 Prozent der geschätzt mehr als eine Milliarde Handfeuerwaffen weltweit sind einem neuen Bericht zufolge im Besitz von Zivilisten. (Politik, 18.06.2018 - 20:48) weiterlesen...