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Polizeiinspektion Goslar / Sondereinsatz der Polizei - ...

04.02.2018 - 14:41:40

Polizeiinspektion Goslar / Sondereinsatz der Polizei - .... Sondereinsatz der Polizei - Großkontrolle führte zu Erfolgen gegen den Drogenmissbrauch und die Eigentumskriminalität

Goslar - Bad Harzburg - Die Polizeiinspektion Goslar (PI Goslar), Polizeikommissariat Bad Harzburg, führte am 02. Februar 2018 im Zeitraum von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr, für die derzeitigen Bachelorpraktikantinnen und Bachelorpraktikanten, begleitet durch fachkundige Kolleginnen und Kollegen der PI Goslar, eine Aus-/Fortbildung zur Drogenerkennung im Straßenverkehr durch.

Im Rahmen von ganzheitlichen Verkehrskontrollen, stand das Erkennen von drogen- oder alkoholbeeinflusster Kraftfahrzeugführer im Straßenverkehr im Vordergrund. Darüber hinaus wurde ein besonderes Augenmerk auf Fahrzeugführer gelegt, die möglicherweise im Zusammenhang mit Delikten stehen, die gemäß der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) als Beschaffungskriminalität und Tageswohnungseinbrüche bezeichnet werden. Nicht selten ist es der Fall, dass derartige Delikte im engen Zusammenhang zueinander stehen!

Insgesamt wurden an zwei Kontrollstellen in Bad Harzburg und Vienenburg 135 Kraftfahrzeuge angehalten und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrollen konnten fünf Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt werden. Hierzu wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet sowie Strafanzeigen aufgrund des Erwerb und Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt. In allen Fällen wurde den Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt, in begründeten Fällen die Fahrzeugschlüssel aus Gründen der Gefahrenabwehr sichergestellt sowie die Fahrzeuge mittels eines Rauschgiftspürhunds durchsucht. Dabei konnten in zwei Fällen weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der Konsum von Cannabis (5/5) und Amphetaminen (3/5) wurde eingeräumt sowie im Rahmen von durchgeführten Drogenurintests festgestellt. Alle Fahrzeugführer mussten sich zudem einer Blutentnahme durch eine verständigte Ärztin unterziehen. Auch um den Weg zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) werden die verantwortlichen Fahrzeugführer nicht herum kommen.

Dem wachsamen Auge der Polizei blieb ein Kleintransporter aus Braunschweig nicht verborgen, der vier Stahlträger weit über das Abmaß der Ladefläche beförderte. Das einzige, was man versuchte, zur Ladungssicherung beizutragen, war das Beschweren auf der Ladefläche mit dem eigenen Körpergewicht. Verfahren aufgrund des Verstoßes gegen die Ladungssicherungspflicht und aufgrund des nicht-angelegten Sicherheitsgurts wurden eingeleitet.

Schließlich wurden fünf ausländische Kraftfahrzeugführer kontrolliert, die zum Teil in der Vergangenheit aufgrund von schweren Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten sind.

Ein besonderes Augenmerk wurde im Rahmen der Kontrolle auch auf den Schwerlastverkehr gelegt. Hierzu führte die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Goslar entsprechende Lkw-Kontrollen durch. Gegen zwei Lkw-Fahrer wurden Verfahren eingeleitet, da sie ohne festes Schuhwerk lediglich mit Strümpfen am Steuer des jeweiligen Lkw saßen und somit gegen die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften verstießen. Auf sie kommt ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro zu.

Eine große Gefahr im Straßenverkehr stellen insbesondere Lkw-Fahrer da, die massiv gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen. Der Eindruck bestätigte sich auch am Freitag. Mit einem empfindlichen Bußgeld in Höhe von ca. 500 Euro hat nun ein nicht-ortsansässiger Lkw-Fahrer zu rechnen, der als trauriger Spitzenreiter 17 Stunden ohne Pause am Steuer seines Lkw saß.

Auch ein Großraum- und Schwertransport musste stillgelegt werden, da er entsprechende Auflagen nicht beachtet hatte.

Aufgrund diverser anderer Verstöße wurden an allen Kontrollstellen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet oder die Verkehrsteilnehmer aufgrund minder schwerer Verstöße mündlich verwarnt.

Deutlich zu beobachten war der präventive Charakter der Verkehrskontrolle. Etliche Fahrzeugführer wurden durch andere Verkehrsteilnehmer oder durch Beiträge in den sozialen Medien gewarnt.

Huth, PK

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