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Polizei, Kriminalit?t

Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch / ...

19.02.2021 - 12:32:29

Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch / .... Stadt Delmenhorst: Erneute Warnung vor Schockanrufen in Delmenhorst und Umgebung

Delmenhorst - Bereits am Mittwoch, 17. Februar 2021, gingen bei zahlreichen B?rgerinnen und B?rgern in der Stadt Delmenhorst und den umliegenden Gemeinden Anrufe von Betr?gern ein (s. auch Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68438/4841197).

Wie berichtet, wurde eine 89-J?hrige bei einem sogenannten Corona-Schockanruf um ihr Verm?gen gebracht.

Betr?ger rufen unter den verschiedensten Vorw?nden an. H?ufig ist bereits ?ber das Ausgeben als Polizeibeamte oder Angeh?rige von Justizbeh?rden berichtet worden. Eine weitere Variante wird als Schockanruf bezeichnet. Auch bei diesem Vorgehen ist es das Ziel der Betr?ger, an Ihr erspartes Geld zu gelangen. Sie suchen in einem Telefonbuch oder im Internet nach ?lteren Vornamen und w?hlen die gefundenen Telefonnummern an. Die T?ter spielen in einem Telefonat gekonnt vor, dass einem angeblichen Familienmitglied etwas Schlimmes passiert sei.

So, oder so ?hnlich wird von den professionellen T?tern ein Schockanruf eingeleitet. Das Gespr?ch wird dann von einem angeblichen Rechtsanwalt oder Polizisten weitergef?hrt, der das Unfallgeschehen erneut schildert.

So wurde am Mittwoch, 17. Februar 2021, eine 57-j?hrige Delmenhorsterin von ihrer vermeintlichen Tochter angerufen. Diese weinte zun?chst zu Beginn des Telefonats und ?bergab dann den H?rer an einen vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser schilderte, dass die Tochter einen t?dlichen Verkehrsunfall verursacht h?tte und nun wegen des Vorwurfs der fahrl?ssigen T?tung in Haft m?sse. Nur die Zahlung einer Kaution k?nne die Haft abwenden. Zur Festlegung der H?he der Kaution wurde sie an einen vermeintlichen Staatsanwalt weitergeleitet. Im weiteren Verlauf des Gespr?chs wurde ein ?bergabeort in Bremen vereinbart. Die Frau folgte den Anweisungen und ?bergab einer vermeintlichen Mitarbeiterin des Amtsgerichts einen Geldbetrag in H?he von 33.000 Euro.

Die Polizei Delmenhorst bittet nochmals eindringlich darum, ?ltere Mitmenschen und Angeh?rige zu sensibilisieren. Infomaterialien rund um das Thema Betrug k?nnen auf der Internetseite https://www.polizei-beratung.de/ abgerufen werden.

R?ckfragen bitte an:

Daniela Seeger Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch Pressestelle Telefon: 04221-1559104 E-Mail: pressestelle@pi-del.polizei.niedersachsen.de Internet: www.polizei-delmenhorst.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/68438/4842761 Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsc h

@ presseportal.de