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Polizei, Kriminalit?t

Polizeidirektion L?neburg / Ver?ffentlichung der Polizeilichen ...

23.03.2021 - 12:07:52

Polizeidirektion L?neburg / Ver?ffentlichung der Polizeilichen .... Ver?ffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020 f?r die Polizeidirektion L?neburg

L?neburg - Vorbemerkung:

Die Polizeiliche Kriminalstatistik wird auf Grundlage der bundeseinheitlichen "Richtlinien f?r die F?hrung der Polizeilichen Kriminalstatistik" erstellt. Erfasst werden hierbei die im Kalenderjahr von der Polizei an die Strafverfolgungsbeh?rden abgegebenen Vorg?nge (Ausgangsstatistik). Die Aktualit?t der PKS wird daher durch Straftaten mit langer Ermittlungsdauer (besonders ?ber den Jahreswechsel) gemindert.

- Landesweit h?chste Aufkl?rungsquote (2019: 64,27%, 2020: 66,82%)

- Wohnungseinbruchdiebst?hle stark r?ckl?ufig (von 1.940 auf 1.385)

- Gesamt-Fallzahl leicht gestiegen (von 2019: 73.975 auf 2020: 74.076)

- Gewalt gegen Polizeibeamtinnen / Polizeibeamte auf gleichbleibend hohem Niveau (von 2019: 579 auf 2020: 571, also rund zwei F?lle pro Tag mit zunehmender Anzahl betroffener Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte)

- Zahl der Rohheitsdelikte leicht gesunken (von 12.738 auf 12.314)

Die Polizei im Nordosten Niedersachsens konnte die Aufkl?rungsquote aller erfassten Straftaten im Zust?ndigkeitsbereich der Polizeidirektion (PD) L?neburg (Landkreise Celle, Harburg, Heidekreis, L?neburg, L?chow-Dannenberg, Rotenburg, Stade und Uelzen) erfreulicherweise auf 66,82% deutlich steigern (2019: 64,27%). Die Aufkl?rungsquote ist damit niedersachsenweit die h?chste (Landesdurchschnitt liegt bei 64,28%).

Polizeipr?sident Thomas Ring dazu:

"Die B?rgerinnen und B?rger im Zust?ndigkeitsbereich der Polizeidirektion L?neburg leben in einer sicheren Region. Bei einer leicht erh?hten Gesamtzahl aller erfassten Straftaten k?nnen wir uns zum wiederholten Male ?ber eine Steigerung der Aufkl?rungsquote freuen. Mit einer Steigerung von rund 2,5 Prozentpunkten liegen wir hier deutlich ?ber dem Landesdurchschnitt und haben sogar landesweit die h?chste Aufkl?rungsquote erreichen k?nnen. Das ist f?r uns Ansporn und Verantwortung zugleich. Nur dank der hervorragenden Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr konnten wir einen so hohen Anteil der Straftaten aufkl?ren."

Diebstahlsdelikte/Wohnungseinbruchdiebstahl zur?ckgegangen

Den gr??ten R?ckgang verzeichnet die PD L?neburg bei der zahlenm??ig gr??ten Deliktsgruppe, den Diebstahlsdelikten. Sie sind insgesamt um 3.245 Delikte auf 21.055 (2019: 24.300) Diebst?hle zur?ckgegangen. Die Zahl der Wohnungseinbruchdiebst?hle ist dabei deutlich r?ckl?ufig. In 2020 wurden 1.385 (2019: 1.940) F?lle registriert; ein R?ckgang um 555 F?lle. Die Aufkl?rungsquote liegt in diesem sehr ermittlungsintensiven Deliktsfeld bei 28,74% (2019: 26,13%).

"Die deutlich r?ckl?ufigen Zahlen im Bereich Wohnungseinbruchdiebstahl sind ?u?erst erfreulich. Die intensive und akribische Einsatz-, Ermittlungs- und Pr?ventionsarbeit der vergangenen Jahre zeigt hier ebenso seine Wirkung wie die corona-bedingte, unfreiwillig vermehrte Anwesenheit der B?rgerinnen und B?rger in den eigenen vier W?nden. Trotz der erfreulichen Entwicklung werden wir bei der Bek?mpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls nicht nachlassen. Diese besonders sozialsch?dliche Kriminalit?t beeintr?chtigt in besonderer Art und Weise das Sicherheitsgef?hl unserer B?rgerinnen und B?rger.", so Polizeipr?sident Thomas Ring.

Cybercrime/Internetkriminalit?t

6.160 F?lle von Cybercrime registrierte die Polizeidirektion L?neburg in 2020, was einem Anstieg von ?ber 40 Prozent gegen?ber der Vorjahreszahl entspricht (2019: 4.200 F?lle). Hier wirkt sich die vermehrte Nutzung der Dateninfrastruktur im Homeoffice und Internethandel durch die ge?nderten Rahmenbedingungen deutlich aus. Dabei konnte die Aufkl?rungsquote um mehr als 4,5 Prozentpunkte auf 88,54 Prozent gesteigert werden (2019: 83,81%). Die im Zusammenhang mit der Nutzung des Internets verbundenen F?lle des Waren(-kredit)betruges nehmen beispielsweise von 1.567 auf 2.279 F?lle zu. Eine weitere Zunahme verzeichnen wir bei der Verbreitung von Kinderpornographie ?ber das Internet an Jugendliche unter 18 Jahren von 17 auf 250 F?lle. (siehe auch Erl?uterung Sexualdelikte)

Der Bereich Cybercrime ist weiterhin von elementarer Bedeutung. Polizeipr?sident Thomas Ring appelliert an einen sensiblen Umgang mit den eigenen Daten im Internet. "Die Bek?mpfung der Cyberkriminalit?t ist nach wie vor einer unserer Schwerpunkte. Neben der polizeilichen Analyse und Verfolgung der Straftaten ist jede B?rgerin und jeder B?rger gefragt. Halten Sie Ihren Virenschutz stets aktuell! Benutzen Sie sichere Passw?rter und f?hren Sie in regelm??igen Abst?nden Backups durch! Denn nur ein sensibler Umgang im Internet sch?tzt Sie und Ihr Unternehmen gegen den Angriff von Cyberkriminellen! Wichtig ist au?erdem, bei E-Mails von unbekannten Absendern skeptisch zu bleiben, auch wenn diese auf den ersten Blick vertrauenserweckend scheinen. Fragen Sie ruhig einmal mehr in Ihrem Umfeld nach Unterst?tzung, wenn Sie sich unsicher sind. Wir werden unsere Kapazit?ten weiterhin ausbauen, um auch zuk?nftig kriminelle Netzwerke aufzudecken, Strukturen zu zerschlagen und Tatverd?chtige zu ermitteln."

Gesamt-Fallzahl

Die Gesamtzahl der im Zust?ndigkeitsbereich der PD L?neburg erfassten Straftaten ist f?r das Berichtsjahr 2020 leicht gestiegen. Die Zahl erh?ht sich um 0,14% von 73.975 (2019) auf 74.076 (2020). Grund f?r die leichte Zunahme ist u.a. der zahlenm??ig st?rkste Anstieg im Bereich der Verm?gens- und F?lschungsdelikte. Urs?chlich hierf?r sind Straftaten zum Nachteil ?lterer Menschen (falsche/r Polizeivollzugsbeamtin/-beamter, Gewinnversprechen usw.), fingierte Rechnungen an Firmengr?nder, Tankbetr?ge aber auch Warenbetr?gereien als Folge des ersten Lockdowns. Zu den in 2020 bekannt gewordenen 74.076 Straftaten konnten insgesamt 32.346 (2019: 32.701) Tatverd?chtige ermittelt werden. Altersm??ig verteilt sich diese Zahl auf 25.152 (2019: 25.126) Erwachsene, 3.120 (2019: 3.073) Heranwachsende, 2.994 (2019: 3.280) Jugendliche und 1.080 (2019: 1.222) Kinder. 24.415 (2019: 24.714) Tatverd?chtige haben die deutsche Staatsangeh?rigkeit. 7.931 nichtdeutsche Staatsangeh?rige (2019: 7.987) wurden als Tatverd?chtige registriert. Weniger jugendliche Straft?ter Die Zahl der Tatverd?chtigen im Kindes- und Jugendalter ist deutlich auf 4.074 (2019: 4.502) gesunken. Die gr??ten Fallzahlen sind in den f?r Kinder- und Jugenddelinquenz typischen Bereichen K?rperverletzung, einfacher Diebstahl und Sachbesch?digung zu verzeichnen.

Gewalt gegen Polizeibeamte auf gleichbleibend hohem Niveau

Die Zahl der F?lle von Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamten ist insgesamt leicht abnehmend. In 2019 wurden 579 F?lle und in 2020 571 F?lle registriert, was rund zwei F?lle pro Tag entspricht. Das liegt insbesondere an einem deutlichen R?ckgang bei den Landfriedensbr?chen. Bei den Delikten Widerstand, t?tlicher Angriff, K?rperverletzung und Bedrohung kommt es jedoch unter Ber?cksichtigung der Ver?nderungen in den Erfassungsrichtlinien zu einem Anstieg. Die Anzahl der betroffenen Polizeibeamten erh?ht sich von 1.187 auf 1.293. Dazu Polizeipr?sident Ring: "Diesen Bereich betrachte ich nach wie vor mit Sorge. Die Angriffe auf Kolleginnen und Kollegen von Polizei, Rettungskr?ften und Feuerwehr sind zum Teil schwere Straftaten und m?ssen konsequent verfolgt werden. Derartige Angriffe sind nicht zu tolerieren und auf das Sch?rfste zu verurteilen. Wir achten darauf, dass unsere Einsatzkr?fte immer gut vorbereitet in Einsatzsituationen gehen. Dazu geh?rt neben einer umfangreichen Aus- und Fortbildung auch eine professionelle Ausstattung. Neben dem fl?chendeckenden Einsatz von Bodycams in allen Polizeiinspektionen freue ich mich ?ber die Einstellung von sechs sogenannten Intelofficern in der Kooperativen Leitstelle L?neburg. Die Intelofficer beschaffen n?tzliche Informationen f?r das Einsatzgeschehen in Echtzeit und bereiten unsere Einsatzkr?fte auf den Stra?en so bestm?glich auf die Eins?tze vor."

Sexualdelikte

Bei den Sexualdelikten verzeichnen wir im Gesamtbereich der PD L?neburg einen Anstieg von ?ber 30 Prozent auf 1.710 Taten (2019: 1.294). Die st?rksten Zuw?chse ergeben sich beim Tatbestand der Verbreitung pornografischer Schriften (Erzeugnisse) im Internet. Hier gab es bei der Bezugsgruppe an Personen unter 18 Jahren die st?rkste Zunahme von 42 auf 268 F?lle. Dieses ist auf die Verbreitung in Klassengruppen via Messenger zu erkl?ren. Bei der Auswertung entsprechender Ger?te ist der Kreis der Empf?nger sehr gro?. (Hintergrund: In den Zentralen Ermittlungsbereichen sind Sachgebiete Kinderpornografie entstanden, die ein mehr an Vorg?ngen PKS-wirksam abgeschlossen haben. Zus?tzlich steigt die Zahl der Verfahren auch durch ?bermittlung von Sachverhalten ausl?ndischer Ermittlungsbeh?rden (USA).

Rohheitsdelikte

Die Zahl der Rohheitsdelikte sank im Vergleich zum Vorjahr um 424 auf 12.314 (2019: 12.738) F?lle. Gleichzeitig liegt die Aufkl?rungsquote bei 91,94% (2019: 91,18%). Zu den Rohheitsdelikten werden z. B. Raub, K?rperverletzung und Straftaten gegen die pers?nliche Freiheit gez?hlt. Den gr??ten Anteil stellen dabei weiterhin die K?rperverletzungsdelikte, die um 6,77% auf 8.252 (2019: 8.851) F?lle sanken. Die erhebliche Reduzierung der Kontaktm?glichkeiten im ?ffentlichen Raum hat auch f?r einen deutlichen R?ckgang derartiger Straftaten gesorgt. Dazu Herr Ring: "Im vergangenen Jahr war die Polizei aber auch jede einzelne B?rgerin und jeder einzelne B?rger einer besonderen Herausforderung ausgesetzt: der Bek?mpfung der Corona-Pandemie. In unserem Zust?ndigkeitsbereich waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermehrt mit der ?berwachung der vom Land erlassenen Corona-Verordnungen besch?ftigt. Das ?ffentliche Leben musste pandemiebedingt stark eingeschr?nkt werden. Das hat nat?rlich auch Auswirkungen auf die Rohheitsdelikte. Es ist erfreulich, dass auch in diesem au?ergew?hnlichen Jahr die sichtbare Pr?senz der Polizei durch den zus?tzlichen Personaleinsatz der vergangenen Jahre und somit die Sicherheit der B?rgerinnen und B?rger erh?ht werden konnte."

H?usliche Gewalt

Die Entwicklung der h?uslichen Gewalt wird vor dem Hintergrund der deutlich reduzierten Kontaktm?glichkeiten au?erhalb des eigenen h?uslichen Umfeldes von der Polizeidirektion L?neburg besonders beobachtet. Die Gesamtzahl in der Polizeidirektion L?neburg ist trotz der Corona-Rahmenbedingungen insgesamt nur leicht ansteigend. Im Jahr 2019 wurden 2.902 F?lle in dem Kontext "h?uslicher Gewalt" erfasst, im Jahr 2020 waren es 2.957 F?lle.

Fazit von Polizeipr?sident Thomas Ring

"Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeidirektion haben die neuen Herausforderungen und schwierigen Aufgaben in 2020 hervorragend erf?llt. Daf?r m?chte ich mich bei allen Polizeibesch?ftigten herzlich bedanken. Insbesondere k?nnen wir mit der landesweit h?chsten Aufkl?rungsquote sowie den R?ckg?ngen der Wohnungseinbruchdiebst?hle zufrieden sein. Klar ist aber auch, dass wir nicht nachlassen d?rfen. Wir werden uns weiterhin mit gro?em Engagement f?r die Belange unserer B?rgerinnen und B?rger einsetzen."

R?ckfragen bitte an:

Polizeidirektion L?neburg Mareike Kowalewski Auf der Hude 2 21339 L?neburg Telefon: 04131/8306-1050 E-Mail: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/pd_lueneburg/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/56836/4870995 Polizeidirektion L?neburg

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