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Polizei, Kriminalit?t

Polizeidirektion L?beck / Hansestadt L?beck / Erneut ...

15.02.2021 - 15:42:35

Polizeidirektion L?beck / Hansestadt L?beck / Erneut .... Hansestadt L?beck / Erneut betr?gerische Anrufe von falschen Polizeibeamten in L?beck

L?beck - Insgesamt 14 Mal haben Betr?ger in L?beck am Freitag (12.02.2021) per Telefon versucht, an die Ersparnisse lebens?lterer B?rgerinnen und B?rger zu gelangen. Dabei gaben sich die Anrufer jeweils als Polizeibeamte aus. In allen F?llen blieb es Dank der Aufmerksamkeit der Angerufenen beim Versuch. Um den Betr?gern auch weiterhin keine Chance zu geben, gibt die Polizeidirektion L?beck erneut Verhaltenstipps an die Hand.

14 B?rgerinnen und B?rger aus verschiedenen Stadtteilen wandten sich am Freitag zwischen 11:00 und 17:00 Uhr an die richtige Polizei und schilderten ?hnliche Sachverhalte: Sie wurden von Personen angerufen, die sich als Polizei- oder Kripobeamte ausgaben, einen geplanten Einbruch oder eine Festnahme von Einbrechern in der Nachbarschaft vorgaben und nach den pers?nlichen Daten der Angerufenen fragten. Zielrichtung war, dass die Gesch?digten ihre Wertsachen und Bargeldbest?nde zum Schutz vor den Einbrechern bei den angeblichen Polizeibeamten deponieren sollten. Teilweise wurden die Legenden durch angebliche Tonbandaufzeichnungen von Gespr?chen der Einbrecher und ein Weiterstellen des Telefonats an eine angebliche Einsatzleitstelle ausgeschm?ckt. Auch der erneute Anruf ?ber eine abh?rsichere Leitung wurde von den Betr?gern angek?ndigt.

Die Polizeidirektion L?beck r?t weiterhin, aufmerksam zu sein und erinnert an folgende Verhaltensregeln:

- Sprechen Sie am Telefon nicht ?ber Ihre pers?nlichen oder finanziellen Verh?ltnisse, geben Sie keine personenbezogenen Daten bekannt.

- Die Polizei ruft nicht mit unterdr?ckter Rufnummer an, auch nicht mit der 110

- Ruft Sie ein angeblicher Polizist mit unterdr?ckter Nummer an, legen Sie auf, Rufen Sie bei der richtigen Polizei an.

- Seien Sie misstrauisch, legen Sie auf, und rufen Sie ihre Angeh?rigen per Eingabe der Telefonnummer und nicht mit Nutzung der R?ckruftaste zur?ck.

- Wichtige Telefonnummern der ?rtlichen Polizei und der Familienangeh?rigen sowie deren Arbeitsst?tte sollten direkt in Reichweite neben dem Telefon stehen, damit im Zweifelsfall die Nummern sofort pr?sent sind.

- Informieren Sie als Angeh?rige Ihre Eltern ?ber die aktuellen Betrugsversuche und sprechen Sie intern mit Ihnen ab, wie in einem Verdachtsfall vorzugehen ist, beispielsweise mit einem Familieneigenen Passwort, welches auf der Notfallkarte notiert werden kann.

- Lassen gegebenenfalls den Vornamen und die Adresse aus den Telefonverzeichnissen streichen bzw. herausnehmen.

Passende Aufsteller und Flyer "Achtung Abzocke" und "Falsche Polizeibeamte" mit den wichtigsten Verhaltensregeln k?nnen ?ber das Sachgebiet Pr?vention der Polizeidirektion L?beck unter 0451-131 1400 oder der zentralen Rufnummer 0451-1310 angefordert werden. Weiterf?hrende Informationen gibt es unter www.polizei-beratung.de und auf der Interseite der Landespolizei Schleswig-Holstein unter www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Polizei_node.html.

R?ckfragen bitte an:

Polizeidirektion L?beck Stabsstelle/?ffentlichkeitsarbeit Jarina Freericks -Pressesprecherin- Telefon: 0451/131-2006 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43738/4838737 Polizeidirektion L?beck

@ presseportal.de