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Polizei, Kriminalit?t

Polizeidirektion Hannover / Gemeinsame Pressemitteilung des ...

18.02.2021 - 18:57:27

Polizeidirektion Hannover / Gemeinsame Pressemitteilung des .... Gemeinsame Pressemitteilung des Amtsgerichts, der Staatsanwaltschaft und der Polizei Hannover: Hannovers Justizbeh?rden warnen vor neuer Betrugsmasche durch Schockanrufe falscher Polizeibeamter

Hannover - Am 17.02.2021 ist es zu zwei Versuchen einer neuen Betrugsmasche durch falsche Polizeibeamte gekommen. Die T?ter haben am Mittwoch bei zwei M?nnern (84 Jahre und 88 Jahre) angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Den Angerufenen wurde vorgegaukelt, dass deren Sohn einen t?dlichen Verkehrsunfall verursacht habe. In beiden F?llen h?tte eine Kaution im mittleren f?nfstelligen Bereich in bar vor dem Amtsgericht Hannover ?bergeben werden sollen. In beiden F?llen war es nicht zur ?bergabe und damit nicht zur Vollendung des Betrugs gekommen.

Am 17.02.2021 erhielt ein 84-j?hriger Hannoveraner gegen 12:00 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser gab am Telefon an, dass der Sohn des 84-J?hrigen einen Verkehrsunfall verursacht habe, in dessen Folge eine Person verstorben sei. Damit sein Sohn der Haft entgehe, sollte der Angerufene eine Kaution von mehreren Zehntausend Euro vor dem Amtsgericht Hannover an die Polizei ?bergeben. Dabei erw?hnte der T?ter ausdr?cklich, dass es sich bei dem Anruf um keinen in der ?ffentlichkeit oft als "Enkeltrick" bezeichneten Betrugsversuch handle. Als der 84 Jahre alte Mann sich zum Servicepoint im Amtsgericht begab und einem aufmerksamen Justizbeamten von dem Anruf berichtete, erkannte dieser den Betrugsversuch und informierte die Polizei. Die ?bergabe des Geldes konnte somit verhindert werden.

Am selben Tag rief ein vermeintlicher Polizeibeamter gegen 10:30 Uhr einen 88-J?hrigen aus Isernhagen an und berichtete ihm von einem ganz ?hnlichen Vorfall: Der Sohn des Angerufenen habe Schuld an einem Verkehrsunfall mit einer t?dlich verletzten Person. Um eine Haft abzuwenden, w?re die Zahlung einer Kaution im mittleren f?nfstelligen Bereich notwendig. Diese sollte am Amtsgericht Hannover erfolgen. Der 88-J?hrige kontaktierte darauf seinen Sohn, der nicht nur das Verursachen eines solchen Unfalls dementierte, sondern auch die Polizei verst?ndigte. Auch in diesem Fall kam es durch Hinzuziehen der Polizei zu keiner Zahlung.

Die Polizei ermittelt in beiden F?llen wegen des versuchten gewerbsm??igen Betrugs.

Das Amtsgericht Hannover, die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover warnen dringlich vor dieser neuen Masche von Schockanrufen durch falsche Polizeibeamte. Keine der genannten Beh?rden fordere Zahlungen per Telefonanruf oder vereinbare eine ?bergabe von Bargeld au?erhalb der beh?rdeneigenen R?umlichkeiten.

Das Amtsgericht Hannover betreibt einen extra eingerichteten Servicepoint, welcher bei Fragen zu m?glichen Zahlungen zurate gezogen werden kann.

Die Polizeidirektion Hannover steht den B?rgerinnen und B?rgern von Stadt und Region im Falle eines solchen oder ?hnlichen Anrufs mit dem Polizeinotruf 110 zur Verf?gung. F?r Fragen zu dieser oder anderen Betrugsmaschen k?nnen die durchgehend ge?ffneten Polizeikommissariate und -inspektionen angerufen oder pers?nlich aufgesucht werden.

Allgemeine Verhaltenshinweise im Umgang mit Anrufen falscher Polizeibeamter finden Sie auf der Website www.polizei-beratung.de /ms, ram

R?ckfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover Marcus Schmieder Telefon: 0511 109-1040 E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de https://www.pd-h.polizei-nds.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4842384 Polizeidirektion Hannover

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