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Polizei, Kriminalit?t

Polizei Wolfsburg / Polizeiliche Kriminalstatistik im ...

26.03.2021 - 15:37:56

Polizei Wolfsburg / Polizeiliche Kriminalstatistik im .... Polizeiliche Kriminalstatistik im Stadtbereich Wolfsburg f?r 2020: Aufkl?rungsquote im F?nfjahreshoch

Wolfsburg - WOLFSBURG. "Im Jahr 2020 wurde im Wolfsburger Stadtgebiet ein leichter R?ckgang der registrierten Straftaten um 3,5 Prozentpunkte auf 8.586 Taten verzeichnet", merkte die kommissarische Wolfsburger Polizeichefin und gleichzeitig Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes Heike Heil bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik an. Zudem betonte sie, habe "die Aufkl?rungsquote von 58,05 Prozent ein F?nfjahreshoch erreicht", Mit 6.439 Straftaten pro 100.000 Einwohner sank die sogenannte H?ufigkeitszahl als Ma?stab der durch die Kriminalit?t verursachten Gef?hrdung im Stadtbereich Wolfsburg um 9,5 Prozent gegen?ber 2019 (absolut 7.117).

Die Kriminaldirektorin legte dar, dass sich insgesamt die Basisdaten in der Kriminalit?tsentwicklung in den einzelnen Deliktsfeldern im Stadtgebiet Wolfsburg unterschiedlich entwickelten. Im Eigentumsbereich wurden insgesamt r?ckl?ufige Zahlen (3.692 Taten in 2019 - 2.910 Taten in 2020) verzeichnet. F?r die Kriminalit?t rund um den Pkw sind die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls r?ckl?ufig. Der Bereich der Fahrzeugdiebst?hle ist um 26,04 Prozent gesunken. Damit setzte sich der Trend der letzten Jahre fort. Bei den Rohheitsdelikten ist insgesamt erneut ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bereits seit f?nf Jahren sinken die Fallzahlen f?r den Bereich der Einbr?che in Wohnungen und H?user. Unter den insgesamt ermittelten 3613 Tatverd?chtigen wurden 1103 nichtdeutsche Tatver-d?chtige registriert. 115 Kinder, 320 Jugendliche und 318 Heranwachsende haben unter den Tatverd?chtigen einen Anteil von 20,84 Prozent. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 471 Straftaten registriert, bei denen Fl?chtlinge sowohl als T?ter als auch als Opfer oder Gesch?digte involviert waren. Das ist ein R?ckgang um 33,56 Prozent.

Entwicklungen in den einzelnen Deliktsbereichen: Bei den Straftaten gegen das Leben wurden im gesamten Inspektionsbereich 7 F?lle (15 in 2019) aufgenommen. Im Wolfsburger Stadtgebiet wurden davon 4 F?lle bearbeitet (12 im Vorjahr). Die Fallzahlen insgesamt bei den Rohheitsdelikten (Raub, K?rperverletzung und Straftaten gegen die pers?nliche Freiheit wie N?tigung, Bedrohung, Stalking) sind um 2,12 Prozent angestiegen. Insgesamt wurden mit 1207 Taten 25 F?lle mehr als im Vorjahr registriert, von denen 1087 aufgekl?rt werden konnten. In diesen Delikten sind 36 sogenannte Stalking-F?lle (34 in 2019) enthalten. Im gesamten Raubbereich wurde ein R?ckgang um 15,51 Prozentpunkte auf 49 Taten ver-zeichnet, von denen die Ermittler 32 Taten (65,31 Prozent) aufkl?ren konnten.

Einen leichten Aufschwung der absoluten Zahlen wurde bei den K?rperverletzungen von 858 auf 867 Vorf?lle registriert. Die Aufkl?rungsquote lag bei 90,54 Prozent. Die Zahl der F?lle von sogenannter h?uslicher Gewalt steigen seit Jahren kontinuierlich an. Im Gegensatz zum landesweiten Trend, stagnierte die Zahl der bekanntgewordenen Taten im Vergleich zum Vorjahr (in 2019 402 Taten - in 2020 403 Taten). Die im Zusammenhang mit der Corona Pandemie erwartete signifikanten Steigerung der Fallzahlen best?tigte sich f?r das Stadtgebiet Wolfsburg nicht.

Innerhalb der Fallzahlen zum gesamten Diebstahlssegment wurde erneut mit gezielten Aktionen den Einbruchsdiebst?hlen in Wohnungen und H?usern entgegengewirkt. Die absoluten Zahlen von 221 in 2019 sanken erheblich auf 98 F?lle in 2020, was einem R?ckgang von 55,66 Prozent entspricht. Neben dem Schwerpunkt polizeilicher Arbeit ist dies vermutlich auch auf die Zeiten des Corona-Lockdowns zur?ckzuf?hren. Fast jede vierte Tat (23.47 Prozent) konnte aufgekl?rt werden.

Bei den Straftaten f?r den Kriminalit?tsbereich rund um das Kraftfahrzeug waren die Zahlen mit 404 Taten gegen?ber 530 F?lle im Vorjahr r?ckl?ufig. Positiv ist, dass die Diebst?hle von Pkw erneut nachgelassen haben: 2020 wurden noch 71 F?lle und im Vorjahr 96 erfasst (R?ckgang von 26,04 Prozent). Ebenso sanken die Fallzahlen der Diebst?hle an und aus Kraftfahrzeugen um 23,8 Prozent auf 333. Im Bereich der Fahrraddiebst?hle wurden im vergangenen Jahr 140 F?lle weniger registriert als im Vorjahr (519 in 2019 zu 379 in 2020). Nur jeder zehnte Diebstahl wurde gekl?rt.

Bei den Betrugsdelikten, hier im Besonderen in den Deliktsfeldern Enkeltrick-Betrug, falsche Polizeibeamte und falsche Gewinnversprechen, hat es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 63 Prozentpunkte gegeben. Wurden 2019 129 Taten angezeigt, waren es 2020 bereits 211. In 7 der angezeigten F?lle ist es zur Vollendung der Tat gekommen. Der hohe Prozentsatz der Versuchstaten und damit die Verhinderung des Schadenseintritts, ist der guten Pr?ventionsarbeit der Strafverfolgungsbeh?rden und der Presse zu verdanken, die kontinuierlich Aufkl?rung betreiben.

Bei Taten, bei denen gegen Beamte im Rahmen ihrer Einsatz- oder Ermittlungst?tigkeit Gewalt ausge?bt wurde, handelt es sich neben dem reinen Widerstand um Beleidigungen, Bedrohungen, N?tigungen, K?rperverletzungen und t?tliche Angriffe. Seit 2017 hat die Zahl landesweit kontinuierlich zugenommen. 2020 wurden in dem Deliktsfeld Gewalt gegen Polizeibeamte im Stadtgebiet mit 65 F?llen weniger Taten registriert (93 F?lle in 2019). Seit Februar 2020 werden bei der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt Bodycams eingesetzt. Diese erwiesen sich als ein wirkungsvolles Einsatz- und Dokumentationsmittel, durch welches, bei Eins?tzen mit augenscheinlich hohem Aggressionspotenzial, deeskalierende Wirkungen festzustellen waren.

F?r das Jahr 2020 wurden erstmalig Straftaten gegen das Infektionsschutzgesetz erfasst. In diesem Zusammenhang wurden 131 Taten registriert. Die Jugendkriminalit?t im Bereich der Stadt Wolfsburg weist keine Auff?lligkeiten auf. Die Anzahl der Tatverd?chtigen aus Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden liegt bei 753 und ist somit zu 2019 um 15,11 Prozentpunkte gesunken. Die Fallzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 13,67 Prozent auf 493 Taten.

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