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Polizei, Kriminalit?t

Polizei warnt vor dem "Gesch?ft mit dem Notfall"

05.01.2021 - 16:03:40

Polizeipr?sidium Ludwigsburg / Polizei warnt vor dem Gesch?ft ...

Ludwigsburg - Verstopfte Rohre, Sch?dlinge im Haus oder sich ausgesperrt zu haben sind Szenarien, die ein schnelles Handeln erfordern. Ein solcher Notfall l?sst sich jedoch in vielen F?llen nicht selbst beseitigen. Ein Fachmann muss her. Dies dachte sich auch eine 49 Jahre alte Frau aus Holzgerlingen, die Anfang des Jahres einen Rohrreinigungsdienstleister mit Reinigungsarbeiten beauftragte. Das Inserat hatte die Frau im Internet entdeckt. Auf Nachfrage sollten sich die Kosten auf 200 bis 300 Euro belaufen. Nachdem der vermeintliche Handwerker seine Arbeiten ausgef?hrt hatte, stellte er eine Rechnung aus. Die berechneten Leistungen beliefen sich auf knapp 600 Euro und hatten sich somit verdoppelt. Auf Aufforderung bezahlte die 49-J?hrige direkt per EC-Karte. Schlie?lich musste sie feststellen, dass die Arbeiten vermutlich gar nicht oder nur unzureichend ausgef?hrt worden waren. Der Versuch der Frau, die Firma dazu zu bringen, Nachbesserungsarbeiten durchzuf?hren, schlug fehl. Am Montag erstattete die 49-J?hrige Anzeige bei der Polizei. Regelm??ig registriert das Polizeipr?sidium Ludwigsburg, dass Kriminelle "Gesch?fte mit Notf?llen" machen. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt ?bernimmt die Ermittlungen in solchen F?llen, um eine zentrale Bearbeitung zu gew?hrleisten und Erkenntnisse b?ndeln zu k?nnen. Doch das Vorgehen der T?ter erschwert den Ermittlern die Arbeit. Die Homepage eines scheinbar seri?sen Handwerkers entpuppt sich als "Fake". Die dort hinterlegten Rufnummern, zumeist 0800- oder Handy-Nummern, laufen ins Leere.

Die Polizei r?t deshalb:

Genau informieren: Informieren Sie sich gut ?ber die ausgew?hlte Firma. Fragen Sie konkret nach Firmensitz und m?glichen Anfahrtskosten. Vereinbaren Sie einen Fixpreis f?r die von Ihnen geschilderte Leistung.

Nicht unter Druck setzen lassen: Unterschreiben Sie nichts, wenn Sie Zweifel haben. Bezahlen Sie niemals sofort und bestehen Sie auf einer Rechnung. Lassen Sie sich nicht durch Drohungen mit der Polizei oder mit Inkassounternehmen unter Druck setzen.

Hilfe holen: Rufen Sie die Polizei unter 110, wenn Sie bedroht werden. Holen Sie wenn m?glich Nachbarn hinzu, die den Vorfall bezeugen und Sie best?rken k?nnen.

Rechnung pr?fen: Wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale, wenn Sie Fragen zur Rechnung haben.

Anzeige erstatten: Scheuen Sie sich nicht, Anzeige bei der Polizei gegen die Firma zu erstatten.

Weiter Tipps und Brosch?ren zu dem Thema finden Sie unter: https://praevention.polizei-bw.de/

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Ludwigsburg Telefon: 07141 18-9 E-Mail: ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110974/4805006 Polizeipr?sidium Ludwigsburg

@ presseportal.de