Polizei, Kriminalität

Polizei Paderborn / Betrüger geben sich als ...

09.04.2018 - 17:46:21

Polizei Paderborn / Betrüger geben sich als .... Betrüger geben sich als "Microsoft"-Mitarbeiter" aus

Paderborn - (mb) Vorsicht bei Anrufen angeblicher "Microsoft"-Mitarbeiter. Betrüger behaupten am Telefon auf Englisch oder gebrochenem Deutsch mit englischem Akzent für den IT-Konzern zu arbeiten. Man habe festgestellt, dass der Computer des Angerufenen mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update vorgenommen werden müsse. Die Täter versuchen den Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware zu überzeugen. Über ein solches Programm ist es möglich vollen Zugriff auf den Computer zu erlangen. Für die ausgeführten "Leistungen" wird meist zusätzlich ein Honorar verlangt und Daten für Onlinebanking oder Kreditkartendaten abgefragt. So versuchen die Täter Zugriff auf die Konten des Opfers zu erlangen.

Am Montag sind mehrere Frauen und Männer in Paderborn von der Betrügerbande angerufen worden. Alle Angerufenen erkannten die kriminelle Masche und legten sofort auf. Bislang hat sich niemand gemeldet, der auf die Forderungen der Täter eingegangen ist.

Die Polizei warnt vor "Abzock"-Tricks und gibt folgende Tipps:

- Beenden Sie Telefonanrufe, unabhängig von der Vorwahl, mit Anrufern, die sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft ausgeben. Die Firma nimmt auf diese Weise keinen Kontakt mit Kunden auf.

- Geben Sie niemals Unbekannten Personen Bank- oder Kontodaten preis.

- Bei ungewollten Geldtransaktionen setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung.

- Öffnen Sie bei fragwürdigen Emails keinesfalls den Dateianhang und klicken Sie keine "Links" an. Damit können Phishing-Programme oder andere schädliche Software heimlich installiert werden.

- Vertrauen Sie bei Emails ausschließlich Absendern, die sie persönlich kennen.

- Falls der Rechner durch einen Sperrbildschirm blockiert ist, zahlen Sie keinesfalls eine geforderte Summe.

- Wurde bereits Software in oben genanntem Zusammenhang auf dem Computer installiert, sollte der Rechner sofort vom Netz getrennt und möglichst durch einen Experten untersucht werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet weitere Informationen über aktuelle Gefahren aus dem Internet und dementsprechende Präventionstipps, denn in diesem Artikel sind längst nicht alle Varianten der Datenspione und Abzocker angeführt: www.bsi-fuer-buerger.de

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