Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Obs, Polizei

Polizei Paderborn / Bereits 32 Wildunf?llen in den ersten elf ...

12.01.2021 - 10:42:49

Polizei Paderborn / Bereits 32 Wildunf?llen in den ersten elf .... Bereits 32 Wildunf?llen in den ersten elf Tagen des neuen Jahres - Polizei bittet um besondere Vorsicht (FOTO)

Kreis Paderborn - (ck) - In den ersten elf Tagen des neuen Jahres ereigneten sich im l?ndlich gepr?gten Kreis Paderborn bereits 32 Unf?lle mit Wild.

Aufgrund dieses aktuellen Anlasses bittet die Polizei im Kreis Paderborn Fahrzeugfahrer um besondere Aufmerksamkeit, da in vielen Bereichen des Kreises auch tags?ber mit Wildwechsel gerechnet werden muss und es dadurch zu gef?hrlichen Situationen kommen kann.

Wildtiere sind zur Zeit vermehrt auf Nahrungssuche und wandern dabei auch ?ber Stra?en. In diesen Tagen, die oft sehr lange d?mmerig sind, f?hlen sie sich dabei besonders wohl und sicher.

Auch wenn bei der ganz ?berwiegenden Anzahl der Wildunf?lle nur Sachsch?den zu beklagen sind, besteht dennoch immer eine hohe Verletzungsgefahr, die allerdings kaum durch den direkten Kontakt mit dem Tier entsteht, sondern vielmehr dadurch, dass Fahrzeugf?hrer dem Tier ausweichen und dann von der Fahrbahn abkommen oder in den Gegenverkehr fahren.

Eine Kollision mit einem Reh (die ganz ?berwiegende Anzahl der gemeldeten Unf?lle) ist f?r den Autofahrer relativ ungef?hrlich, es entsteht allenfalls Sachschaden. Ein Wildschwein ist zwar schon ein ernsterer, aber letztlich doch unterlegener Kollisionsgegner. Damwild ist ebenfalls von der Masse her keine gro?e Gefahr. In Einzelf?llen k?nnen diese gro?en Tiere aber die Windschutzscheibe durchschlagen und in das Auto eindringen, was f?r die Insassen sehr gef?hrlich ist.

Was tun?

1. Rechnen Sie au?erhalb geschlossener Ortschaften stets mit Wild. Rehe und Hirsche sind d?mmerungsaktiv, k?nnen aber auch gerade jetzt pl?tzlich tags?ber auftauchen. Wildschweine sind dar?ber hinaus auch nachts unterwegs. Insbesondere am ?bergang von Wald und Wiese sowie entlang von Maisfeldern gilt besondere Vorsicht.

2. Fahren Sie vorsichtig, seien Sie bremsbereit. W?hlen Sie Ihre Geschwindigkeit so, dass Sie auch in Kurven jederzeit eine Vollbremsung machen k?nnen, ohne die Beherrschung ?ber das Fahrzeug zu verlieren. Wer beispielsweise mit Tempo 60 statt 80 f?hrt, verk?rzt den Bremsweg um mehr als 30 Meter!

3. Taucht Wild auf, bremsen Sie sofort kontrolliert ab. Achten Sie dabei auf den nachfolgenden Verkehr. Halten Sie n?tigenfalls an. Das heimische Wild ist in seinem Verhalten unberechenbar. Es kann weiter laufen, pl?tzlich stehen bleiben und auch umdrehen und wieder zur?ckkommen. Wo ein Tier auftaucht, gibt es noch weitere!

4. Machen Sie keine unkontrollierten Lenkbewegungen. Halten Sie bei Gefahr im Zweifel das Steuer fest und bremsen Sie mit aller Kraft. Riskieren Sie lieber eine Kollision mit dem Wild als mit einem Baum oder dem Gegenverkehr.

5. Wenn Sie einen Wildunfall erlitten haben, kontaktieren Sie in jedem Fall sofort den zust?ndigen Jagdp?chter oder die Polizei. Die Entsorgung get?teter Tiere und die Nachsuche nach verletzten Tieren muss unmittelbar erfolgen. Get?tete Tiere zum eigenen Verbrauch selbst mitzunehmen ist ?brigens verboten und wird als Jagdwilderei bestraft.

Die gr??te Gefahr bei Wildkontakt geht eindeutig von nicht angepasster Geschwindigkeit und unkontrollierten Lenkbewegungen aus. Trainieren Sie daher kontrollierte Abwehrreaktionen:

Besuchen Sie ein Fahrsicherheitstraining und lernen Sie professionelle Brems- und Ausweichman?ver, die speziell auf Ihr Fahrzeug abgestimmt sind (ABS, ESP, ESP+). Wiederholen Sie regelm??ig diese Trainings, die von der Verkehrswacht und den bekannten Automobilclubs angeboten werden.

Dann haben Sie eine reelle Chance, bei Gefahr das Richtige zu tun, eine drohende Kollision auch in schwierigen Situationen ganz zu vermeiden und das Risiko eines Unfalls auf ein Minimum zu reduzieren.

R?ckfragen von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibeh?rde Paderborn - Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit - Telefon: 05251 306-1320 E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de

Au?erhalb der B?rozeiten:

Leitstelle Polizei Paderborn Telefon: 05251 306-1222

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/55625/4809416 Polizei Paderborn

@ presseportal.de