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Obs, Polizei

Polizei Mettmann / Das INFO-MOBIL kommt wieder zur Beratung in ...

11.09.2020 - 10:57:43

Polizei Mettmann / Das INFO-MOBIL kommt wieder zur Beratung in .... Das INFO-MOBIL kommt wieder zur Beratung in die Gartenstadt - Haan - 2009058

Mettmann - In der kommenden Woche kommt das kriminalpolizeiliche Infomobil der Kreispolizeibeh?rde Mettmann wieder einmal zu einem ?ffentlichen Beratungstermin in die Gartenstadt Haan. Dort findet der n?chste Beratungstermin der Kriminalpr?vention der Kreispolizeibeh?rde zum Thema "Falsche Polizeibeamte am Telefon" wie folgt statt:

Samstag, 19. September 2020,

in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr,

in 42781 Haan, Fu?g?ngerzone Alter Markt im Bereich der Marktpassage.

Hierzu teilt die Polizei Mettmann folgendes mit:

Nach wie vor werden ?ltere Menschen von Unbekannten angerufen, die sich als Polizeibeamte, Staatsanw?lte oder andere Amtspersonen ausgeben und hierbei die Rufnummer ?rtlicher Polizeidienststellen, des BKA oder die 110 mit einer Ortsvorwahl im Display erscheinen lassen. Die Anrufer manipulieren ihre Opfer, indem sie ihnen ?berzeugende Geschichten ?ber aktuelle Straftaten in ihrem Wohnumfeld vorgaukeln und sie zum vermeintlichen Schutz ihres Eigentums auffordern, Geld oder Wertgegenst?nde auszuh?ndigen.

Die falschen Polizeibeamten schildern z. B. die Festnahme ausl?ndischer Einbruchsbanden, bei denen Listen m?glicher Einbruchsopfer gefunden wurden. Sie fordern die Opfer auf, Wertgegenst?nde und Bargeld "vor?bergehend" und nur zum Schutz an einen vermeintlichen Kollegen zu ?bergeben. Sie geben den Opfern vor, dass diese zur Mithilfe verpflichtet seien, um die "T?ter" festnehmen zu k?nnen. In manchen F?llen werden die Opfer dazu gebracht, ihr gesamtes Verm?gen von der Bank nach Hause zu holen, da selbst Bankangestellte zu den angeblichen Straft?tern geh?ren sollen.

Durch st?ndig wiederkehrende Telefonanrufe in einem l?ngeren Zeitraum erh?hen die Anrufer immer weiter den psychischen Druck auf ihre Opfer, damit diese keinen klaren Gedanken mehr fassen k?nnen. Die T?ter gehen dabei vollkommen skrupellos und erfindungsreich vor, je nach mentaler Verfassung des Opfers und dessen Reaktionen. Sie fordern Opfer teilweise auf, nur noch ?ber ihr Handy zu telefonieren und w?hrend des Telefonates zur Bank zu gehen. Somit k?nnen die T?ter sicher sein, dass nicht zwischenzeitlich die richtige Polizei oder ein Angeh?riger benachrichtigt werden. Die Telefonate dauern dann in der Regel so lange an, bis Bargeld und Wertgegenst?nde an der Wohnungst?r oder auf der Stra?e ?bergeben oder an einem vereinbarten Ort abgelegt wurden.

Im Telefondisplay der Angerufenen erscheint oft die vermeintliche Nummer der Polizei oder einer anderen Beh?rde. ?ber ausl?ndische Telefondienstanbieter sind die Straft?ter leider in der Lage, jede beliebige Rufnummer im Display des Angerufenen einzublenden. Die Nummern auf dem Telefondisplay liefern daher lediglich einen Anhaltspunkt, wer der Anrufer sein k?nnte. Sie ist keineswegs eine sichere Identifikationsm?glichkeit

Folgende Pr?ventionshinweise zum Thema "Falsche Polizeibeamte am Telefon" wiederholt die Polizei immer wieder:

--- Wenn Sie selbst angerufen werden: ---

- Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) ggf. mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay. Legen Sie sofort auf.

- Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen. Beenden Sie das Gespr?ch, in dem Sie den H?rer auflegen oder auf Ihrem Mobiltelefon die entsprechende Taste dr?cken. Rufen Sie dann unmittelbar die Polizei unter 110 an und schildern Sie den Sachverhalt.

- Die Polizei erfragt telefonisch niemals Bankdaten, wie Kontonummern und Kontost?nde oder Inhalte von Schlie?f?chern. Geben Sie unbekannten Personen keine Ausk?nfte ?ber Ihre Verm?gensverh?ltnisse oder zu anderen sensiblen Daten.

- ?ffnen Sie unbekannten Personen niemals die T?r oder ziehen Sie zuvor eine Vertrauensperson hinzu.

- ?bergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Wertsachen und Geld an einen vermeintlichen Polizisten zu ?bergeben.

- Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Ihr polizeilichen Ansprechpartner:

Im Notfall immer die Rufnummer 110

oder:

Polizeiwache und Kriminalkommissariat Hilden

Kirchhofstr. 31

40721 Hilden,

Tel.: 02104 982 - 6410

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter:

Kreispolizeibeh?rde Mettmann

Kriminalpr?vention / Opferschutz

Kirchhofstr. 31; 40721 Hilden

Tel. 02104 / 982 - 7777 (nur in der B?rozeit)

Email: kriminalpraevention.mettmann@polizei.nrw.de

R?ckfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibeh?rde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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