Polizei, Kriminalität

Polizei Homberg / Schwalmstadt- Treysa Trickbetrügerinnen an der ...

07.12.2018 - 17:11:42

Polizei Homberg / Schwalmstadt- Treysa Trickbetrügerinnen an der .... Schwalmstadt- Treysa Trickbetrügerinnen an der Haustür- Falsche Mitarbeiterinnen müssen draußen bleiben

Homberg - Am Donnerstagnachmittag klingelten gleich zwei Mal falsche Mitarbeiterinnen eines Energiekonzerns an der Haustür einer Dame aus Treysa. Beide Mitarbeiterinnen gaben vor, dass sie im Auftrag eines bekannten Energiekonzerns unterwegs seien und gerne das Haus betreten würden, damit man sich über die anstehende Tariferhöhung unterhalten könne.

Obwohl die angeblichen Mitarbeiterinnen sogar mit einer roten Jacke mit weißem Firmenaufdruck, Namensschild des Konzerns und Schreibbrett ausgestattet waren, reichte es nicht aus, die 68-jährige zu täuschen. Die Dame reagierte vorbildlich und gab an, dass sie sich vorerst bei der Firmen-Hotline erkundigen wolle, bevor sie Fremden Einlass in das eigene Haus gewährt. Die angeblichen Servicemitarbeiterinnen gaben an, dass der Konzern von dieser Aktion nichts wisse. Sowohl für die erste angebliche Mitarbeiterin um 16:00 Uhr als auch für die zweite um 16:45 Uhr endete das Gespräch vor der Haustürschwelle.

Die Dame aus Treysa erfragte im Anschluss bei der Hotline, ob aktuell Werbeaktionen des Energiekonzerns in der Allendorfer Straße in Treysa an den Haustüren durchgeführt werden. Da dies eindeutig von der Info- Hotline verneint werden konnte, berichtete die Dame den Sachverhalt der Polizeistation Schwalmstadt, damit andere Bürgerinnen und Bürger vor dieser Methode gewarnt werden können.

Die falschen Mitarbeiterinnen des Energielieferanten können durch die Dame wie folgt beschrieben werden:

Erste Täterin (gegen 16:00 Uhr):

- ca. 1,60 m groß - ca. 35- 40 Jahre alt - leicht untersetzt - mitteleuropäisches Erscheinungsbild - sprach fließend Deutsch - braune kurze Haare - rote Jacek mit weißem Firmen-Aufdruck - Namensschild "Frau Krug"

Zweite Täterin (gegen 16:45 Uhr):

- ca. 1,70 m groß - ca. 35 - 40 Jahre alt - hager, schlanke Gestalt - Kurzhaarfrisur - mitteleuropäisches Erscheinungsbild - sprach fließend Deutsch - rote Jacke mit weißem Firmen-Aufdruck

Auf Grund der professionalen Ausstattung und der Vorgehensweise der Täterinnen ist davon auszugehen, dass es sich nicht um einen einmaligen Versuch handeln wird.

Ihre Polizei rät deshalb, verhalten Sie sich genau so vorbildlich wie diese Dame aus Treysa:

- Seien Sie sehr kritisch bei Geschäften an der Haustür oder am Telefon. - Lassen Sie nur Personen in Ihr Haus, wenn die Identität der Personen zweifelsfrei feststeht und der Anlass dies erfordert. - Wenn Sie unsicher sind, lassen sie sich einen Ausweis zeigen oder eine Visitenkarte aushändigen und vereinbaren Sie einen zweiten Termin. Währenddessen können Sie diese Werbemaßnahmen und die Personalien bei dem angeblichen Anbieter hinterfragen und überprüfen lassen. - Auch wenn Ihnen kein Schaden entstanden ist, bitten wir Sie, den Vorfall der örtlichen Polizeidienststelle (110) zu melden, damit andere Bürgerinnen und Bürger gewarnt werden können.

Hinweise bitte an die Polizeistation Schwalmstadt unter Tel.: 06691-9430.

Rainer, KOK - Pressestelle Homberg -

OTS: Polizei Homberg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/44149 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_44149.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen Polizeidirektion Schwalm-Eder August-Vilmar-Str. 20 34576 Homberg Pressestelle

Telefon: 05681/774 130 E-Mail: pp-poea-homberg-ast.ppnh@polizei.hessen.de Polizeipräsidium Nordhessen

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Sondersitzung im Landtag - Hessens Innenminister: Kein «rechtes Netzwerk» bei Polizei. In einer Sondersitzung im Landtag geht es um eine mutmaßlich rechtsextreme Chat-Gruppe der Frankfurter Polizei und neue Vorfälle. Die neue schwarz-grüne Koalition in Hessen steht - doch der CDU-Innenminister gerät unter Druck. (Politik, 19.12.2018 - 15:56) weiterlesen...

Hessens Innenminister: Kein «rechtes Netzwerk» bei Polizei. Nach Ermittlungen zu einer Chat-Gruppe in der Frankfurter Polizei werden drei weitere Vorfälle in anderen Dienststellen untersucht. Das bestätigte Hessens Innenminister Peter Beuth auf einer Sondersitzung des Innenausschusses in Wiesbaden. Bei den neuen Vorfällen - zwei weitere Beamte wurden diese Woche vom Dienst suspendiert - gibt es bisher aber keine Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wie in Frankfurt. Wiesbaden - Die Affäre um mögliche Rechtsextremisten in der hessischen Polizei weitet sich aus. (Politik, 19.12.2018 - 15:50) weiterlesen...

Hessische Polizei-Affäre - Sechster Beamter suspendiert. Der vergangene Woche aus dem Dienst entfernte Mann habe zu der Gruppe gehört, die über einen Messenger-Dienst rechtsextreme Inhalte ausgetauscht haben soll, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth bei einer Sondersitzung des Innenausschusses. Er betonte, dass es nach seinen Erkenntnissen kein rechtes Netzwerk in der hessischen Polizei gebe. Wiesbaden - In der Affäre um eine mutmaßliche rechtsextreme Chatgruppe in der Frankfurter Polizei ist ein sechster Beamter suspendiert worden. (Politik, 19.12.2018 - 14:12) weiterlesen...

Rechtes Netzwerk? - Hessische Polizei-Affäre - Sechster Beamter suspendiert Wiesbaden - In der Affäre um eine mutmaßliche rechtsextreme Chatgruppe in der Frankfurter Polizei ist ein sechster Beamter suspendiert worden. (Politik, 19.12.2018 - 14:04) weiterlesen...

Rechtsextremismus - Affäre um Frankfurter Polizisten im Landtags-Innenausschuss. Aber ist das alles? In Wiesbaden soll der Innenausschuss die Ausmaße des Polizei-Affäre ans Licht bringen. Wegen rechter Botschaften und Symbole in einer Chatgruppe von Polizisten wird ermittelt. (Politik, 19.12.2018 - 07:18) weiterlesen...

Rechtsextremes Netzwerk? - Vorwürfe gegen Frankfurter Polizisten im Landtagsausschuss Wiesbaden - Die Ermittlungen gegen ein mutmaßlich rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei beschäftigen heute (10.00 Uhr) den Innenausschuss des hessischen Landtags. (Politik, 19.12.2018 - 05:32) weiterlesen...