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Polizei Homberg / Fritzlar - Büros der Polizei wegen täuschend ...

09.08.2019 - 13:51:32

Polizei Homberg / Fritzlar - Büros der Polizei wegen täuschend .... Fritzlar - Büros der Polizei wegen täuschend echter Handgranate geräumt

Homberg - Fritzlar Büros der Polizei wegen täuschend echter Handgranate geräumt Zeit: 08.08.2019, 16:20 Uhr

Gestern Nachmittag sorgte eine täuschend echt aussehende Handgranate für Aufregung in der Polizeistation Fritzlar. Um 20:00 Uhr konnte Entwarnung durch einen Entschärfer des HLKA gegeben werden. Bei dem vermutlichen Kampfmittel handelte es sich um eine bereits abgefeuerte "Spielzeug-Handgranate".

Gegen 16:20 Uhr betrat ein 49-jähriger Mann aus Niedenstein die Wache der Polizeistation Fritzlar. Er gab an, dass er beim Entrümpeln seines Dachbodens eine Handgranate gefunden hätte und nicht wisse, ob es sich um "ein Spielzeug oder um etwas Echtes" handeln würde. Er hatte die Handgranate dabei und sie in der Kippe seiner Jogginghose einstecken. Ein Beamter der Fritzlarer Polizei zog ihm im Vernehmungsraum vorsichtig die Handgranate aus der Hosentasche. Die Granate war noch mit einem Splint gesichert, wurde auf dem Schreibtisch belassen und der Vernehmungsraum wurde sofort geräumt. Ein Foto der Handgranate wurde anschließend dem Kampfmittelräumdienst zur ersten Begutachtung übermittelt. Laut dem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes handele es sich um eine aktuelle Handgranate aus Belgien. Diese müsse aber durch Entschärfer des HLKA in Augenschein genommen werden, um festzustellen, ob es sich um eine scharfe Handgranate, Übungshandgranate oder nur um "Tischfeuerwerk" handelt. Bis zum Eintreffen des Spezialisten aus Wiesbaden wurden die dem Vernehmungsraum angrenzenden Büros geräumt und abgesperrt. Gegen 20:00 Uhr konnte der Entschärfer des HLKA Entwarnung geben. Es handelte sich um eine abgefeuerte "Spielzeug-Handgranate", die im Handel frei zu erwerben ist.

Tipps der Polizei zum Umgang mit unbekannten Kampfmitteln:

Was sind Kampfmittel?

Kampfmittel im Sinne des Gesetzes sind gewahrsamslos gewordene Gegenstände militärischer Herkunft oder Teile solcher Gegenstände, die - Explosivstoffe enthalten oder aus Explosivstoffen bestehen, insbesondere Gewehrpatronen, Granaten, Bomben, Zünder, Minen, Spreng- und Zündmittel. - Kampfstoffe, Nebelstoffe, Brand- Kampfstoffe oder Reizstoffe enthalten.

Finger weg von unbekannten Gegenständen!

Jedes Kampfmittel ist der Polizei zu melden!

Ein offensichtlich schlechter Zustand und starke Rostbildung sind kein Beweis für die Ungefährlichkeit eines Kampfmittels. Das Berühren oder gar Manipulieren des verdächtigen Gegenstandes kann schwere Folgen haben.

Beim Auffinden von Kampfmitteln und Fundmunition: - Gegenstände nicht berühren - Fundstelle deutlich markieren und sichern - Personen in der Nähe rechtzeitig warnen - Sofort die Polizei verständigen (Notruf 110)

Schulz, PHK - Pressesprecher

OTS: Polizei Homberg newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/44149 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_44149.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen Polizeidirektion Schwalm-Eder August-Vilmar-Str. 20 34576 Homberg Pressestelle

Telefon: 05681/774 130 E-Mail: pp-poea-homberg-ast.ppnh@polizei.hessen.de http://www.polizei.hessen.de

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