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Polizei, Kriminalit?t

Polizei Goslar warnt vor neuer Betrugsform im Internet

30.04.2021 - 15:07:41

Polizeiinspektion Goslar / Polizei Goslar warnt vor neuer ...

Goslar - Das 3. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes besch?ftigt derzeit eine Vielzahl von Betrugshandlungen im Landkreis Goslar, die im Zusammenhang mit dem Einlegen von Briefen an Packstationen stehen. Die Masche l?uft wie folgt:

Die Betr?ger nehmen zu Personen, die sich auf einer bekannten Verkaufsplattform f?r Kleinanzeigen als jobsuchend angemeldet haben, Kontakt auf. Das Angebot des vermeintlichen Arbeitgebers klingt gleicherma?en einfach wie lukrativ:

Die Jobsuchenden sollen leere, oder teilweise mit einem Werbeblatt o.?. versehene Briefsendungen, zumeist in luftgepolsterten Umschl?gen in Packstationen einlegen. Diese Umschl?ge m?ssen nat?rlich von den Jobsuchenden gekauft werden. Bei R?ckfragen bzgl. der ungew?hnlich anmutenden Versandart, werden durch den "Arbeitgeber" Erkl?rungen gegeben, dass die Umschl?ge erst bei dem Empf?nger der Sendung bef?llt werden, z.B. mit Spielkarten o.?.

Als Entgelt daf?r werden vom "Arbeitgeber" pro eingelegter Briefsendung 1,50 EUR bis 3,- EUR mittels Amazon-Gutscheinkarten, aber auch Paysafe-Cards, gezahlt.

Zur Entgegennahme der Auftr?ge des "Arbeitgebers" wird ein gemeinsamer Chat mittels Fernwartungssoftware auf dem Rechner des Jobsuchenden eingerichtet.

Die nun per E-Mail ?bersandten bzw. durch den "Arbeitnehmer" heruntergeladenen Wertmarken oder Label von DHL werden durch den Jobsuchenden ausgedruckt, auf Luftpolsterumschl?ge geklebt und in einer Packstation eingeworfen.

Absender und Empf?nger auf den Labeln sind hierbei frei erfunden. Das Ganze dient einzig und allein dem Zweck, durch das Einlegen der Umschl?ge eine Sendungsnummer zu generieren und diese im Rahmen von Betrugshandlungen ?ber die bekannte gleichnamige Verkaufsplattform im Internet zu nutzen.

Dort werden sie gutgl?ubigen K?ufern als Versandnachweis f?r Waren ?bermittelt, die es nat?rlich tats?chlich nicht gibt, woraufhin diese den Kaufpreis ?berweisen.

Das Betrugsdezernat weist die Jobsuchenden darauf hin, dass auch sie sich als Teil des kriminell handelnden Netzwerks mit dem speziellen Postversand strafbar machen.

Im Falle eines solchen Jobangebotes sollten Betroffene unverz?glich Abstand von einer solchen Arbeit nehmen und sich bei der Polizei in Goslar, 3. Fachkommissariat, melden.

L?dke, KHK

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Telefon: 05321/339104 E-Mail: pressestelle@pi-gs.polizei.niedersachsen.de

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