Polizei, Kriminalität

Polizei Düsseldorf / Aktionswoche zur Bekämpfung schwerer ...

26.01.2018 - 18:31:39

Polizei Düsseldorf / Aktionswoche zur Bekämpfung schwerer .... Aktionswoche zur Bekämpfung schwerer Lkw-Unfälle - Erschreckende Bilanz der "BAO SCHWER" - Allein weit über 1.200 Abstandsverstöße - Viele Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln

Düsseldorf - Nach einer Woche intensiver Lkw-Kontrollen auf den Autobahnen des Regierungsbezirkes Düsseldorf ziehen die Verantwortlichen der "BAO SCHWER" (Besondere Aufbauorganisation Schwerlastverkehr) eine erschreckende Bilanz. "Allein die über 1.200 Fälle, in denen Lkw-Fahrer den erforderlichen Mindestabstand zum Vordermann unterschritten, zeigt, wie grob fahrlässig viele Berufskraftfahrer mit unser aller Verkehrssicherheit umgehen" so Frank Kubicki, Leiter der Verkehrsdirektion beim Polizeipräsidium Düsseldorf.

Speziell die Häufung schwerer Lkw-Unfälle mit teils tödlichem Ausgang zum Ende des vergangenen Jahres hat die Düsseldorfer Polizei dazu bewogen, sich in 2018 noch intensiver mit den Gefahren des Schwerlastverkehrs auseinanderzusetzen. Nachfolgend die Bilanz der zurückliegenden Kontrollwoche, die lediglich den Auftakt für dieses Jahr darstellt. "Auf die Bekämpfung dieser Unfälle, welche in aller Regel auf Ablenkung und/oder zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen sind, werden wir ein besonderes Augenmerk richten", versichert der Leitende Polizeidirektor.

Abstandsverstöße: 1283

Nutzung technischer Geräte: 81

Verstöße nach Fahrpersonalrecht: 124

Verstöße Ladungssicherung / Überladung: 86

Fahren ohne Fahrerlaubnis: 8

Die Gesamtaufstellung ist dieser Meldung als Anlage beigefügt.

Herausragende Sachverhalte:

Besondere Sachlagen am Freitag, 26. Januar 2018

Ein 19-jähriger Niederländer befuhr mit seinem Gespann, bestehend aus Lkw mit Anhänger, die A 40 aus Bochum kommend in Richtung Venlo. Die Ladung bestand aus gepressten Schrottautos. Diese hatte er in Bochum bei einem Abfallentsorger aufgeladen. Das Gesamtgewicht des Gespanns betrug mehr als 46 Tonnen, sodass eine Überladung von über 15 Prozent vorlag. Diese war dem Fahrer auch bekannt, da der Lkw beim Entsorger gewogen worden war.

Besondere Sachlagen am Donnerstag, 25. Januar 2018

Ein 51-jähriger Niederländer befuhr mit seinem Gespann, bestehend aus einem VW Bus und einem Anhänger mit einem aufgeladenen Minibagger, die A 3 von Rotterdam kommend mit dem Ziel Monheim/Rhein. Bei der Kontrolle auf der Rast- und Tankanlage (RuT) Hünxe wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz der Fahrerlaubnisklasse BE war. Auch Beladung und Zustand des Gespanns ließen zu wünschen übrig. Der Bagger war nur mit einem geknoteten, überalterten Spanngurt gesichert. Zudem war die Anhängelast um mehr als 30 Prozent überschritten. Das vorgeschriebene EG-Kontrollgerät war nicht im Fahrzeug eingebaut. Während der Kontrolle wurde festgestellt, dass ein Reifen des Zugfahrzeugs so defekt war, dass die komplette Luft entwichen war und das Rad nur noch auf der Felge stand.

Besondere Sachlagen am Mittwoch, 24. Januar 2018

Gegen 10 Uhr wurde auf der A 61 bei Mönchengladbach-Rheydt in Richtung Venlo ein 46-jähriger Niederländer angehalten, dessen Ladung aus Pferdemist bestand. Die tatsächliche Gesamtmasse des Fahrzeugs betrug mehr als 48 Tonnen und der LKW war somit um mehr als 20 Prozent überladen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ein zweites Fahrzeug wurde angefordert, um den Pferdemist umzuladen.

Ebenfalls auf der A 61 in Richtung Venlo war ein 41-jähriger Deutscher gegen 12 Uhr unterwegs. Sein Sattelzug war beladen mit Überseecontainern. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Kokain. Bei der Durchsuchung des Führerhauses mithilfe eines Rauschgift-Spürhundes wurde eine Crackpfeife mit Restanhaftungen aufgefunden. Es musste ein Ersatzfahrer entsandt werden.

Besondere Sachlagen am Dienstag, 23. Januar 2018

Gegen 12 Uhr befuhr ein 57-jähriger deutscher Sattelzugfahrer, dessen Lkw mit einem 23,6 Tonnen schweren Kranausleger beladen war, im AK Meerbusch die Fahrbeziehung A 44 Düsseldorf/A 57 Köln. In der dortigen Rechtskurve verrutschte die Ladung um etwa 40 cm nach links wegen unzureichender Ladungssicherung. Aufgrund der Schwerpunktverlagerung und der dadurch entstandenen Schäden war das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit. Die Ladung musste vor Ort mit einem Autokran auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Während dieser Zeit war die Fahrbeziehung für etwa fünf Stunden gesperrt.

OTS: Polizei Düsseldorf newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/13248 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_13248.rss2

Rückfragen bitte (ausschließlich Journalisten) an:

Polizei Düsseldorf Pressestelle

Telefon: 0211-870 2005 Fax: 0211-870 2008 http://www.duesseldorf.polizei.nrw.de

- Querverweis: Ergänzende Informationen sind abrufbar unter http://www.presseportal.de/blaulicht/dokumente -

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bahn-Kontrollen: Berliner Polizei registriert 91 Straftaten. Schwerpunkt laut Bundespolizei: Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurde 24 Mal gegen das Verbot von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen verstoßen. Das Verbot galt zum ersten Mal an bestimmten Bahnhöfen in Berlin. Die Polizei hat durch die neue Regel mehr Befugnisse. Sie konnte Menschen durchsuchen ohne konkrete Verdachtsmomente. Insgesamt wurden 870 Menschen kontrolliert. Berlin - Bei verstärkten Kontrollen wegen hoher Gewaltkriminalität im Bahnverkehr von Berlin hat die Polizei am Wochenende 91 Straftaten festgestellt. (Politik, 24.06.2018 - 11:54) weiterlesen...

Wegen zunehmender Gewalt - Polizei sucht verbotene Waffen an Berliner Bahnhöfen. Die Polizei versucht mit einem Verbot und verstärkten Kontrollen dagegen vorzugehen. An bestimmten Bahnhöfen in Berlin kommt es insbesondere am Wochenende immer wieder zu Gewalttaten. (Politik, 23.06.2018 - 14:08) weiterlesen...

Sechs Tote bei Polizeieinsatz im Rio de Janeiro. Über 100 Polizisten und Soldaten rückten in die Favela Maré ein, um mehrere Verdächtige festzunehmen, wie die Polizei mitteilte. Mutmaßliche Bandenmitglieder schossen daraufhin auf die Einsatzkräfte. Die Beamten erwiderten das Feuer und töteten sechs Verdächtige. Nach Medienberichten wurde ein 14-jähriger Junge von einem Querschläger schwer verletzt. Die brasilianischen Sicherheitskräfte sind für ihr hartes Vorgehen bekannt. Rio de Janeiro - Bei einer Razzia im Großraum Rio de Janeiro haben Sicherheitskräfte sechs Menschen getötet. (Politik, 21.06.2018 - 02:48) weiterlesen...

Bericht: 85 Prozent aller Handfeuerwaffen in Privatbesitz. Lediglich 13 Prozent gehörten der Studie Small Arms Survey zufolge im vergangenen Jahr zu Arsenalen von Militärs und nur weitere 2 Prozent wurden von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Vor allem wegen der zunehmend bewaffneten Zivilisten sei der weltweite Bestand an Handfeuerwaffen im vergangenen Jahrzehnt gewachsen, hieß es in der neu veröffentlichten Studie. Nur etwa 100 der weltweit 857 Handfeuerwaffen von Zivilisten waren registriert. New York - 85 Prozent der geschätzt mehr als eine Milliarde Handfeuerwaffen weltweit sind einem neuen Bericht zufolge im Besitz von Zivilisten. (Politik, 18.06.2018 - 20:48) weiterlesen...