Polizei, Kriminalität

Polizei Dortmund / Software gegen Wohnungseinbruch - Dortmunder ...

07.12.2018 - 15:21:37

Polizei Dortmund / Software gegen Wohnungseinbruch - Dortmunder .... Software gegen Wohnungseinbruch - Dortmunder Polizeipräsident: "Einbrecher mit allen Mitteln abschrecken!"

Dortmund - Lfd. Nr.: 1617

Insgesamt sechs Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen haben die Software in den vergangenen Jahren seit 2015 im Pilotprojekt getestet. Und haben ein positives Fazit gezogen. "SKALA" - das steht für "System zur Kriminalitätsanalyse und Lageantizipation" - also einfach gesagt für die Prognose möglicher Einbruchs-Tatorte. Und dieses Prognose-Tool ist seit Anfang Dezember nun auch bei der Polizei Dortmund an den Start gegangen.

"Wir können bei der Polizei Dortmund seit 2015 auf sinkende Zahlen im Bereich des Wohnungseinbruchs blicken - und gleichzeitig auf eine gestiegene Aufklärungsquote. Klar ist aber: Wir wollen mit allen Mitteln weitere Erfolge erzielen und Einbrecher abschrecken! Daher freue ich mich über die Einführung von "Skala" als sinnvolle Ergänzung unserer bisherigen Strategie im Kampf gegen den Wohnungseinbruch.", erklärt Polizeipräsident Gregor Lange.

Denn ab jetzt erhält die Behörde wöchentlich durch das LKA bereitgestellte Daten zu so genannten "Hot Spots", an denen die Wahrscheinlichkeit für Einbrüche zu diesem Zeitpunkt am höchsten ist. Grundlage der Software für die Auswertung sind Informationen, die die Polizeibehörde selbst zur Verfügung stellt - zum Beispiel über aktuelle Tatorte, Tatzeiten und Vorgehensweisen -, sowie frei verfügbare Informationen wie zum Beispiel über Sozial- und Infrastrukturen sowie über die Bebauung.

In den durch SKALA ausgewiesenen Gebieten kann die Polizei in Zukunft ihre bewährten Maßnahmen gezielter steuern - seien es Präsenzstreifen, Fahrzeugkontrollen, verdeckte Maßnahmen oder auch präventive. Hinzu kommen die ohnehin verstärkte Aufklärungsarbeit durch das zentralisierte Wohnungseinbruchs-Kommissariat und die eingesetzten Ermittlungskommissionen sowie den Tatortdienst, der eine qualifizierte Spurensicherung an den Tatorten sicherstellt.

"Skala kann eine Stärkung unserer Strategie gegen Wohnungseinbrecher sein, am Ende sind es aber die Polizeibeamtinnen und -beamte, die für Abschreckung sorgen oder Täter festnehmen. Wir erhoffen uns eine weitere Absenkung der Fallzahlen und eine verbesserte Aufklärungsquote", ergänzte der Dortmunder Polizeipräsident. Für das Stadtgebiet Dortmund verzeichnete die Polizei von Januar bis Oktober 2018 1270 Wohnungseinbrüche, das sind 413 weniger als 2017 (-24,5%) (Im Vergleich: Von Januar bis Oktober 2015 registrierte die Polizei für Dortmund 2781 Einbrüche, 2016: 2391, 2017: 1683). Im Stadtgebiet Lünen verzeichnete die Polizei von Januar bis Oktober 2018 177 Wohnungseinbrüche, was einem Zuwachs um 15,7% oder 24 Taten entspricht. (Im Vorjahr lag die Anzahl der Einbrüche bei 153, 2016 bei 305 und 2015 bei 289)

OTS: Polizei Dortmund newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/4971 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_4971.rss2

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund Pressestelle Oliver Peiler Telefon: 0231-132 1020 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Angriff auf Polizisten - Ermittler: Migranten in Ankerzentrum wollten Beamte töten. Nun ermittelt die Kripo wegen schwerer Straftaten gegen einige der Männer. Erst war es nur ein Polizeieinsatz wegen Ruhestörung im Bamberger Ankerzentrum, dann mussten immer mehr Beamte wegen der Randale von Flüchtlingen anrücken. (Politik, 11.12.2018 - 17:58) weiterlesen...

Flüchtlingen wird in Bamberg Tötungsabsicht vorgeworfen. Den eritreischen Staatsangehörigen wird auch besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Männer sollen am frühen Morgen mit weiteren Bewohnern des Flüchtlingsheims in Bamberg Sicherheitsmitarbeiter und Polizisten angegriffen und sich verbarrikadiert haben. Außerdem sollen sie Feuer gelegt haben. Die vier Hauptverdächtigen sollen morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei der Randale wurden elf Menschen verletzt. Bamberg - Nach dem Gewaltausbruch in einem Ankerzentrum im oberfränkischen Bamberg wird gegen vier Bewohner wegen versuchter Tötungsdelikte ermittelt. (Politik, 11.12.2018 - 17:42) weiterlesen...

Polizei untersucht mögliche Pannen im Fall Georgine. Das Thema werde derzeit von verschiedenen Dienststellen und den Behörden aufgearbeitet, erklärte die Polizei. Konkretere Antworten wurden angekündigt. Der mutmaßliche Mörder von Georgine Krüger wurde vor einer Woche festgenommen - zwölf Jahre nach ihrem Verschwinden. Er wurde fünf Jahre später wegen sexuellen Missbrauchs einer anderen Jugendlichen angezeigt und verurteilt. Berlin - Die Berliner Kriminalpolizei versucht, mögliche Pannen bei der Suche nach dem Mörder der 14-jährigen Georgine Krüger aufzuklären. (Politik, 11.12.2018 - 12:46) weiterlesen...