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Obs, Polizei

Polizei Dortmund / Gemeinsame Presseerkl?rung der ...

13.11.2020 - 12:17:38

Polizei Dortmund / Gemeinsame Presseerkl?rung der .... Gemeinsame Presseerkl?rung der Staatsanwaltschaft Dortmund und des Polizeipr?sidiums Dortmund

Dortmund - Lfd-Nr.: 1245 ?ber 8000 Tage nach einem Raubmord in Bergkamen-Oberaden suchen Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund in einem "Cold Case" aus dem Jahr 1998 nach dem T?ter. Das Verbrechen liegt nun schon ?ber 20 Jahre zur?ck - und doch haben die Ermittler noch Hoffnung, den oder die T?ter nun endlich finden zu k?nnen. Das Mordopfer Anne Sau?en war verwitwet und lebte alleine in Bergkamen-Oberaden. Sie wohnte in der Stra?e Am Boirenbusch 15 im ersten Obergeschoss. Der ?berfall auf sie ereignete sich in der Nacht zum 24. M?rz 1998. Der oder die T?ter knebelten Anne Sau?en und durchsuchten ihre Wohnung. Das Opfer erstickte und wurde erst am n?chsten Morgen tot aufgefunden. Anne Sau?en wurde 84 Jahre alt. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft rollt die Polizei Dortmund diesen Altfall jetzt 22 Jahre nach der Tat wieder auf und setzt dabei auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Auswertung von DNA-Spuren, appelliert aber auch an m?gliche Zeugen. "Wir vermuten, dass es dem T?ter damals um Geld und andere Wertgegenst?nde ging", sagt die zust?ndige Staatsanw?ltin Sandra L?cke. "Es spricht einiges daf?r, dass der oder die T?ter sich das Opfer gezielt ausgesucht haben. Wir hoffen durch den erneuten Aufruf in der ?ffentlichkeit auf eine hei?e Spur in diesem "Cold Case". Der oder die T?ter waren damals mit Hilfe einer Ausziehleiter ?ber das Badezimmerfenster in die Wohnung des Opfers im ersten Obergeschoss eingestiegen. Ermittlungen lassen die Vermutung zu, dass die Leiter aus einem Diebstahl in einer Filiale der ehemaligen Baumarktkette "G?tzen" in Hamm stammt. Durch die Spurensicherung am Tatort konnte unmittelbar nach der Tat DNA-Material gesichert werden. Jetzt, im Jahr 2020 und ?ber 8000 Tage nach der Tat, verf?gen die Ermittler ?ber neue Untersuchungsmethoden, durch die DNA-recherchef?higes Material extrahiert werden kann. Eine m?gliche Identifizierung des oder der T?ter ist zumindest nicht auszuschlie?en. Aber die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei gehen noch weiter: "Wir wissen von vielen ?hnlich gelagerten F?llen, dass T?ter, Tatbeteiligte oder Mitwisser die seelische Last einer solchen Tat oft lange mit sich herumtragen", sagt der Leiter der Mordkommission "Sau?en", Gregor Schmidt: "Deshalb gilt unser Aufruf insbesondere den Personen, die etwas ?ber diesen Fall wissen, uns aber bisher noch nichts dazu gesagt haben. Und auch der T?ter k?nnte jetzt nach ?ber zwei Jahrzehnten des Schweigens endlich sein Gewissen erleichtern." F?r sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des T?ters oder der T?ter f?hren, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in H?he von 5000 Euro ausgelobt. Mord verj?hrt nie. Deshalb hat das Landeskriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen eine hohe Anzahl ungekl?rter Mordf?lle in eine "Cold Cases"-Datenbank aufgenommen und arbeitet diese systematisch ab. Auch der Fall Sau?en ist einer dieser "Cold Cases". Profiler der OFA (Operative Fallanalyse) beim LKA NRW recherchieren beispielsweise m?gliche Tatzusammenh?nge, rekonstruieren Tatabl?ufe und leiten Motive her. Die Altf?lle reichen bis in die 70er-Jahre zur?ck. "Wir hoffen aufgrund der neuen Ermittlungen auch in diesem Fall auf eine Aufkl?rung", sagen Staatsanw?ltin Sandra L?cke und MK-Leiter Gregor Schmidt - mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Raubmord an Anne Sau?en. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Raubmord an Anne Sau?en geben k?nnen, k?nnen sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231/132-7441 melden. Sie k?nnen uns auch per E-Mail kontaktieren: kwache.dortmund@polizei.nrw.de. Zust?ndige Staatsanw?ltin ist Sandra L?cke, Staatsanwaltschaft Dortmund (0231-926-26123).

Journalisten wenden sich mit R?ckfragen bitte an:

Polizei Dortmund Pressestelle Telefon: 0231/132-1030 E-Mail: torsten.sziesze@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4761973 Polizei Dortmund

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