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Polizei, Kriminalit?t

Polizei Dortmund / Car-Freitag: Gemeinsame Kontrollen von ...

03.04.2021 - 07:27:30

Polizei Dortmund / Car-Freitag: Gemeinsame Kontrollen von .... "Car-Freitag": Gemeinsame Kontrollen von Polizei und Stadt gegen Raser, Poser, Dater und illegales Fahrzeugtuning

Dortmund - Lfd. Nr.: 0359

Zum traditionellen Auftakt der Tuningsaison, dem sogenannten "Car-Freitag" hat die Polizei gemeinsam mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dortmund eine gro?angelegte Kontrollma?nahme gegen die Raser-, Poser-, Dater- und illegale Tuningszene durchgef?hrt.

Denn trotz der fortw?hrenden und allj?hrlichen Kontrollank?ndigungen sowie den nach wie vor anhaltenden Beschr?nkungen der "Corona-Pandemie" lockte es bereits in der Nacht von Donnerstag (1. April) auf Freitag hunderte Angeh?rige der Szene ins Dortmunder Stadtgebiet. So z?hlte die Polizei in der Spitze bis zu 400 Fahrzeuge auf dem Wall. Auch im Bereich der Phoenixseestra?e stellten die Beamten und Beamtinnen ein erh?htes Aufkommen fest. Insgesamt kontrollierten sie 194 Personen, 150 Autos und sprachen etwa 135 Platzverweise aus. Drei Fahrzeuge wurden unter anderem zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Einem Autofahrer musste eine Blutprobe entnommen werden, da er offenbar unter dem Einfluss von Bet?ubungsmitteln gefahren war. In seinem Wagen fanden die Einsatzkr?fte zudem einen Elektroschocker sowie eine Machete und stellten diese sicher. Entspreche Strafverfahren wurden eingeleitet. Neben weiteren 25 festgestellten Ordnungswidrigkeiten im Stra?enverkehr ahndeten die Beamten und Beamtinnen 16 Verst??e gegen die CoronaSchutzVo.

Bereits am fr?hen Nachmittag des "Car-Freitag" stellten die Einsatzkr?fte ein erh?htes Aufkommen szenetypischer Personen im Bereich Phoenix-West fest. Bei einer gemeinsam eingerichteten Kontrollstelle von Polizei, Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen des kommunalen Ordnungsdienstes und der Stadtkasse forderte letztere einen mittleren vierstelligen Geldbetrag von zehn Verkehrsteilnehmern. Zudem pf?ndeten sie ein Auto.

Bis zum fr?hen Abend kontrollierten Polizei und Stadt rund 96 Fahrzeuge, 143 Personen und erteilten elf von ihnen einen Platzverweis. Ein im Stadtgebiet eingesetzter Radarwagen erfasste 88 Geschwindigkeits?berschreitungen. Die Fahrer/Fahrerinnen erhalten nun in Form eines Bu?geldbescheids schriftlich Kenntnis. Vier von Ihnen ?berschritten die Geschwindigkeit derart, dass sie sogar mit einem Fahrverbot rechnen m?ssen. Drei weitere Autofahrer mussten dar?ber hinaus auf ihren fahrbaren Untersatz verzichten. Ihre Pkw wurden zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. ?ber die Heimreise liegen keine Kenntnisse vor.

Zum Abend hin wurde es dann noch einmal voller auf den Stra?en rund um den Wall. So kontrollierten Polizei und Stadt gemeinsam bis tief in die Nacht hinein weitere 244 Fahrzeuge und 337 Personen. Auch dieses Mal sprachen die Beamten und Beamtinnen rund 206 Platzverweise aus. Ihren Fokus richteten sie hierbei neben den Geschwindigkeits?berschreitungen, auch auf technische Ver?nderungen und Manipulationen an den Fahrzeugen. Wie bereits am fr?hen Abend stellte die Polizei im Einsatzverlauf weitere drei Fahrzeuge sicher. W?hrend der Einrichtung der Sperrstellen staute sich der Verkehr und es kam in den Bereichen Ruhrallee, Neutor und der Rheinischen Stra?e zu kurzzeitigen Hupkonzerten, die jedoch durch das polizeiliche Einschreiten unterbunden werden konnten.

W?hrend sich nach 3 Uhr nur noch wenige Fahrzeuge im Bereich des Dortmunder Walls aufhielten, kontrollierten Einsatzkr?fte einen Pkw an der G?ntherstra?e. Neben einer gr??eren Menge an Bet?ubungsmitteln stellten die Polizisten sowohl das Fahrzeug, den F?hrerschein als auch das Mobiltelfon des Mannes sicher. Den Fahrer nahmen sie in Gewahrsam. Die weitergehenden Ermittlungen dauern an.

Auch im Bereich der Phoenixseestra?e stellten die Einsatzkr?fte von Polizei und Stadt ihre gute Zusammenarbeit unter Beweis. Gemeinsam kontrollierten sie Fahrer, die trotz des bestehenden Verbots gem?? Verkehrszeichen 250 - 22 - 05 Uhr Anlieger frei - diese befuhren. F?r die meist ausw?rtigen Autofahrer/Autofahrerinnen war dies ein ziemlich kostspieliges Vergn?gen denn sie mussten an Ort und Stelle ein Verwarngeld in H?he von 20 Euro bezahlen.

In Summe fertigten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des kommunalen Ordnungsdienstes w?hrend des gesamten Einsatzverlaufs 147 Ordnungswidrigkeiten und erhoben 70 Verwarngelder.

Der Direktionsleiter Verkehr, LPD Ralf Ziegler lobte die Zusammenarbeit der Polizei und der Stadt und bedankt sich insbesondere bei den Kr?ften f?r die Unterst?tzung und ihr konsequentes Vorgehen gegen die Raser-, Poser-, Dater- und illegale Tuningszene: "Wenn wir langfristig etwas erreichen wollen, wird das auch k?nftig nur gemeinsam mit der Stadt Dortmund funktionieren." Um das gemeinsame Ziel zu erreichen - die Gesundheit Unbeteiligter zu sch?tzen und unzumutbare Bel?stigungen f?r Anwohner und Anwohnerinnen zu minimieren - wird es weiterhin entsprechende Kontrollen geben, bis auch der Letzte ein gewisses Verst?ndnis f?r die m?glichen Gefahren im Stra?enverkehr entwickelt hat.

Hinweis an alle Medienvertreter: R?ckfragen zu dieser Pressemeldung richten Sie bitte ab Dienstag zu den ?blichen Gesch?ftszeiten an die Pressestelle der Polizei Dortmund.

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