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Polizei, Kriminalit?t

Polizei Dortmund / Betrug am Telefon: Die echte Polizei warnt ...

12.10.2020 - 17:57:28

Polizei Dortmund / Betrug am Telefon: Die echte Polizei warnt .... Betrug am Telefon: Die echte Polizei warnt vor falschen Polizisten

Dortmund - Lfd. Nr.: 1116

Das Telefon klingelt. Es meldet sich ein angeblicher Beamter der Kriminalpolizei. Er berichtet von einer Festnahme in Ihrem Wohnumfeld. Es handele sich um mutma?liche Einbrecher. Und bei ihnen fand man einen Zettel mit Ihrer Anschrift. Deshalb vermute die Polizei nun, dass Ihr Zuhause das n?chste Ziel und Ihr Eigentum in Gefahr sei. Ob sich in Ihrem Haus Wertgegenst?nde und/oder Bargeld bef?nden? Denn diese seien nun bei der Polizei sicherer aufgehoben.

Mehrere derartige Anrufe hat es heute (12. Oktober) wieder in Dortmund und L?nen gegeben.

Achtung! Lassen Sie sich von der echten Polizei gesagt sein: Hier spricht nicht die Polizei! Niemals w?rde die Polizei Sie am Telefon nach Wertgegenst?nden fragen. Und erst recht wird sie niemals anbieten, diese an sich zu nehmen und f?r Sie aufzubewahren. Deshalb gilt: Vorsicht! Sie haben es mit Betr?gern zu tun, die an Ihr Eigentum wollen! Der Rat der echten Polizei: Legen Sie sofort auf!

Bisher haben die B?rgerinnen und B?rger heute eben genau dies getan. Sie haben den Betr?gern keine Chance gegeben und haben richtig gehandelt: Nach dem Auflegen meldeten sie den verd?chtigen Anruf ?ber den Notruf 110 der Dortmunder Polizei. Ein finanzieller Schaden entstand ihnen nicht. Zum Gl?ck!

Denn in der Vergangenheit haben es Betr?ger leider immer wieder geschafft, vor allem ?ltere Menschen in derartigen Telefonaten derma?en unter Druck zu setzen, dass sie Wertgegenst?nde wie Schmuck und Bargeld ?bergaben. Teils verloren sie dabei hohe f?nfstellige, manchmal sogar sechsstellige Betr?ge. Die Ersparnisse, die im Alter absichern sollten - von einem Moment auf den anderen verschwunden.

Polizeibeamte machen diese Taten betroffen, fassungslos. Zum einen, weil oft Tr?ume und Pl?ne platzen. Aber vor allem auch, weil das Vertrauen, das die Menschen in die Polizei haben, ausgenutzt und oft ersch?ttert wird. Deshalb ist es Ziel der Polizei, so viele Menschen wie m?glich ?ber die Masche aufzukl?ren. Wie bereits mit der Pressemitteilung Nr. 0794 (aus Juli 2020) berichtet, geht sie deshalb auch neue Wege der ?ffentlichkeitsarbeit, kooperiert zum Beispiel mit Unternehmen aus der Immobilienbranche und Kirchenverb?nden.

Zudem setzt sie auf jeden einzelnen B?rger und jede einzelne B?rgerin in Dortmund und L?nen: Seien auch Sie unser Sprachrohr, unser Multiplikator! Informieren Sie vor allem ?ltere Menschen in Ihrem Umfeld - in Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft. Kl?ren Sie ?ber die Masche auf. Immer wieder. Und unterst?tzen Sie so die Polizei in ihrem Kampf gegen diese Betr?ger.

Dies sind die Pr?ventionsbotschaften der Polizei:

- Wichtig: Die Polizei wird Sie nie anrufen und nach Wertsachen oder ihren finanziellen/pers?nlichen Verh?ltnissen fragen! Sie wird Sie zudem nie - wie es h?ufig bei dieser Masche geschieht - unter der Rufnummer 110 anrufen!

- Allgemein gilt: ?bergeben Sie Ihr Geld niemals an unbekannte Personen!

- Sind Sie unsicher, ob "echte" Polizeibeamte vor Ihnen stehen oder anrufen, ziehen Sie Nachbarn oder Angeh?rige hinzu oder besser: Rufen Sie die Polizei unter 110 an. Wichtig: Lassen Sie sich nicht mit der 110 oder angeblichen Kollegen verbinden, dr?cken Sie nicht die R?ckruftaste! Legen Sie auf und w?hlen Sie selbst die 110.

- Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie einen verd?chtigen Anruf erhalten haben - egal, ob Sie den Betrug erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls Opfer geworden sind.

- Betr?ger suchen oft noch immer im Telefonbuch nach potenziellen Opfern, achten auf Namen, die nach ?lteren Menschen klingen. Deshalb r?t die Polizei: Pr?fen Sie, ob und in welchem Umfang (Vorname? Adresse?) Sie im Telefonbuch vertreten sind und ob der Eintrag/der Umfang n?tig ist.

Informieren Sie sich auch im Internet ?ber Betrugsmaschen und Pr?ventionstipps: www.polizei-beratung.de

Siehe auch Pressemitteilung aus Juli: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4664631

Journalisten wenden sich mit R?ckfragen bitte an:

Polizei Dortmund Pressestelle Nina Kupferschmidt Telefon: 0231-132 1026 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4731904 Polizei Dortmund

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