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Polizei, Kriminalität

Polizei Bremen / Nr.: 0109--Warnung vor angeblichen ...

14.02.2020 - 12:46:45

Polizei Bremen / Nr.: 0109--Warnung vor angeblichen .... Nr.: 0109--Warnung vor angeblichen "Microsoft-Mitarbeitern"--

Bremen -

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Ort: Bremen Zeit: Februar 2020

Die Polizei Bremen warnt vor falschem Microsoft-Support: Angebliche Mitarbeiter des technischen Supports von Microsoft versuchten in den letzten Tagen per Telefon Zugriff auf Computer der Angerufenen zu erlangen. Hintergrund ist, dass die Firma Microsoft für das Betriebssystem Windows 7 letztmalig bis zum 14.1.2020 den Technischen Support, Softwareupdates und Sicherheitsupdates oder Problembehebungen angeboten hat. Kriminelle versuchen, diesen Umstand für Betrügereien auszunutzen. Die Polizei klärt auf und gibt Präventionshinweise.

Das Telefon klingelt, eine unbekannte Rufnummer wird auf dem Display sichtbar. Es meldet sich ein angeblicher Mitarbeiter des Kundendienstes der Firma Microsoft. Der Computer soll mit einem Virus infiziert sein und nun wird vom "Support" Hilfe angeboten. Dafür sollen Angerufene Zugangsdaten nennen und den Zugriff auf ihre Computer erlauben. Was zunächst nach einem guten Service klingt, ist die Betrugsmasche "Tech Support Scam". Denn nachdem Zugangsdaten mitgeteilt und der Zugriff auf das Gerät erlaubt wurden, wird ein Programm installiert (ein "Trojaner" oder andere Schadsoftware). Damit sollen sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter für das Online-Banking oder Kreditkartendaten ausgespäht werden oder der Computer wird für den Nutzer gesperrt. Der angebliche Microsoft-Mitarbeiter bietet anschließend ein Softwarezusatzpaket an. Mit den bereits ausgespähten Kreditkartendaten wird die Bezahlung umgehend selbst geregelt.

Wie können Angerufene sich schützen?

Die Firma Microsoft ruft nicht unaufgefordert an und fragt persönliche und finanzielle Daten ab. Es werden auch keine E-Mails unaufgefordert versandt. Das Telefonat sollte umgehend beendet werden, erteilen Sie keine Auskunft. Haben Sie bereits mit einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter gesprochen, trennen Sie den Computer vom Netz und ändern die Passwörter. Löschen Sie unbekannte E-Mails, öffnen Sie keine Anhänge, klicken Sie nicht auf Fotos oder Links.

Ein Hinweis für alle, die noch Windows 7 nutzen:

Der fehlende technische Support, die fehlenden Softwareupdates und fehlenden Sicherheitsupdates oder Problembehebungen erhöhen bei weiterer Nutzung das Risiko für Viren und Malware. Egal? Nein! Wer zu Beispiel das Onlinebanking nutzt, muss nicht einmal bemerken, dass Kriminelle auf dem Rechner Daten "ausspähen". Ein Virenschutzprogramm mit Firewall löst dieses Problem nicht! Ein Schaden muss nicht sofort entstehen. Angriffe bleiben vielleicht unbemerkt, Microsoft behebt die Sicherheitslücken nicht mehr und das Risiko, dass der Rechner infiziert wird, wird immer größer. Tipp: Ein neueres Betriebssystem herunterladen oder vielleicht ein neues Gerät kaufen, das schon ein neueres Betriebssystem verwendet.

Rückfragen bitte an:

Pressestelle Polizei Bremen Franka Haedke Telefon: 0421/362-12114/-115 Fax: 0421/362-3749 pressestelle@polizei.bremen.de http://www.polizei.bremen.de http://www.polizei-beratung.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/4520280 Polizei Bremen

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