Polizei, Kriminalität

Polizei Bochum / Bochum / Mehrere Personen verletzt - Äußerst ...

08.10.2018 - 13:51:41

Polizei Bochum / Bochum / Mehrere Personen verletzt - Äußerst .... Bochum / Mehrere Personen verletzt - Äußerst aggressiver Schläger in der "308" festgenommen

Bochum - In den späten Abendstunden des 6. Oktobers (Samstag) nahmen Polizeibeamte in der Bochumer Innenstadt einen äußerst aggressiven Mann (35) fest, der zuvor auf mehrere Personen eingeschlagen hatte.

Gegen 23.15 Uhr war der 35-Jährige zu Fuß auf der Alleestraße unterwegs. Dort versetzte der Bochumer einem Mann (34), der in Richtung "Bermuda Dreieck" ging, unvermittelt einen Kopfstoß. Anschließend flüchtete der Schläger in nördliche Richtung.

Noch am Tatort versorgte eine Rettungswagenbesatzung die Platzwunde des Opfers. Nach der Beschreibung des Tatverdächtigen löste die Polizei umgehend eine Fahndung aus.

Mit dem Funkspruch "Randalierer in der 308" wurden die Polizisten schon wenige Minuten später zur U-Bahnhaltestelle "Bermuda3eck/Musikforum" gerufen.

In der Unterführung trafen die Beamten zunächst auf einen alkoholisierten Mann, der augenscheinlich der Bochumer Obdachlosenszene angehört.

Bevor diese Person die Örtlichkeit mit blutverschmiertem Gesicht verließ, teilte sie mit, dass obiger Schläger ihn die Treppe hinuntergetreten hätte und dann in die Straßenbahn geflüchtet sei.

Die Polizeibekannten begaben sich daraufhin umgehend in die "308", in der der renitente Tatverdächtige von mehreren couragierten Männern festgehalten wurde. Auch auf sie hatte der 35-Jährige zuvor eingeschlagen und einen der Bochumer an der Hand verletzt.

Die Polizisten fesselten den extrem aggressiven Mann noch in der Bahn und brachten ihn anschließend zur Wache. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte der Bochumer den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle.

Die Ermittlungen in diesem komplexen Fall dauern im Bochumer Kriminalkommissariat 31 zurzeit noch an. Der verletzte Mann aus der Obdachlosenszene sowie mögliche weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei (Tel.: 0234 / 909-8105) in Verbindung zu setzen.

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