Kriminalität, Polizei

Oberhausen - Viel Geduld mussten am frühen Mittwochmorgen (5.1.) Pendler und Berufskraftfahrer aufbringen, die über die A516 auf die Konrad-Adenauer-Allee fahren wollten.

05.01.2022 - 12:07:17

Lkw-Unfall verursacht stundenlang Verkehrsbehinderung

Ein 41-jähriger Lkw-Fahrer (russisch) war, so die ersten Ermittlungen der Oberhausener Polizei, um kurz nach fünf Uhr mit seinem Mercedes-Sattelzug auf einen anderen Lkw aufgefahren.

Ein 56-jähriger Bochumer (türkisch) hatte mit seinem Mercedes-Lkw auf dem Zubringer zur A42 (Rtg. Dortmund) verkehrsbedingt gewartet oder war gerade erst angefahren, als er von dem Russen gerammt wurde.

Der Lkw des Bochumers wurde durch den heftigen Aufprall herumgeschleudert und stark beschädigt. Der Bochumer erlitt dadurch schwere Verletzungen, die derzeit in einem Krankenhaus behandelt werden.

Auch der russische Sattelzug wurde stark beschädigt, sein Fahrer erlitt Prellungen.

Die Unfallstelle war übersäht mit Fahrzeugteilen, Frachtgut und ausgelaufenen Betriebsstoffen. Weil beide Lkw nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie durch Spezialunternehmen geborgen und abgeschleppt. Fahrzeugführer, die aus Richtung Sterkrade über die A516 in die Innenstadt fahren wollten, wurden von Polizisten über die A42 (Rtg. Kamp-Lintfort) abgeleitet, da die Unfallstelle für die Unfallaufnahme und Beseitigung der Unfallspuren mehrere Stunden voll gesperrt werden musste.

Dadurch kam es im weiteren Verlauf auch zu erheblichen Behinderungen auf der A42 / Abfahrt Buschhausen, die sich erst gegen 11 Uhr wieder aufgelöst hatten.

Der russische Lkw-Fahrer musste zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen, da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat.

Schon früh hatten lokale Radiosender und die Polizei Oberhausen auf den sozialen Medien auf den Unfall und die Verkehrsstörung hingewiesen. Die Hinweise der Polizei wurden weit mehr als 10.000 mal gesehen und geteilt, was möglicherweise auch mit dazu beigetragen hat, eine noch längere "Stauzeit" zu verhindern, da zahlreiche Pendler so rechtzeitig andere Straßen und Wege genutzt hatten.

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