Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Polizeimeldungen, Kriminalität

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) hat die EU-Kommission alle EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, jüdische Einrichtungen ausreichend zu schützen und auch die Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen zu übernehmen.

11.10.2019 - 01:01:49

EU-Kommission will ausreichenden Schutz von jüdischen Einrichtungen

Ein entsprechendes Schreiben der Kommission sei an alle EU-Staaten gegangen, sagte die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Es gibt eine Reihe von Staaten, die Nachholbedarf haben", sagte sie.

Teilweise müssten jüdische Gemeinden 50 Prozent ihres Budgets für Sicherheitsmaßnahmen ausgeben. "Die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaften ist Aufgabe und Verantwortung jedes einzelnen Staates", so die EU-Antisemitismusbeauftragte weiter. Nach dem Anschlag in Halle müsse man sich in Europa erneut klarmachen: "Sicherheit ist in den jüdischen Gemeinden in der EU das wichtigste Thema", sagte Schnurbein. In einer Umfrage der EU-Agentur für Grundrechte unter europäischen Juden hätten 38 Prozent der Befragten erklärt, dass sie in den letzten fünf Jahren darüber nachgedacht hätten, Europa aus Sicherheitsgründen zu verlassen. "Wir müssen die Herausforderung europaweit angehen. Bislang ist das Engagement der Staaten zum Teil begrenzt", so die EU-Antisemitismusbeauftragte. Dabei hatten sich die EU-Mitgliedstaaten schon im Dezember 2018 darauf verpflichtet, jüdische Einrichtungen zu schützen. Bis 2020 solle jeder EU-Staat eine Strategie gegen Antisemitismus haben - was Sicherheit ebenso einschließe wie etwa die Ausbildung von Lehrern und Unterricht zu jüdischem Leben, sagte Schnurbein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

CSU-Innenexperte will EU-weite Regelung der Vorratsdatenspeicherung Der CSU-Innenexperte Volker Ullrich hat als Konsequenz aus dem Terroranschlag in Halle (Saale) eine europaweite Regelung der Vorratsdatenspeicherung gefordert. (Polizeimeldungen, 19.10.2019 - 12:25) weiterlesen...

Gewerkschaft: Bundespolizei kann bei Synagogen-Schutz nicht helfen Die Bundespolizeigewerkschaft (DPolG) sieht die Bundespolizei personell nicht in der Lage, beim verstärkten Schutz jüdischer Einrichtungen zu helfen. (Polizeimeldungen, 19.10.2019 - 10:26) weiterlesen...

Sensburg will Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung Nach dem rechtsterroristischen Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) fordert der CDU-Sicherheitspolitiker Patrick Sensburg mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden im Internet. (Polizeimeldungen, 19.10.2019 - 09:10) weiterlesen...

Haseloff und Gabriel sehen AfD-Mitschuld an Attentat von Halle Seit dem Attentat von Halle (Saale) steht der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), unter Schock. (Polizeimeldungen, 18.10.2019 - 18:04) weiterlesen...

CSU-Parteitag: Söder verurteilt Anschlag von Halle Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat den Anschlag auf die Synagoge von Halle (Saale) verurteilt. (Polizeimeldungen, 18.10.2019 - 16:23) weiterlesen...

Hamburgs Verfassungsschutzchef will Regelanfrage bei Waffenscheinen Hamburgs oberster Verfassungsschützer Torsten Voß hat die Beteiligung des Verfassungsschutzes bei der Erteilung von Waffenerlaubnissen in Deutschland gefordert. (Polizeimeldungen, 18.10.2019 - 15:54) weiterlesen...