Gewerkschaften, Polizei

München - "Ja, wir können und werden Polizei neu denken", resümiert Jürgen Köhnlein, wiedergewählter bayerischer Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), bei der Abschlussveranstaltung des zweitägigen Landeskongresses seiner Gewerkschaft, "aber wir müssen bei dem Prozess zwingend die Beschäftigten mitnehmen.

12.11.2022 - 09:15:11

DPolG Bayern: Polizei neu denken!. Als technologieoffene und technikaffine Polizei sind wir für Änderungen gut aufgestellt, setzen aber bei der Digitalisierung und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz ausschließlich auf sichere, praxisnahe und barrierefreie Lösungen", so Köhnlein. Innenminister Joachim Herrmann hatte in seiner Festrede erklärt, dass gerade bei der Missbrauchsbekämpfung im Netz alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssen. Nicht nur in der technischen Ausstattung und mit dem Einsatz von IT-Fachleuten, sondern auch bei der Speicherung von IP-Adressen. Vorausgegangen war eine Podiumsdiskussion mit Vertretern des Digitalministeriums, des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, der freien Wirtschaft und einem Vorreiter bei der Verknüpfung polizeilicher Systeme. Schwerpunkte waren die Herausforderungen bei den aktuellen Digitalisierungsbemühungen der Polizei und der Einsatz von künstlicher Intelligenz durch die Polizei, aber auch durch Straftäter. Es wurden Chancen und Gefahren der Neuerungen deutlich herausgestellt. Köhnlein forderte mit Blick auf das Tagesgeschehen beim Landeskongress darüber hinaus schnelle und wirksame finanzielle Verbesserungen für alle Polizeibeschäftigten, eine Imagekampagne für Blaulichtorganisationen und Aufwertungen bei den Dienstposten. Als verlässlicher Ansprechpartner bei Themen der Inneren Sicherheit, bot er den anwesenden Landespolitikern die gewerkschaftliche Expertise auch bei Themen wie der Legalisierung von Cannabis, den ansteigenden Migrationszahlen, der Flut an Demo-Einsätzen und die Belastungen durch mögliche Energiemangellagen an. 260 Delegierte aus ganz Bayern hatten bereits am Donnerstag einen neuen Landesvorstand gewählt, viele Funktionen neu besetzt und das gewerkschaftliche Programm der nächsten Jahre bestimmt.

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