Polizei, Kriminalität

Mülheim an der Ruhr: Seniorin in ihrer Speldorfer Wohnung überfallen - Wer hat Beobachtungen im Umfeld gemacht?

03.12.2018 - 18:46:31

Polizei Essen / Mülheim an der Ruhr: Seniorin in ihrer Speldorfer ...

Essen - 45478 MH- Speldorf: Freitagabend (30. November 2018, gegen 20:20 Uhr) überfielen mehrere Männer eine 72-jährige Seniorin in ihrer Speldorfer Wohnung.

Von ungewöhnlichen Geräuschen alarmiert, verließ die Mülheimerin ihre Wohnung "In den Kämpen", um im Treppenhaus nach dem Rechten zu sehen. Weder dort noch vor dem Haus fiel ihr zunächst etwas auf. Aus der oberen Etage des Hauses stürmten plötzlich zwei Männer auf die schreiende Frau zu. Überwältigt und auf dem Boden liegend, gab sie den Widerstand zunächst auf. Die Männer zwangen sie in ihre Wohnung und verlangten in englischer Sprache nach ihrem Bargeld und dem Schmuck.

Aus dem Garten kommend, betraten zwei weitere Männer die Wohnung. Etwa eine halbe Stunde lang dauerte der Überfall der vermutlich slawischen Männer, die sich in ihrer eigenen Sprache unterhielten. Unter Drohungen musste die geschockte Seniorin ihr Bargeld zusammensuchen. Nur einen geringen dreistelligen Betrag konnte sie den Räubern aushändigen, die trotz Bargeld weiter die Behältnisse und Schränke nach Wertgegenständen durchsuchten. Erst nach 21 Uhr gingen sie aus dem Haus und ließen die Frau zurück. Über einen Nachbarn konnte später die Polizei alarmiert werden.

Der Tatort befindet sich nahe der Saarner Str./ Natland und Friedhofstraße. Möglicherweise flüchtete das Quartett aber auch in Richtung Brandenberg/ Eintrachtstraße/ Steinbruchstraße. Obwohl zahlreiche Polizisten nach dem Notruf die Gegend absuchten, blieben die Männer verschwunden.

Die Polizei bitte deshalb dringend mögliche Zeugen, die am Freitagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich bei der Polizei zu melden. Möglicherweise waren die dunkel gekleideten Männer, die etwa 20-25 Jahre alt sein sollen, bereits zuvor in dem Gebiet fußläufig unterwegs.

Hinweise nimmt die Polizei unter ihrer Notrufnummer 110 oder der zentralen Rufnummer 0201/829-0 entgegen. Das Raubkommissariat 31 hat die Ermittlungen aufgenommen. /Peke

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