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Kriminalität, Polizei

Mettmann - Bislang unbekannte Täter haben einen 73-jährigen Ratinger sowie einen 56-jährigen Mettmanner um einen insgesamt fünfstelligen Geldbetrag betrogen.

02.11.2021 - 11:21:58

Betrüger erbeuten fünfstelligen Geldbetrag - Polizei warnt - Ratingen/Mettmann - 2111005. Der oder die Täter gingen in beiden Fällen ähnlich vor.

Der 73-jährige Ratinger wurde am Samstag (30. Oktober 2021) gegen 13.45 Uhr auf seinem Festnetztelefon von einem unbekannten männlichen Anrufer kontaktiert, der sich als Mitarbeiter eines Geldinstituts ausgegeben hat. Er gab vor, dass das TAN-Verfahren des Geldinstituts umgestellt werden müsse. Während des Telefonats bekam der Ratinger eine echt anmutende SMS auf sein Mobiltelefon geschickt, in der das Beratungsgespräch bestätigt wurde. Im Anschluss bekam er mehrere TAN-Nummern auf sein Mobiltelefon gesendet, die er dem Betrüger vorlesen sollte, damit das Sicherheitsverfahren verbessert werden könne. Im Anschluss an das Gespräch stellte der 73-Jährige fest, dass in mehreren Vorgängen insgesamt ein fünfstelliger Geldbetrag von seinen Konten abgebucht wurde.

Der 56-jährige Mettmanner wurde am Freitag (29. Oktober 2021) gegen 18 Uhr auf seinem Smartphone von einem unbekannten Anrufer kontaktiert, der sich als Mitarbeiter eines Geldinstituts ausgegeben hat. Auch in diesem Fall gab der Anrufer vor, dass das TAN-Verfahren umgestellt werden müsse. Der Betrüger gab an, eine SMS auf das Smartphone des 56-Jährigen zu senden, welche dort auch im offiziellen Chat des Geldinstituts einging. Anschließend sollte der Mettmanner eine Website in seinem Browser öffnen und einen Link aus der empfangenen SMS eingeben. Der Mettmanner bekam eine Bestätigungsmail zugesendet und wurde vom Betrüger nach seiner Kartennummer gefragt. Im Anschluss an das Gespräch stellte der Mettmanner fest, dass drei Abbuchungen von insgesamt mehreren Tausend Euro von seinem Konto vorgenommen wurden.

Die Polizei nimmt diese beiden Fälle zum Anlass um erneut vor Betrügern aller Art zu warnen und mahnt zur Vorsicht. Geben Sie keine sensiblen Daten wie TAN-Nummern oder Kartennummern am Telefon preis. Nehmen Sie vor Bankgeschäften aller Art am Telefon Rücksprache mit Angehörigen, kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut selbstständig unter der Ihnen bekannten Nummer oder suchen Sie die Filiale persönlich auf. Und im Zweifelsfall: Legen Sie einfach auf und informieren Sie die Polizei!

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