Polizei, Kriminalität

Medien-Info

14.01.2018 - 15:41:43

Polizeipräsidium Südhessen / Medien-Info

Rüsselsheim - Sexuelle Belästigung

Tatort: Rüsselsheim, Flörsheimer Weg 2 Tatzeit: Samstag, 13.01.2018, 13.00 Uhr Ein 20-jähriger Mann aus Somalia hat eine im Nachbarhaus wohnende Frau gegen deren Willen zunächst umarmt, geküßt und anschließend leicht in den Hals gebissen. Die Frau wehrte dies ab und sagte zu dem Mann, daß sie einen Freund habe, damit er von ihr abläßt. Daraufhin faßte der Mann ihr mit beiden Händen an die Brüste und entfernte sich danach. Die von der Geschädigten zu Hilfe gerufene Polizei traf den Mann, der als Asylbewerber ein Zimmer in einer städtischen Einrichtung für Asylsuchende bewohnt, an eben dieser Anschrift an. Er war stark alkoholisiert und wankte mit den Beamten zu seinem Zimmer, wo er vorgab, seinen Ausweis aufzubewahren. Der Mann ist bei der Polizei als gewalttätiger Drogenkonsument registriert und als solcher bereits vielfach in Erscheinung getreten. Das ihm zur Verfügung gestellte Zimmer gleicht einer Müllhalde, sein Paß bzw. Ausweis konnte darin nicht aufgefunden werden. Allerdings konnte er anhand der erkennungsdienstlichen Registrierung identifiziert werden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die geschädigte Frau erstattete Strafanzeige bei der Polizei.

Häusliche Gewalt

Tatort: Raunheim, Kelsterbacher Straße 76 a Tatzeit: Samstag, 13.01.2018, 11.30 Uhr Ein 26-jähriger Mann aus Afghanistan schlug seiner Ehefrau mehrfach mit der Faust gegen den Kopf. Der Mann ist illegal in das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland eingereist und wiederholt mit Körperverletzungsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen ihn wurde wiederum Strafanzeige erstattet, seine Ehefrau zu einer sicheren Bleibe verbracht.

Trunkenheitsfahrt

Tatort: Rüsselsheim, Kurt-Schumacher-Ring Tatzeit: Samstag, 13.01.2018, 21.10 Uhr Ein Zeuge meldet der Polizei telefonisch einen Lkw Fiat Ducato, der mit 100 km/h durch die Stadt gesteuert, zwischendurch abrupt abgebremst und auf die Gegenfahrbahn gesteuert wird. Das Fahrzeug kann von einer Streife in der Liebigstraße angehalten und kontrolliert werden. Fahrer und Beifahrer sind litauische Staatsbürger und offensichtlich volltrunken. Der Beifahrer gibt zu erkennen, daß er in der Nähe eine Schlafstätte habe und wird an Ort und Stelle entlassen. Der 38-jährige Fahrer ist offensichtlich einzig der litauischen Sprache mächtig, völlig unkooperativ und wird zwecks Blutentnahme zur Dienststelle mitgenommen. Sein Führerschein wird sichergestellt. Im Verlaufe der polizeilichen Maßnahmen wird er zunehmend renitent und muß schließlich gefesselt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wird er schließlich bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland hat, soll zur Sicherstellung der Durchführung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von ihm erhoben werden, die er mangels Mitführung von Bargeld bzw. Scheckkarte nicht erbringen kann. Allerdings kann mit seiner Chefin telefonisch Verbindung aufgenommen werden, die den erforderlichen Geldbetrag für den Beschuldigten zur Verfügung stellt.

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