Polizei, Kriminalität

Mannheim: 6.

17.05.2018 - 13:21:39

Polizeipräsidium Mannheim / Mannheim: 6. Treffen der .... Treffen der muslimischen Gemeinden mit Stadt, Polizeipräsidium und dem Institut für Integration u. interreligiösen Dialog. Erfahrungsaustausch fällt auf fruchtbaren Boden.

Mannheim - 18 Verantwortliche muslimischer Gemeinden Mannheims begrüßte Polizeipräsident Thomas Köber in den Räumen des Polizeipräsidiums zum mittlerweile sechsten Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

Seitens der Stadtverwaltung nahmen Oberbürgermeister Dr. Kurz, sein persönlicher Referent Petar Drakul sowie der Integrationsbeauftragte Claus Preißler teil; das Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog wurde von Talat Kamran vertreten. Zentrales Thema des Treffens war der erste Erfahrungsbericht zum Mannheimer Projekt JUMED. Die Abkürzung steht für "Junge Muslime engagiert für Demokratie". Für das Empowermentprojekt hatten sich das Institut und die Stadt Mannheim erfolgreich um Fördergelder aus dem Fonds "Demokratie leben" beworben. Die projektverantwortlichen Institutsmitarbeiter Gülsüm Serdaroglu und Cem Vamin berichteten über ihre Arbeit und die ersten Erfahrungen. Mit dem Projekt sollen junge Muslime in ihren konstruktiven Haltungen zur Gesellschaft bestärkt und ihre Handlungskompetenzen gefördert werden, sowohl gegenüber radikalen Islamisten als auch gegenüber Rechtsradikalen. Ziel ist, sie als Mentor*innen und Multiplikator*innen auszubilden und sie somit in die Lage zu versetzen, als Referent*innen z.B. an Schulen aufzutreten. Wichtig sei auch, über das Projekt mit Jugendlichen auch deren Eltern zu mehr Beteiligung zu animieren, so Talat Kamran vom Mannheimer Institut, das als Projektträger fungiert.

Das Vorhaben werde auch vom Polizeipräsidium Mannheim unterstützt, betonte Polizeipräsident Köber. So wird sich die polizeiliche Prävention mit Projekten wie der Stärkung der Zivilcourage bei JUMED einbringen.

Auf die großen Herausforderungen an die vielfältige Stadtgesellschaft wies Oberbürgermeister Dr. Kurz hin. Seitens der Gemeinden wurde hier auch die Sorge über die bundesweit gestiegene Zahl an Übergriffen auf muslimische Gebetshäuser zum Ausdruck gebracht. Umso mehr bestätigten die Anwesenden die Wichtigkeit der bewährten Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Polizeipräsidium und den Religionsgemeinschaften. Dabei helfe jeder einzelne Beitrag weiter, das gemeinsame Projekt JUMED sei Beispiel für dieses Zusammenwirken, so Dr. Kurz.

Polizeipräsident Köber bedankte sich für das hohe Engagement aller Beteiligten und verabschiedete die Teilnehmer mit dem Ausblick auf das nächste Treffen im Herbst.

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