Polizei, Kriminalität

LPI-J: Neues aus Weimar

13.09.2018 - 11:06:50

Landespolizeiinspektion Jena / LPI-J: Neues aus Weimar

Weimar - Brände

Mittwochfrüh, kurz nach 4 Uhr, kam es in der Abraham-Lincoln-Str. zu einer Brandlegung. Auf dem Grundstück zur Richard-Wagner-Straße war Baumaterial gelagert. Ein Unbekannter steckte das Material an und verschwand. Hier entstand knapp 5000 Euro Schaden.

Kurze Zeit später kam eine Brandmeldung aus der Lisztstraße. Hier brannten zwei Mülltonnen. Diese wurden so stark beschädigt, dass sie unbrauchbar sind. Auch hier konnte der Täter unerkannt fliehen.

Trunkenheit

Am gestrigen frühen Abend wurde ein 55-jähriger Berlstedter in Blankenhain einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,1 Promille. Er war mit einem Pkw Peugeot unterwegs, die Blutentnahme wurde im Klinikum Blankehain durchgeführt. Inwieweit der Führerschein später sichergestellt werden muss, entscheidet sich nach dem Eingang des Blutergebnisses.

Etwa gegen 21 Uhr kam es in der Ilmenauer Straße in Kranichfeld zu einer Verkehrskontrolle eines 42-jährigen Mannes aus Oesteröda. Er war mit einem Opel unterwegs. Der Atemalkoholtest zeigte bei ihm über 1,4 Promille, was zur Folge hatte, dass der Führerschein gleich vor Ort sichergestellt wurde.

Unfall mit Personenschaden

Am Mittwochnachmittag kam es in Gelmeroda zu einem Auffahrunfall mit insgesamt 3 beteiligten Fahrzeugen. Eine 65-jährige Fahrerin eines Subaru bemerkte zu spät, dass vor ihr zwei Fahrzeuge hielten. Eine 40-jährige Renaultfahrerin wollte dort in die Petersgasse abbiegen und hielt wegen nahenden Gegenverkehrs an. Auch eine 22-jährige Peugeotfahrerin stoppte ihr Fahrzeug. Durch den Aufprall wurden alle drei Fahrzeuge beschädigt, wobei der Schaden bei jeden Pkw über 4000 Euro lag. Beide Fahrerinnen in den stehenden Fahrzeugen erlitten ein Schleudertrauma. Die Rettungskräfte bemühten sich besonders um die hochschwangere Fahrerin des Peugeot. Nach bisherigen Erkenntnissen geht es dem Ungeborenen gut.

Missbrauch von Notrufen

Am Mittwochabend, gegen 20 Uhr, gingen zum wiederholten Male Notrufe ein, die Hilferufe einer Frau in der Bruno-Apitz-Straße beinhalteten. Bereits am Vortag gingen ähnliche Anrufe bei der Polizei ein, manchmal mit unterdrückter Telefonnummer. Eine tatsächliche Notlage lag jedoch nie vor. Die Polizei stellte Ermittlungen zum Inhaber der Telefonnummer an und kontaktierte einen 54-jährigen Besitzer aus Schöndorf. Er gab an von nichts zu wissen und zeigte den Beamten den Anrufverlauf seines Handys. Beim anschließenden Rückruf zur bekannten Nummer klingelte ein weiteres Handy, welches in der Schrankwand lag. Nunmehr konnte gleich vor Ort der Tatvorwurf des Notrufmissbrauches gemacht werden.

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