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Obs, Polizei

LKA-RP: "Genug Betrug" - Mehr Schutz vor Kreditkartenbetrug (FOTO)

17.02.2021 - 12:07:49

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz / LKA-RP: Genug Betrug - Mehr Schutz ...

Mainz -

- Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps -

- Unerkl?rliche Abbuchungen auf der Kreditkartenabrechnung gehen nicht selten auf betr?gerische Machenschaften zur?ck. - Die 2-Faktor-Authentifizierung bietet mehr Sicherheit auch bei der Haftung. - Kontoausz?ge sollten regelm??ig kontrolliert werden.

Immer wieder wenden sich Menschen an die Verbraucherzentrale, weil sie auf ihrer Kreditkartenabrechnung unerkl?rliche Abbuchungen entdecken. Nicht selten stellt sich heraus, dass die Betroffenen Opfer sogenannter Phishing-Mails geworden sind. Mit gef?lschten E-Mails fordern Betr?ger ihre Opfer auf, einen Link in der Nachricht anzuklicken und dann auf einem Formular bestimmte Daten einzutragen. Abgefragt werden die notwendigen Bank- oder Kreditkartendaten, die anschlie?end f?r Betrugszwecke eingesetzt werden. Aber auch Hacking-Angriffe auf Unternehmen k?nnen dazu f?hren, dass sensible Daten von Verbrauchern in falsche H?nde geraten.

Konnten Betr?ger bislang allein mit Kenntnis der Karten- und Pr?fnummer sowie des Ablaufdatums einer Kreditkarte im Internet bezahlen, wird es f?r sie durch die Zahlungsdienste-Richtlinie weitaus schwieriger. Die Richtlinie schreibt Sicherheitsvorkehrungen durch einen zweiten Faktor, wie zum Beispiel eine TAN, vor und regelt die Haftung k?nftig eindeutiger. Banken, Sparkassen und H?ndler m?ssen daf?r sorgen, dass die vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen bis zum 31. M?rz umgesetzt sind.

Gelingt es einem Betr?ger dennoch mit gestohlenen Kreditkartendaten zu bezahlen, m?ssen die Kreditinstitute oder die H?ndler f?r die Sch?den aufkommen.

Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie man sich vor Kreditkartenbetrug sch?tzen kann.

- Vorsicht vor Phishing-Mails

Besondere Vorsicht ist bei E-Mails angesagt, in denen ein Link angeklickt oder ein Dateianhang ge?ffnet werden soll. Empf?nger sollten am besten beim Absender nachfragen, ob die E-Mail wirklich von ihm stammt. Viele Phishings-Mails sehen aus, als w?ren sie von einer Bank verschickt worden. Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt empfehlen daher, auf einem gesonderten Weg, zum Beispiel per Telefon oder ?ber die E-Mail-Adresse der jeweiligen Homepage, beim jeweiligen Herausgeber von Kreditkarten anzufragen, da sonst die Gefahr besteht, dass B?rgerinnen und B?rger auf die Phishing-Mail antworten und dann eine Antwort von den T?tern erhalten.

- Kontoausz?ge regelm??ig kontrollieren

Nicht selten werden unberechtigte Abbuchungen erst sp?t entdeckt. Aus diesem Grund sollten die eigenen Kontobewegungen regelm??ig kontrolliert werden. Unberechtigte Abbuchungen lassen sich bis acht Wochen ab Belastung noch zur?ckrufen.

Ausf?hrliche Informationen bieten Verbraucherzentrale und Polizei auf ihren Internetseiten unter folgenden Links: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wis sen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/onlinebanking-und-shopping-die-tanver fahren-seit-psd2-38063

https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anl egen/phishing-onlinebanking-zieht-gauner-an-16638

https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/merkma le-einer-phishingmail-6073

www.cybersicherheit-rlp.de

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/online-ban king/

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetru g/

Weitere Ausk?nfte, Hilfen und schriftliche Informationen gibt es bei den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale sowie in den Polizeipr?sidien.

R?ckfragen bitte an:

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz Pressestelle

Telefon: 06131-65-2009/-2053 Fax: 06131-65-2125 E-Mail: LKA.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/lka

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/29763/4840552 Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

@ presseportal.de