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Polizei, Kriminalit?t

Leimen / Gaiberg / Rhein-Neckar-Kreis: Neues Jahr - alte Masche!

12.01.2021 - 12:52:20

Polizeipr?sidium Mannheim / Leimen/Gaiberg/Rhein-Neckar-Kreis: ...

Leimen/Gaiberg; Rhein-Neckar-Kreis - Das neue Jahr traf zwei Rentnerinnen aus Leimen und Gaiberg gleich zu Beginn besonders hart. Beide fielen am vergangenen Donnerstag den Maschen von Telefonbetr?gern zum Opfer.

Am Vormittag des 07.01. wurde die 83-j?hrige Rentnerin aus Leimen von einer bislang unbekannten weiblichen Person angerufen, die ihr glaubhaft machen konnte, sie sei die Gattin ihres Neffen. Die Anruferin behauptete, sie sei bei einem Notar und ben?tige finanzielle Unterst?tzung f?r einen Immobilienkauf. Gegen 12:30 Uhr erschien ein Mann an der Wohnung der Gesch?digten und nannte das mit der Rentnerin vereinbarte Kennwort. Ihm ?bergab sie Bargeld im f?nfstelligen Bereich, welches sie in ihrem Tresor aufbewahrt hatte. Dass sie Opfer eines Betruges geworden war, bemerkte sie erst am Folgetag.

Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden:

- m?nnlich - ca. 40 bis 50 Jahre alt - ca. 1,70 m gro? - verdecktes Gesicht - normale Figur - trug Mund-Nasen-Bedeckung

Auch eine 79-j?hrige Rentnerin aus Gaiberg wurde an diesem Tag angerufen. In diesem Fall gab sich der bislang unbekannte Anrufer in akzentfreiem Deutsch als ein Rechtsanwalt aus. Er teilte der Gesch?digten mit, dass ihre Tochter bei einem Unfall ein Kind lebensbedrohlich verletzt h?tte. Um eine Haftstrafe der Tochter abzuwenden, w?rde man 20.000 Euro Bargeld oder Gold als Kaution ben?tigen. Geschockt von dieser Nachricht, hob die Gesch?digte ebenfalls Bargeld im f?nfstelligem Bereich von zwei verschiedenen Bankkonten ab. Die geforderte Summe ?bergab sie nach telefonischer Anweisung einem Boten an der Bushaltestelle gegen?ber ihrer Wohnung. Dieser gab sich ebenfalls mit dem zuvor vereinbarten Kennwort zu erkennen. Erst als die Tochter der Rentnerin tats?chlich am Nachmittag anrief, bemerkte die Gesch?digte, dass sie betrogen wurde.

Der T?ter kann wie folgt beschrieben werden:

- m?nnlich - korpulente, untersetzte Statur - ca. 1, 65 m bis 1,70 m gro? - kurze dunkle Haare - dunkel gekleidet, m?glicherweise Trainingshose - trug Mund-Nasen-Bedeckung

Ob ein Tatzusammenhang besteht, wird derzeit von den Ermittlern gepr?ft.

In der Vergangenheit war die Masche "Schockanrufe" hinter dem Enkeltrick zur?ckgetreten. Die Ermittler stellen jedoch in j?ngster Vergangenheit eine neue Anh?ufung der sogenannten Schockanrufe fest. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des Trickbetrugs, bei dem die Gesch?digten mit einer Nachricht gezielt unter Schock gesetzt werden. Das Ziel der T?ter ist es, dass die Gesch?digten in ihrem Schockzustand m?glichst viel Geld abheben und den T?tern aush?ndigen.

Die Polizei r?t in solchen F?llen:

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und Geld fordern! - Rufen Sie den vermeintlichen Verwandten auf einer Ihnen bekannten Nummer zur?ck! - Fragen Sie den Anrufer nach Details des Familienlebens, die er als Fremder nicht wissen kann! - Halten Sie nach dem Anruf R?cksprache mit Ihrer Familie oder einer Person Ihres Vertrauens! - Machen Sie am Telefon nie Angaben zu ihrem Verm?gen! - ?bergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen! - Die Polizei wird sie niemals um Geldbetr?ge oder eine Kaution bitten! - Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verd?chtig vorkommt oder Sie bereits Opfer geworden sind!

R?ckfragen bitte an:

Polizeipr?sidium Mannheim Stabsstelle ?ffentlichkeitsarbeit Nadja M?ller Telefon: 0621 174-1111 E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/14915/4809664 Polizeipr?sidium Mannheim

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