Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Polizei, Kriminalität

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein / LKA-SH: Falsche Polizeibeamte ...

12.07.2019 - 11:16:56

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein / LKA-SH: Falsche Polizeibeamte .... LKA-SH: "Falsche Polizeibeamte" zu Haftstrafen verurteilt, die Ermittlungsgruppe "Recall" wird fortgeführt

Kiel - Das Landeskriminalamt hat im Februar 2018 die Ermittlungsgruppe "Recall" eingerichtet, die im Zusammenhang mit dem Phänomen des Auftretens "Falscher Polizeibeamter" gezielt gegen Call-Center-Kriminalität vorgeht.

Landespolizei und Landespräventionsrat hatten unter der Überschrift "Vorsicht, Abzocke" im vergangenen Jahr eine große Aufklärungskampagne gestartet, um gerade ältere Bürger über Betrugsmaschen wie den "Enkeltrick" oder "Falsche Polizeibeamte" umfassend zu informieren und damit weitere Taten zu verhindern.

Trotz der kontinuierlichen Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit bewegen sich die Fallzahlen weiter auf hohem Niveau. In diesem Jahr kam es bisher zu 1.463 Versuchstaten, die der Polizei in Schleswig-Holstein zur Kenntnis gelangt sind. In 25 Fällen allerdings gelang es den Betrügern, Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, ihnen zum Teil erhebliche Summen Bargeld und Wertgegenstände auszuhändigen.

In einem Pressegespräch haben Vertreter der Ermittlungsgruppe "Recall" und der Staatsanwaltschaft Kiel am 03.04.19 im Landeskriminalamt erste Ermittlungsergebnisse vorgestellt. Zwischenzeitlich trägt die intensive Ermittlungsarbeit spürbar Früchte. So kam es mittlerweile zu ersten Verurteilungen in von der "EG Recall" geführten Verfahren.

Seit April 2018 wurden Ermittlungen gegen ein Callcenter in der Türkei geführt, welches sich darauf spezialisiert hatte, die Geschädigten dazu zu bringen, vermeintliches Falschgeld per Post an eine angebliche "Kriminaltechnik" zu schicken. Bei der Empfängeranschrift handelte es sich allerdings um einen "toten Briefkasten". Ein Geldabholer und ein im Hintergrund agierender so genannter Logistiker konnten als Täter ermittelt werden. Die beiden 41-jährigen wurden inzwischen zu Freiheitsstrafen von 1 Jahr ohne Bewährung und 3 Jahren verurteilt.

Bereits im Oktober 2017 übergab ein 88-jähriger Geschädigter aus Norderstedt EUR 185.000,- an angebliche Polizeibeamte. In diesem Fall konnten zwei 26- und 31-jährige Geldabholer aus Niedersachsen ermitteln werden. Sie wurden für diese Tat zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten und zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein 33-jähriger Logistiker wurde für diese Tat zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 10 Monaten verurteilt.

Im März 2018 übergaben eine 84-jährige Geschädigte aus Kiel Goldschmuck im Wert von über EUR 100.000,- und ein Rentnerpaar aus Kiel Goldbarren und Goldmünzen im Wert von ebenfalls über EUR 100.000,- an angebliche Polizeibeamte. Zwei 23- und 26-jährige Geldabholer konnten ermittelt werden. Sie wurden zu Freiheitsstrafen von 2 Jahren und 8 Monaten bzw. 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Ein 26-jähriger Logistiker wurde zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 4 Monaten verurteilt.

Die erfolgreiche Arbeit der "EG-Recall" wird fortgesetzt. Der Auftrag der Ermittlungsgruppe im LKA mit Unterstützung der Polizeidirektionen in Schleswig-Holstein wurde zunächst um ein weiteres Jahr verlängert und sie wurde um ein zusätzliches Ermittlungsteam erweitert.

OTS: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/2256 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_2256.rss2

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein Uwe Keller Telefon: 0431/160-4012 E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Polizist soll wegen sexueller Übergriffe ins Gefängnis. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 57-Jährige zwei Frauen in ihren Wohnungen besuchte und sie dann unsittlich berührte. Der suspendierte Beamte verliert damit seinen Job und auch seine Pensionsansprüche. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe bestritten, sein Verteidiger auf Freispruch plädiert. Ansbach - Das Landgericht im fränkischen Ansbach hat einen Polizeibeamten wegen sexueller Übergriffe im Dienst zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. (Politik, 22.07.2019 - 20:52) weiterlesen...

Große Beteiligung bei Waffenrückkauf in Neuseeland. Seit Beginn der Aktion vor einer Woche habe es 25 Veranstaltungen gegeben. Dort hätten mehr als 2000 Menschen Waffen sowie Zubehör abgegeben und dafür eine Entschädigung von umgerechnet rund 3,7 Millionen Euro erhalten, sagte Polizeiminister Stuart Nash. Die Regierung hatte nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch Mitte März mit 51 Toten halbautomatische Waffen verboten. Für den Rückkauf stellt sie etwa 121 Millionen Euro bereit. Christchurch - Die Polizei in Neuseeland hat im Zuge des Waffenrückkaufs bisher fast 3300 Waffen ausgehändigt bekommen. (Politik, 22.07.2019 - 08:56) weiterlesen...

Ursache wird ermittelt - Twitter-Account von Scotland Yard geknackt. In etlichen gefälschten Tweets forderten sie am Freitagabend die Freilassung des Rappers Digga D, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. London - Unbekannte Hacker haben den Twitter Account der Londoner Polizei geknackt. (Wissenschaft, 20.07.2019 - 13:20) weiterlesen...

Reuige Diebe bringen Meerschweinchen zurück - und 50 Euro. Außerdem erreichte den Tierpark ein Entschuldigungsschreiben. In Druckbuchstaben schrieben die Unbekannten, wie sehr ihnen das Geschehene leid tue. Zu keiner Zeit hätten sie die Absicht gehabt, jemandem zu schaden. Den Tieren sei es gut gegangen. Laut Polizei enthielt der Umschlag darüber hinaus einen 50-Euro-Schein, mit dem Einbruchsschäden beglichen werden sollten. Recklinghausen - Geplagtes Gewissen und ein Herz für Tiere: Mehrere Diebe in Recklinghausen haben anonym zwei Meerschweinchen in einem Karton an einem Tierpark abgestellt, aus dem die Nager am Wochenende verschwunden waren. (Politik, 19.07.2019 - 18:52) weiterlesen...

Terrorverdacht - Nach Razzien: Nur noch drei Verdächtige in Gewahrsam. Einer von ihnen soll in einem abgehörten Telefonat indirekt Anschlagspläne geäußert haben. Nach den Razzien gegen islamistische Gefährder in Düren und Köln bleiben drei Verdächtige vorerst in Polizeigewahrsam. (Politik, 19.07.2019 - 10:00) weiterlesen...

Terrorverdacht - Nach Razzien: Verdächtiger aus Gewahrsam entlassen. Mittlerweile ist eine der Personen wieder auf freiem Fuß. Es handele sich nicht um einen Gefährder. Vier mutmaßliche islamistische Terrorverdächtige wurden gestern in Köln und Düren von der Polizei festgenommen. (Politik, 19.07.2019 - 08:38) weiterlesen...