Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Polizei, Kriminalität

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein / LKA-SH: Das LKA ...

09.07.2019 - 13:51:17

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein / LKA-SH: Das LKA .... LKA-SH: Das LKA Schleswig-Holstein warnt vor Abzocke durch hohe Gewinnaussichten bei Geldanlagen auf dubiosen Online-Handelsplattformen

Kiel - Das Online-Portal sieht sehr professionell und ansprechend aus und wirkt scheinbar seriös. Wo bekommt man heute noch mehr als 2 % Rendite für sein Geld? Da sind doch lukrative Investitionsmöglichkeiten, die das schnelle Geld versprechen, sehr verlockend. Oder? "Leider verbergen sich hinter diesen Angeboten oftmals Betrüger, deren einziges Ziel es ist, Anleger um ihr Geld zu bringen", erklärt Volker Willert, Leiter des Dezernates Wirtschafts-, Korruptions- und Umweltkriminalität im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein. "Hat man sich auf der Handelsplattform registriert und erstmals investiert, nimmt umgehend ein Mitarbeiter Kontakt auf, versucht als vermeintlich kompetenter Finanzmakler Vertrauen aufzubauen und zu größeren Investitionen zu überreden." Der Anbieter verspricht vermeintlich schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference), oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen, bei denen meist auf fallende oder steigende Kurse spekuliert wird. Wie diese Kapitalanlagen genau funktionieren, erklärt er jedoch nicht. Der Kunde kann seine Kontobewegungen und angebliche Gewinne online einsehen. Das zerstreut Zweifel und reizt zu weiteren Investitionen an. Will er sich allerdings sein Guthaben auszahlen lassen, erlebt er meist eine böse Überraschung: Der Kontakt zur Handelsplattform ist nicht mehr möglich und der angebliche Berater nicht erreichbar oder technische Probleme verhindern angeblich die Auszahlung. Und schnell wird klar, dass die eingezahlten Gelder nie einer Kapitalanlage zugeführt wurden und die komplette Handelsplattform nebst des Kundenkontos nur Fake sind. Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren. Mit dieser lukrativen Betrugsmasche lassen sich mutmaßlich Millionenbeträge erbeuten. So führt z.B. die Staatsanwaltschaft Saarbrücken aktuell ein umfangreiches Ermittlungsverfahren mit 233 Fallakten. Die Ermittlungen deckten auf, dass es zahlreiche Handelsplattformen mit einer großen Anzahl von Kunden gab, von denen viele ihre Anlage von bis zu EUR 40.000.- verloren haben. Auch in Schleswig-Holstein gibt es Geschädigte, die den Betrügern zum Opfer gefallen sind. Das Geflecht aus Handelsplattformen und Betreiberfirmen mit Offshore-Adressen und Auslandskonten, auf die die Gelder der Opfer verschoben werden, ist schwer zu durchschauen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf das hohe Verlustrisiko bei CDFs und binären Optionen hin. Seit etwa einem Jahr sind Finanzdienstleistern und Kreditinstituten Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen und CDFs an Privatkunden verboten. Doch wie kann man unseriöse Handelsplattformen ausmachen? " Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die sichere Anlagen, garantierte Rendite und hohen Gewinn bei sehr geringem Risiko versprechen", warnt Volker Willert. "Lizensierte Unternehmen können in der Unternehmerdatenbank der BaFin unter www.bafin.de abgefragt werden. Hier sind auch die Unternehmen gelistet, denen die BaFin bereits Geschäfte untersagt hat." Außerdem gibt es unabhängigen Rat bei den Verbraucherzentralen, und auch im Internet finden sich oftmals Informationen über Anbieter und Produkte.

OTS: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/2256 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_2256.rss2

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein Uwe Keller Telefon: 0431/160-4012 E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

@ presseportal.de

Weitere Meldungen

Ursache wird ermittelt - Twitter-Account von Scotland Yard geknackt. In etlichen gefälschten Tweets forderten sie am Freitagabend die Freilassung des Rappers Digga D, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. London - Unbekannte Hacker haben den Twitter Account der Londoner Polizei geknackt. (Wissenschaft, 20.07.2019 - 13:20) weiterlesen...

Reuige Diebe bringen Meerschweinchen zurück - und 50 Euro. Außerdem erreichte den Tierpark ein Entschuldigungsschreiben. In Druckbuchstaben schrieben die Unbekannten, wie sehr ihnen das Geschehene leid tue. Zu keiner Zeit hätten sie die Absicht gehabt, jemandem zu schaden. Den Tieren sei es gut gegangen. Laut Polizei enthielt der Umschlag darüber hinaus einen 50-Euro-Schein, mit dem Einbruchsschäden beglichen werden sollten. Recklinghausen - Geplagtes Gewissen und ein Herz für Tiere: Mehrere Diebe in Recklinghausen haben anonym zwei Meerschweinchen in einem Karton an einem Tierpark abgestellt, aus dem die Nager am Wochenende verschwunden waren. (Politik, 19.07.2019 - 18:52) weiterlesen...

Terrorverdacht - Nach Razzien: Nur noch drei Verdächtige in Gewahrsam. Einer von ihnen soll in einem abgehörten Telefonat indirekt Anschlagspläne geäußert haben. Nach den Razzien gegen islamistische Gefährder in Düren und Köln bleiben drei Verdächtige vorerst in Polizeigewahrsam. (Politik, 19.07.2019 - 10:00) weiterlesen...

Terrorverdacht - Nach Razzien: Verdächtiger aus Gewahrsam entlassen. Mittlerweile ist eine der Personen wieder auf freiem Fuß. Es handele sich nicht um einen Gefährder. Vier mutmaßliche islamistische Terrorverdächtige wurden gestern in Köln und Düren von der Polizei festgenommen. (Politik, 19.07.2019 - 08:38) weiterlesen...

Bewaffneter raubt Fahrzeug - Polizist schießt auf ihn. Der Mann sei mehreren Beamten mit einer Waffe entgegengetreten, als sie ihn stellten, teilte die Polizei mit. Der 32-Jährige habe mehrfach versucht, ein Fahrzeug zu rauben - schließlich sei es ihm gelungen. Er habe dann mindestens zwei Verkehrsunfälle verursacht und sei zu Fuß geflüchtet. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und wird dort bewacht, wie ein Polizeisprecher sagte. Lebensgefahr bestehe nicht. Dresden - Ein mutmaßlicher Fahrzeug-Räuber ist in Dresden von einem Polizisten angeschossen worden. (Politik, 17.07.2019 - 00:00) weiterlesen...

Polizei auf Kos zerschlägt großen Schleuserring. Die Schleuser - zwei Griechen und vier Ausländer - sollen in den Sommermonaten im großen Stil per Fähre Migranten vom griechischen Festland nach Kos gebracht haben. Dort erhielten die Menschen gefälschte Reisedokumente, mit denen sie auf Charterflügen nach Westeuropa reisen konnten. Unter den mutmaßlichen Schleusern sei auch ein griechischer Polizist gewesen, teilten die Ermittler mit. Es werde nach weiteren Mitgliedern gefahndet. Athen ? Der Polizei auf der griechischen Touristeninsel Kos ist ein Schlag gegen eine internationale Schleuserbande gelungen. (Politik, 16.07.2019 - 18:52) weiterlesen...