Polizei, Kriminalität

Lahn-Dill-Kreis: Falsche Polizeibeamte rufen an!

04.04.2018 - 12:06:33

Polizei Lahn-Dill / Lahn-Dill-Kreis: Falsche Polizeibeamte .... Polizei warnt vor Betrügern!

Dillenburg -

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Lahn-Dill-Kreis: Falsche Polizeibeamte rufen an! Polizei warnt vor Betrügern!

Erneut haben Gauner versucht Opfer im Lahn-Dill-Kreis zu finden.

Gestern Nachmittag (03.04.2018) häuften sich Mitteilungen betroffener Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei. Unbekannte gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und versuchten an die Wertsachen der Angerufenen zu gelangen. Hierbei kam die bekannte Masche einer angeblichen Festnahme einer Einbrecherbande und die bei ihnen gefundenen Zettel mit der Wohnanschrift der Angerufenen wieder zum Einsatz. Um die Wertsachen in Sicherheit zu bringen, boten die falschen Polizisten an, diese in "Gewahrsam" zu nehmen.

Die Opfer erklärten, dass die Täter unter dem mutmaßlichen Anschluss "0641/70061" anriefen. Dies ist der Anschluss des Polizeipräsidiums Mittelhessen in Gießen. Zahlreiche Opfer wählten zum Glück diese Nummer und wurden von den richtigen Polizisten auf den Betrug aufmerksam gemacht.

Um nicht in die Falle zu tappen, gibt die Polizei folgende Tipps:

- Unterschätzen Sie die technischen Möglichkeiten der Betrüger nicht! Heutzutage ist es ein Leichtes, falsche Telefonnummern im Display erscheinen zu lassen. Das Phänomen ist unter dem Begriff " Call ID Spoofing" bekannt. - Geben Sie niemals persönliche Daten, Informationen oder Angaben zu Wertsachen an fremde Personen weiter, erst recht nicht am Telefon. - Drücken Sie nicht auf die Wahlwiederholung! Sie landen möglicherweise wieder bei dem Betrüger. Vergleichen Sie dann die erhaltende Telefonnummer mit der ihrer örtlichen Polizeistation. Rufen Sie bei der zuständigen Polizeistation an und fragen, ob der geschilderte Sachverhalt dort tatsächlich bekannt ist. - Reden Sie mit Freunden und Familienmitgliedern über solche Maschen oder konkret über erhaltene Anrufe. Falls die Betrüger es geschafft haben, Sie zu verunsichern, fällt der Trick vielleicht einem Freund oder Familienmitglied auf, der Sie dann vor Schlimmeren bewahren kann. - Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. - Bedenken Sie die Bürokratie bei Behörden: In der Regel wird alles verschriftlicht. Ob es um Forderungen der angeblichen Staatsanwaltschaft, des Gerichts oder der Polizei geht: solche Dinge erfolgen auf dem postalischen Schriftweg. Nicht per E-Mail, nicht per Telefon und schon gar nicht per SMS. - Geben Sie niemals Wertsachen an Personen heraus, die Sie nicht persönlich kennen. Lassen Sie sich dabei nicht auf Äußerungen ein, dass die fremde Person der leitende Ermittler in einem Strafverfahren ist.

Betroffene, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, nehmen bitte Kontakt mit der Polizei in Wetzlar (06441/9180), Herborn (02772/47050) oder Dillenburg (02771/9070) auf.

Guido Rehr, Pressesprecher

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