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Läuse: So wird man sie wieder los

13.09.2018 - 06:21:37

Wort & Bild Verlag - Baby und Familie / Läuse: So wird man sie wieder los

Baierbrunn - Anmoderationsvorschlag: Nein, Kopfläuse haben nichts mit Sauberkeit zu tun. Sie treten einfach dort auf, wo viele Kinder beieinander sind, und so sind Schulen oder Kindergärten besonders häufig betroffen. Dagmar Ponto hat nachgefragt, wie man Läuse erkennt und wieder loswird:

Sprecherin: Wenn Kopfläuse früh erkannt werden, kann das ihre Vermehrung einschränken, schreibt das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Woran man aber erkennt, dass das Kind Läuse hat, erklärt uns Chefredakteurin Stefanie Becker:

O-Ton Stefanie Becker: 23 Sekunden "Zuerst kratzen sich Kinder hinter den Ohren, im Nacken oder an den Schläfen, denn da setzen sich die Läuse besonders gern ab. Und Läuse lassen sich mit bloßem Auge erkennen, obwohl sie nur drei Millimeter groß werden. Und um ganz sicher zu gehen, dass es sich um Läuse handelt, kämmt man die Haare mit einem Nissenkamm durch und streift den auf einem Küchenkrepp ab, denn darauf sind die Tiere dann gut zu erkennen."

Sprecherin: Hat das Kind tatsächlich Läuse mit nach Hause gebracht, kann man die Kopfhaut mit geeigneten Präparaten behandeln:

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

"Shampoos, Lösungen oder Gele kann man in der Apotheke kaufen und dann genau nach den Angaben der Packungsbeilage vorgehen. Wichtig ist, dass man die Behandlung konsequent mehrere Tage weiter durchführt und zum Schluss noch einmal überprüft, ob wirklich keine Laus mehr zu finden ist. Und nach der ersten Behandlung mit einem wirksamen Mittel darf das Kind wieder in die Schule oder den Kindergarten gehen."

Sprecherin: Haben die Plagegeister Einzug in die Wohnung gehalten, will man sie natürlich schleunigst wieder loswerden, denn sie sind nicht nur lästig sondern auch eklig:

O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

"Im Grunde verhungern die Läuse ja relativ schnell, wenn sie keine Kopfhaut und damit keine Nahrung haben, das heißt innerhalb von 24 Stunden sterben die. Aber, wenn man trotzdem etwas tun will, dann kann man alles, womit das Kind in Berührung kommt, waschen, also Bürsten, Kämme und Haargummis mit einer heißen Seifenlauge abspülen und Kleidung, Bettwäsche und Kuscheltiere bei 60 Grad waschen."

Abmoderationsvorschlag: Und Plüschtiere, die nicht gewaschen werden dürfen, steckt man in eine Plastiktüte, verschließt sie gut und legt sie für mindestens einen Tag in den Tiefkühlschrank, rät "Baby und Familie".

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